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Die Bistros der railjets werden verkauft. Der Erlös geht an "Licht ins Dunkel".
Wien - Auf der Webplattform der ÖBB-Infrastruktur "infra:fundus" können Museen, Eisenbahnvereine, Bahninteressierte, Liebhaber und Fans im Internet ein Stück Eisenbahngeschichte erwerben - zur Erhaltung von Anlagen für die Nachwelt oder einfach als Einrichtungselement oder Zierde für das eigene Heim. Auf der intra:fundus-Plattform stehen zurzeit 220 Anlagen wie z.B. Stromagreggate, Gleise, Signale und verschiedene Fahrzeuge wie Wohn- oder Kesselwagen zum Verkauf. Ab sofort werden moderne railjet-Bistro-Möbel auch online verkauft, da der railjet neue Restaurants erhält. Ab Anfang Juli ist auch geplant, Fundgegenstände, die nach der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist nicht abgeholt wurden, über infra:fundus anzubieten.
Neuer Zweck für alte Dinge
Durch den Verkauf erfüllen alte Triebwagen, antiquarische Fundstücke aber auch Notstromaggregate einem neuen Zwecke. So sind zum Beispiel zwei ÖBB-Dieselaggregate umgezogen, eines sorgt nun für Wärme in einer Almhütte, das andere für die Kühlung von Milch bei einem Bauern. Eingesetzt waren die Notstromaggregate auf Stellwerken, die beim viergleisigen Ausbau der Westbahn durch elektronische Stellwerke ersetzt wurden. Der einzige Fahrkartendrucker Österreichs aus 1938 hat noch keinen neuen Besitzer gefunden, aber eine über 100 Jahre alte Schmalspurlokomotive wird dank infra:fundus bereits sinnvoll genützt. Unter einigen internationalen Kundenanfragen ging der Zuschlag nach Deutschland, wo die Lokomotive restauriert und wieder in Betrieb gesetzt wird.
Erlös aus railjet-Bistro-Garnituren für "Licht ins Dunkel"
Die Bistros in den railjets werden bis Ende des Jahres in Restaurants umgebaut. Die bisherige Einrichtung kann nicht anderweitig eingesetzt werden und wird nun zu Gunsten "Licht ins Dunkel" über die infra:fundus-Plattform in der Rubrik "Raritäten" verkauft. Es handelt sich um 30 Bistro-Einrichtungen, bestehend aus Steh- und Esstischen, Sitzbänken, Glastrennwänden und Anlehnpolter, die nach und nach ausgebaut werden. Auf der Verkaufsplattform warten neun Garnituren mit Fotos und Kurzinfos auf Angebote. (red, 19.6.2012)
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Beim ersten Besuch im RJ Bistro kurz nach dessen Einführung auf der Fahrt nach Budapest, hab ich gedacht, ich sei auf im Schwimmbad gelandet. Brrrr!
Warum kann man sich nicht das Interieur der normalen ÖBB Speisewägen als Vorbild nehmen? Lederfauteuils, weiße Tischtücher, Buchenholzimitat? Zwar nicht die Spitze des guten Geschmacks aber alltagstauglich und ansprechend.
sitze wie in der 4. klasse, minitische und dazwischen ein riesen gang in dem man rumstehn konnte
wenn ich durstig war/hunger hatte dann hab ich öfter mal die 10 min auf einen ec/ice gewartet...so ein speisewagen darf einfach in keinem zug fehlen...wer immer das railjet bistro designt hat is jetzt hoffentlich wieder hinterm schalter tickets verkaufen...das is verantwortung genug für den/die *g*
Nur damit ich das richtig verstehe man kauft 2006 23 Züge für 244 Millionen und 2007 nochmal 44 Züge für 540 Millionen um sie dann sechs Jahre später zu spenden?!?!
Also entweder haben die Züge eine schlechte Lebenserwartung und sind ein bad investment oder es wäre effektiver gleich 10,6 mio bzw. 12,3 mio zu spenden anstatt jetzt zu hoffen, dass ein Liebhaber vielleicht 2 Schilling 50 zahlt. Von potentieller Relevanz für aktuellen Schmiergeldaffären ganz zu schweigen.
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