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Wie ExtraTorrent am Montag berichtet hat, wollen US-Behörden die möglicherweise illegal beschlagnahmten Daten an die User verkaufen. Vor zwei Monaten hat Kyle Goodwin erstmals im Namen der Electronic Frontier Foundation legal gehostete Videodateien wiederverlangt.
Herausgabe der Daten zu teuer
Die amerikanischen Behörden hingegen behaupten, nur teilweise MegaUpload-Daten kopiert zu haben und die physischen Systeme nicht beschlagnahmt zu haben. Das Identifizieren, Kopieren und Zurückgeben der Daten sei der US-Regierung deshalb zu teuer. Goodwin will, dass die Behörden für die Kosten selbst aufkommen.
US-Regierung verkauft Content
Laut ExtraTorrent beteuert die US-Regierung, dass es falsch sei, Profit durch die Speicherung von User Content zu generieren, verkauft die Daten der User jetzt aber selbst. Auch, wenn MegaUpload-Gründer Kim Dotcom und die Mitangeklagten nicht verurteilt werden sollten, werden die User ihre Daten allem Anschein nach nicht kostenlos wiederbekommen. (iw, derStandard.at, 19.6.2012)
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Cloud? Externe Platte? Gar keine Sicherung???
Ich persönlich halte es für am sichersten seine Daten Binär in Steintafeln zu meißeln, eine Expedition in zum Himalaya machen, eine tiefe Höhle suchen (am besten mit Bären oder sonst etwas gefählichem), die Steinplatten hier verstecken, eventuell noch die eine oder andere (Bärensichere!) Sicherheitsvorkehrung treffen bei der die Platten 70m tief in den Höhlen eigenen Wasserfall fassen.
Das sollte reichen :D
Die Cloud ist einfach nur Bequemlichkeit, wenn man auf verschiedenen Devices gleichzeitig arbeitet.
Besonders wichtige Daten trägt man am USB-stick immer mit sich. Mittelwichtiges oder Wichtiges, das zu groß ist für einen Stick, auf 2 externen Platten sichern, eine davon auswärts, d.h. z.B. in der Wohnung von Freundin/Freund etc. lagern. Verschlüsseln mit Truecrypt. Und für die weniger wichtigen Daten gibts dann ja immer noch die Bärenhöhle ;-)
Es wird hier so getan als waere MegaUpload ein ganz gewoehnlicher Cloud-Server a la Dropbox gewesen.
Tatsaechlich war das Geschaeftsmodell die Verbreitung von Raubkopien. Man hat auch Praemien fuer den upload von illegalem Content bekommen.
Es sollen jetzt alle die sich entweder bei der Hehlerei aktiv beteiligt haben oder zumindest offensichtliches Diebsgut konsumiert haben, nicht als arme verfolgte Hascherl auffuehren.
In realen Leben gibts den Straftatbestand des bedenklichen Ankaufes. Als Minimum konfisziert die Behoerde die Gegenstaende. Bei besonders krassen Faellen kann man dafuer auch in den Haefen gehen.
Solange kein Gericht darüber entscheidet, ist das auch so. Und selbst wenn AUSSCHLIESSLICH illegales Material gespeichert wäre... wie kann es rechtens sein, dieses Material um Geld wiederzuverkaufen, hm?! Kommt Ihnen das Ganze nicht selbst irgendwie deppert vor?
Das heißt dann, wer etwas in der Cloud speichert muss damit rechnen, dass die Amis kommen (egal in welchem Land die Server stehen), dass ganze mitnehmen und man seine Daten dann von ihnen freikaufen muss, wenn man sie wieder haben will.
Das hat schon etwas von Mafia...
findet, werden die dort gefundenen Sachen auch konfisziert und man muss den Nachweis erbringen, dass man der rechtmaessige Eigentuemer ist.
Das kostet in der Regel auch Eingabegebuehren.
Es findet ein im normalen Leben ueblicher Vorgang statt. Die US-Behoerden wollen sich auch von einer organisierten Anfrage-Attacke schuetzen.
Da habe ich aus Versehen mein Radio im Auto gelassen und als ich wiederkam war es klarerweise weg.
Ein französischer Freund von mir ist dann mit mir auf einen dafür bekannten Flohmarkt gefahren wo wir tatsächlich mein Radio wieder gefunden habe.
Der Verkäufer war so nett mir 60% Rabatt auf den ursprünglich geforderten Kaufpreis zu gewähren weil ich durch die Sicherheitskarte mit der Seriennummer nachweisen konnten, dass ich der rechtmäßige Eigentümer des Geräts bin.
Aber von der US-Regierung kaufe ich meine Daten die ich auf Megaupload hatte (ein paar von mir entwickelte rooting-tools und Android roms) sicher nicht zurück. (Ich hab ja klarerweise noch Kopien) - das ist eine Frechtheit.
Es war zumindest zu dieser Zeit auf den Parkplätzen von denen aus man in die Calanques zum klettern gewandert ist (Zustieg meist eine Stunde) üblich das Auto leer aber offen stehen zu lassen denn dann wurde einem wenigstens nicht die Scheibe eingeschlagen.
Die ausländischen Autos auf diesen Parkplätzen waren ein beliebtes Ziel bei Einbrechern da diese sich sehr sicher sein konnten, dass der Besitzer des Fahrzeugs nicht bald wiederkommt.
Es hat im übrigen auch einmal dazu geführt, dass ein offensichtlich wenig gut riechender Mensch in diesem Auto (es war ein alter VW-Bus) übernachtet und mir seinen Müll hinterlassen hat während wir für 3 Tage in der Calanque waren.
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