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vergrößern 963x6421.700 Jahre Krieg
"Ich spiele seit zehn Jahren die gleiche 'Civ II'-Partie", schreibt Spieler Lycerius in einem Blog-Eintrag. Fasziniert von der raschen Entwicklung habe er nie aufgehört zu spielen und konnte so mit ansehen, wie die Menschheit beinahe unterging. Mehrere Male.
Nuklearer Albtraum
3991 n. Chr. ist die Welt "ein höllischer Albtraum des Leidens und der Zerstörung". Die drei verbleibenden Supernationen kämpfen um die wenigen verbleibenden Ressourcen des Planeten, nachdem dutzende nukleare Kriege die Oberfläche in verstrahlte Wüstengebiete verwandelt haben. Aufgrund der unzähligen Atombombenexplosionen seien die Polkappen in den letzten 2.000 Jahren mehr als 20-mal geschmolzen, weshalb die meisten bewohnbaren Orte, die nicht Berge sind, Sumpfgebiete sind.
Großes Sterben
Das Bevölkerungsmaximum wurde vor gut 2.000 Jahren erreicht. Seither sind etwa 90 Prozent der Menschen an den Kriegen und Hungersnöten gestorben. Die globale Erwärmung hat so gut wie kein bewirtschaftbares Land zurückgelassen. Die Ingenieure (die späte Ausbaustufe der Arbeiter) sind ständig mit dem Straßenbau beschäftigt, damit die Armeen die Fronten erreichen können. Zeit, um Sümpfe oder nukleare Abfälle zu reinigen, gibt es nicht.
1.700 Jahre Krieg
Die verbleibenden Supernationen - Kelten (Spieler), Wikinger und Amerikaner - haben alle anderen Völker unterjocht. Der Weltkrieg hält seit 1.700 Jahren an. Jedes Mal, wenn ein Friedensvertrag unterzeichnet wird, versuchen die Gegner einen Überraschungsangriff. Frieden, glaubt Lycerius, sei wohl nur möglich, wenn er auch die letzten beiden Nationen besiegt habe.
Infolge des Dauerkrieges sind nur zwei Regierungsformen übrig geblieben. Die Kelten sind Kommunisten, die beiden Computer-Gegner Theokratien. Lycerius wäre zwar gerne bei der Demokratie geblieben, doch die Gegenstimmen im Parlament zu Angriffsplänen hätten seine Nation fast die Existenz gekostet. Dafür muss er nun seit etwa 1.000 Jahren mit wiederkehrenden Bürgeraufständen leben.
Ziel
Lycerius' Ziel für die kommenden Jahre sind die Beendigung des Krieges und die Reinigung des nuklear verstrahlten Gebiets. "Ich möchte die Welt wieder aufbauen. Aber ich bin mir nicht sicher, wie das gehen soll. Falls jemand von euch alten 'Civ II'-Spielern einen Rat hat, ich höre zu." (zw, derStandard.at, 20.6.2012)
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wenn man eine SDI - Verteidigungsanlage in der Stadt baut sind Atombomben unschädlich. Verstehe also nicht wie so ein komisches szenario zustande kam...
Der Computergegner wird kaum mit den Bomben auf Einheiten losgegangen sein.
viel lustiger ist es mit spionen alles, samt Städten aufzukaufen... im "godlike"-modus die einzige chance diese einzunehmen
in seinem blog steht:
"Because of SDI, ICBMS are usually only used against armies outside of cities. Instead, cities are constantly attacked by spies who plant nuclear devices which then detonate (something I greatly miss from later civ games). Usually the down side to this is that every nation in the world declares war on you. But this is already the case so its no longer a deterrent to anyone. My self included."
die echte ähnlichkeit ist mehr die Tatsache das keine der 3 Civs ( auch zu zweit ) die andere Erobern können weil sie einfach zu groß sind , und weil Landeinheiten beim Überqueren des Wassers in Civilization immer relativ Hilflos sind ist das abswehren einer Invasion auch relativ einfach !
klar, einfach karawanen bauen, damit genug ingenieure gegen die luftverschmutzung bezahlen. und kann man nicht bei civ2 auch schon gelände transformieren? dann mach aus deinem dschungel mal wieder fruchtbare wiesen und gut is...
ich dachte immer, ich sei ein richtiger civ fan. schliesslich spiele ich noch immer regelmäßig civ 4 (das meiner meinung nach das beste der serie ist, vor allem die "beyond the sword" erweiterung.
aber so lange auf der alten mühle den atomkrieg zu führen, dafür wär mir die zeit zu schade. lieber ein neues spiel starten...
also 4 spiele pro jahr ;) da bin ich drüber!
auch wenn ich die alten versionen zu ihrer zeit gespielt hab, gibt mir zb civ 2/3 heute nichts mehr, nostalgie hin oder her.
Ich vermisse aber Leonardos Werkstatt...
und ich weiss hier sind viele colonization fans und ich hab es auch sehr gern gespielt, aber die tiefe von civ hat es mMn nie erriecht...
... Leonardos Werkstatt... da haben wir schon etwas spezielles was fehlt :-)
Colonization war auch nie ein Ersatz, sondern eine ganz andere Form von Aufbaustrategie. Da ging es viel mehr um Mikromanagement.
Faszinierend ist, daß diese zwei Klassiker noch bis heute die Aufbaustrategiespiele entscheidend beeinflussen. Naja, Master of Magic hatte damals auch einige bahnbrechende Neuerungen ins Genre gebracht :-)
Mir gehts genauso, ich finde, dass Civ IV mit Beyond the Sword noch immer eines der besten Spiele überhaupt ist.
Civi V hab ich nicht mal probiert, da es ja einsteigerfreundlich sein soll.
Dafür spiele ich Beyond the Sword noch immer ziemlich oft. Am liebsten die Szenarien, oder einfach eine "reale" Weltkarte unserer Erde :D
Remember:
"They´re coming to take me away, ha, ha,
they´re comin to take me away, ha, ha,
to the funny farm, where life is beautiful all the time,
and I´ll be happy to see those nice young men
in their clean white coats..."
http://www.youtube.com/watch?v=hnzHtm1jhL4
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