Flipboard wird erster Dritt-Client für Google+

19. Juni 2012, 13:49
  • Google VP Bradley Horowitz zeigt auf der "Le Web"-Konferenz die Flipboard-App mit Google+-Anbindung.
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    Google VP Bradley Horowitz zeigt auf der "Le Web"-Konferenz die Flipboard-App mit Google+-Anbindung.

Google öffnet seine APIs ein stückweit - Soziales Netzwerk soll "nie" Werbung integrieren

Eigentlich gibt es bei Google gerade so etwas wie eine kleine Pause bei der Verkündigung neuer Funktionen für die eigenen Services, steht doch kommende Woche mit der Google I/O die zentrale Konferenz des Unternehmens an, für die man sich gern so manche Überraschung in der Hinterhand hält. Und doch hat das Unternehmen nun für die am Dienstag in London gestartete "Le Web"-Konferenz eine kleine Ausnahme gemacht.

Flipboard

Wie Googles "Vice President of Product Management" Bradley Horowitz in diese Rahmen verkündet, lässt das Unternehmen nämlich erstmals einen Dritt-Client für Google+ zu. Der beliebten Reader-App "Flipboard" kommt diese Position zu, eine speziell angepasste Version der Software demonstrierte Horowitz auch gleich auf einem iPad.

Vorsichtig

Dabei zeigt sich, dass Google Flipboard auch Schreibzugriff auf die Google+-APIs gewährt, es also möglich ist direkt aus der App Kommentare zu verteilen und ein zustimmendes "+1" zu vergeben. Wann die entsprechenden APIs weiteren Apps zur Verfügung stehen - oder gar ganz geöffnet werden - ließ Horowitz allerdings offen. Man wolle diesen Schritt "richtig" vollziehen, vor allem verhindern, dass die Timeline der NutzerInnen zugemüllt werde.

Lösungen

Auch sei es besser zuerst eine wirklich gute Lösung zu finden, bevor man später alle externen EntwicklerInnen durch API-Änderungen oder -Einschränkungen verärgern müsse. Insofern ist die Kooperation mit Flipboard wohl auch als Test zu verstehen, mit dem man Erfahrungen in dieser Hinsicht sammeln will. Vielsagend ist es übrigens auch, dass Google lieber Flipboard den Zugriff auf die Google+-Informationen ermöglicht, anstatt zuerst die eigene Reader-App "Currents" zu bedienen. (apo, derStandard.at, 19.06.12)

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6 Postings

Open the gates! Now!

auf nimmer wiedersehen facebook

Find ich gut.

Soziales Netzwerk soll "nie" Werbung integrieren. Da kann sich das Frazenbook was abschaun.

Pöses Fratzenbuch

Ja, warum schenkt uns Facebook den Service nicht gleich? Unverschämt damit Geld verdienen zu wollen. Ein Glück gibt es Google. Die wollen nur das beste für den User und sind froh ihr ganzes Geld für uns ausgeben zu dürfen. Eigentlich sollten alle so handeln müssen (außer man selbst natürlich).

wer pöse immer noch witzig findet, is tumm

außerdem heissts phöse

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