MegaUpload-User sollen für wiedererlangte Daten zahlen

19. Juni 2012, 13:21

US-Behörden wollen Geld für die Herausgabe von User-Content

Wie ExtraTorrent am Montag berichtet hat, wollen US-Behörden die möglicherweise illegal beschlagnahmten Daten an die User verkaufen. Vor zwei Monaten hat Kyle Goodwin erstmals im Namen der Electronic Frontier Foundation legal gehostete Videodateien wiederverlangt.

Herausgabe der Daten zu teuer

Die amerikanischen Behörden hingegen behaupten, nur teilweise MegaUpload-Daten kopiert zu haben und die physischen Systeme nicht beschlagnahmt zu haben. Das Identifizieren, Kopieren und Zurückgeben der Daten sei der US-Regierung deshalb zu teuer. Goodwin will, dass die Behörden für die Kosten selbst aufkommen.

US-Regierung verkauft Content

Laut ExtraTorrent beteuert die US-Regierung, dass es falsch sei, Profit durch die Speicherung von User Content zu generieren, verkauft die Daten der User jetzt aber selbst. Auch, wenn MegaUpload-Gründer Kim Dotcom und die Mitangeklagten nicht verurteilt werden sollten, werden die User ihre Daten allem Anschein nach nicht kostenlos wiederbekommen. (iw, derStandard.at, 19.6.2012)

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die USA, die modernen piraten, ihr wahres gesicht

Klassischer Datendiebstahl.

Zum Thema Datensicherung:

Cloud? Externe Platte? Gar keine Sicherung???

Ich persönlich halte es für am sichersten seine Daten Binär in Steintafeln zu meißeln, eine Expedition in zum Himalaya machen, eine tiefe Höhle suchen (am besten mit Bären oder sonst etwas gefählichem), die Steinplatten hier verstecken, eventuell noch die eine oder andere (Bärensichere!) Sicherheitsvorkehrung treffen bei der die Platten 70m tief in den Höhlen eigenen Wasserfall fassen.

Das sollte reichen :D

Die Cloud ist zur Datensicherung ungeeignet

Die Cloud ist einfach nur Bequemlichkeit, wenn man auf verschiedenen Devices gleichzeitig arbeitet.
Besonders wichtige Daten trägt man am USB-stick immer mit sich. Mittelwichtiges oder Wichtiges, das zu groß ist für einen Stick, auf 2 externen Platten sichern, eine davon auswärts, d.h. z.B. in der Wohnung von Freundin/Freund etc. lagern. Verschlüsseln mit Truecrypt. Und für die weniger wichtigen Daten gibts dann ja immer noch die Bärenhöhle ;-)

Und du glaubst, Indiana Jones packt das nicht?

Vereinfachte Variante

Waldviertler Granit ist geologisch sehr stabil. Wir haben auch Baeren. Der Rest geht genauso wie beschrieben. Der Anfahrtsweg beim retrieval ist aber einfacher.

Reicht denn sebst der Waldviertler Granit zur Datenspeicherung? Da braucht es für das Backup ja eine größere Menge Steintafeln. Aber dann sind die Daten lange haltbar.

falsch, nur bis sie nicht zerbrechen oder zerbrochen werden.

Straftatbestand bedenklicher Ankauf

Es wird hier so getan als waere MegaUpload ein ganz gewoehnlicher Cloud-Server a la Dropbox gewesen.
Tatsaechlich war das Geschaeftsmodell die Verbreitung von Raubkopien. Man hat auch Praemien fuer den upload von illegalem Content bekommen.
Es sollen jetzt alle die sich entweder bei der Hehlerei aktiv beteiligt haben oder zumindest offensichtliches Diebsgut konsumiert haben, nicht als arme verfolgte Hascherl auffuehren.
In realen Leben gibts den Straftatbestand des bedenklichen Ankaufes. Als Minimum konfisziert die Behoerde die Gegenstaende. Bei besonders krassen Faellen kann man dafuer auch in den Haefen gehen.

Mein lieber chrilly!

Solange kein Gericht darüber entscheidet, ist das auch so. Und selbst wenn AUSSCHLIESSLICH illegales Material gespeichert wäre... wie kann es rechtens sein, dieses Material um Geld wiederzuverkaufen, hm?! Kommt Ihnen das Ganze nicht selbst irgendwie deppert vor?

Aber die US-Behörden mach(t)en sich dann der Hehlerei (mit Diebsgut) schuldig.

Ist doch glasklar, warum die Behörden das tun

Sie wollen wissen, wer sich da meldet. Und diese Personen werden dann mal genauer durchleuchtet.

Cool

Das heißt dann, wer etwas in der Cloud speichert muss damit rechnen, dass die Amis kommen (egal in welchem Land die Server stehen), dass ganze mitnehmen und man seine Daten dann von ihnen freikaufen muss, wenn man sie wieder haben will.

Das hat schon etwas von Mafia...

Wenn die Behoerde ein Lager mit Diebsgut

findet, werden die dort gefundenen Sachen auch konfisziert und man muss den Nachweis erbringen, dass man der rechtmaessige Eigentuemer ist.
Das kostet in der Regel auch Eingabegebuehren.
Es findet ein im normalen Leben ueblicher Vorgang statt. Die US-Behoerden wollen sich auch von einer organisierten Anfrage-Attacke schuetzen.

die behörde verkauft aber diebesgut nicht weiter, da sie sich sonst der hehlerei schuldig bekennt. außerdem ist jeder beklopft der nicht seine eigenen server verwendet, wäre ja sonst so wie die einladung zum diebstahl.

Erinnert mich an ein Erlebnis in Marseille vor 20 Jahren.

Da habe ich aus Versehen mein Radio im Auto gelassen und als ich wiederkam war es klarerweise weg.
Ein französischer Freund von mir ist dann mit mir auf einen dafür bekannten Flohmarkt gefahren wo wir tatsächlich mein Radio wieder gefunden habe.

Der Verkäufer war so nett mir 60% Rabatt auf den ursprünglich geforderten Kaufpreis zu gewähren weil ich durch die Sicherheitskarte mit der Seriennummer nachweisen konnten, dass ich der rechtmäßige Eigentümer des Geräts bin.

Aber von der US-Regierung kaufe ich meine Daten die ich auf Megaupload hatte (ein paar von mir entwickelte rooting-tools und Android roms) sicher nicht zurück. (Ich hab ja klarerweise noch Kopien) - das ist eine Frechtheit.

Der letzte Absatz bedeutet fuer mich

Sie haben sich dort aktiv als Hehler betaetigt.

Ständiges wiederholen machts nicht besser...

Der letzte Absatz bedeutet, dass er kein Hehler ist, aber aktives Lesen ist nicht jedermanns Sache

Man darf fragen:

Hatten Sie ein Cabrio? Oder war das Auto nicht abgeschlossen? Ansonsten leuchtet mir die Geschichte nicht ein.

Nein und es ist auch keine urban legend

Es war zumindest zu dieser Zeit auf den Parkplätzen von denen aus man in die Calanques zum klettern gewandert ist (Zustieg meist eine Stunde) üblich das Auto leer aber offen stehen zu lassen denn dann wurde einem wenigstens nicht die Scheibe eingeschlagen.

Die ausländischen Autos auf diesen Parkplätzen waren ein beliebtes Ziel bei Einbrechern da diese sich sehr sicher sein konnten, dass der Besitzer des Fahrzeugs nicht bald wiederkommt.

Es hat im übrigen auch einmal dazu geführt, dass ein offensichtlich wenig gut riechender Mensch in diesem Auto (es war ein alter VW-Bus) übernachtet und mir seinen Müll hinterlassen hat während wir für 3 Tage in der Calanque waren.

Die Geschichte ist eine Urban-Pirate-Legend

Ich bin sicher, die taucht mit kleinen Variationen in x Foren wieder auf.

US-Behörden wollen Geld für die Herausgabe von User-Content

muahahah

klagt sie in grund und boden

dabei müssten die die server nur nochmal kurz einschalten

;)

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