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Die meisten Unfälle mit Kleinkindern ereignen sich in der näheren Wohnumgebung oder im eigenen Garten, in Pools und Biotopen.
Wien - Ertrinken ist für Kinder unter fünf Jahren neben Verkehrsunfällen die häufigste Todesursache.
Bereits wenige Zentimeter Wassertiefe können nach Angaben des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) zur tödlichen Gefahr werden. Das Tückische dabei: Kinder ertrinken leise, das heißt, sie gehen einfach unter ohne wild um sich zu schlagen. Grund dafür ist die unverhältnismäßige Verteilung ihres Körpergewichtes. Kinder können ihren schweren Kopf nicht selber aus dem Wasser ziehen.
Der Schock beim plötzlichen Eintauchen in das kalte Wasser kann die Atmung blockieren und zum Atemstillstand führen, erklärte das Wiener Rote Kreuz. Drei Minuten unter Wasser genügen um zu ertrinken.
Gefahr schon bei 20 Zentimetern Wassertiefe
Schon geringe Wassertiefen von zehn bis 20 Zentimetern können den Kleinen zum Verhängnis werden. Die meisten Unfälle ereignen sich im eigenen Garten oder in der näheren Wohnumgebung, Pools und Biotope sind häufige Unfallorte.
Bauliche und technische Schutzmaßnahmen können diese sicherer machen. Für Biotope empfehlen die Experten eine Anlage an gut einsehbaren Stellen. Grill- oder Picknickplätze sollten nicht unmittelbar neben dem Gewässer liegen.
Im Uferbereich ist es ratsam, auf stabile, griffige Materialien zu achten. Häufig sind Unfälle auf zu tiefe oder instabile Randbereiche zurückzuführen. Die Wassertiefe legt man am sichersten im Stufenbau fest: Die Randzone sollte maximal 20 Zentimeter tief und mindestens einen Meter breit sein. Jede weitere Stufe legt man erneut um 20 Zentimeter tiefer und mit einem Meter Breite an.
Im Notfall zählt jede Sekunde
Wirksamen Schutz bieten Umzäunungen. Allerdings müssen dafür bestimmte Kriterien, wie die Mindesthöhe von einem Meter, erfüllt werden. Gitterkonstruktionen, die man unter der Wasseroberfläche montiert, sind eine gute Alternative für jene, die keinen Zaun wollen.
Das Rote Kreuz rät im Ernstfall ruhig zu bleiben, nach der Bergung die Lebensfunktionen zu kontrollieren und dann entsprechende Erste-Hilfe-Maßnahme durchzuführen. Beatmung und Herzdruckmassage müssen bei Kleinkindern mit besonderer Vorsicht durchgeführt werden.
Im Notfall zählt jede Minute: Es gilt schnellstmöglich die Rettung verständigen und die nasse Kleidung durch eine Decke oder Aluminiumfolie ersetzen, um eine Unterkühlung zu vermeiden, so ein weiterer Tipp. (APA, 19.6.2012)
Daten und Zahlen:
Seit 2004 (bis 2011) starben in Österreich 32 Kinder unter fünf Jahren durch Ertrinken. Im vergangenen Jahr waren es drei. Ebenfalls 32 Kleinkinder starben im gleichen Zeitraum bei Verkehrsunfällen. Dahinter rangieren als Todesursachen von Unter-Fünfjährigen: Mord und Totschlag, Stürze und Feuer.
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Eigentlich sollte dies zumindest Medizinern bekannt sein. Kleinkinder, die in eine flache Pfütze mit dem Gesicht voran fallen, erfahren eine Schockstarre und können sich nicht mehr selbständig bewegen (ist von der Natur so vorgesehen- eigentlich als Überlebensstrategie bei Mäusenbabys etc.). Das heißt: die Aufsichtspersonen (Tiere sind da perfekter) muß das Kind sofort aufheben. Ähnliche Situation tritt bei manchen Kindern bei einem Affektkrampf auf, wo bei vorheriger starker Erregung es zu einen Komazustand bis zum Herzaussetzer für ein paar Sekunden kommen kann. Nach 2 - 3 Sekunden löst sich der Krampf- das Herz schlägt wieder und die Atmung setzt wieder ein - eine Pfütze würde dies aber verhindern. Daher AUFSICHT-bei Wasser besonders!
Da ich deine Kompetenz in dieser Sache nicht einschätzen kann vertraue ich lieber der Erfahrung eines U.S. Cost Guards, er scheint beruflich damit öfters zu tun zu haben http://mariovittone.com/2010/05/154/
http://derstandard.at/130329118... ei-Kindern
aber was soll's: rechtzeitig vor dem sommer noch mal 'ne monsterschlagzeile...
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