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Energieverbrauch in großen Datenzentren senken. Das ist die Vision von IBM.
Bei München in Deutschland steht in einem Rechenzentrum der schnellste Supercomputer Europas und das viertschnellste System der Welt, der SuperMUC. Laut Wall Street Journal bestätigt IBM, dass das Leistungspotential des Systems mit der Leistung von 110.000 PCs verglichen werden kann. Die Kühlung eines solchen Systems, das eine Leistungsfähigkeit bis zu drei Petaflops erreicht, ist eine große Herausforderung.
Energieeffizientes Kühlsystem
Die Kühlung mit Flüssigkeiten ist dabei eine der besten Methoden, um ein System vor Überhitzung zu schützen. Bereits vor zwei Jahren hat IBM proklamiert, das erste Kühlsystem in der Schweiz gebaut zu haben, das mit heißem Wasser arbeitet. "Aquasar", so die Bezeichnung des Systems, verbraucht bis zu 40 Prozent weniger Energie als ähnlich gebaute Luft-Kühlsysteme und nutzt zurückgewonnene Energie, um Universitäten zu beheizen.
Der CO2-Fußabdruck soll somit um 85 Prozent gesenkt werden. Das Wasser hat, im Gegensatz zu anderen Wasser-Kühlungen, bereits 60 Grad Celsius Temperatur. Die Energie, die dadurch gewonnen wird, wird neben dem Beheizen von Gebäuden auch zum Beheizen des Wassers, das wiederum die CPUs kühlt, verwendet.
Das Kühlsystem könnte in Zukunft in großen Datenzentren eingesetzt werden, deren Energieverbrauch im Moment bis zu 50 Prozent des Gesamtkonsums an Energie ausmacht. IBM arbeitet damit an seiner Vision weiter, abgas- und schadstofffreie Datenzentren zu entwickeln. (iw, derStandard.at, 19.6.2012)
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Ist das nicht ziemlicher Bullshit? Wenn ich Wasser durch einen Prozessor leite, ganz egal ob es nun 45° oder 60° hat, dann wird das von ganz alleine Warm, jedenfalls muss es hinterher sicher nicht mit überschüssiger Energie bezeizt werden???
Super, dass wir jetzt wissen, dass das Kühlwasser heiß ist. War allerdings bei meinem ersten Auto bereits genauso.
Kein Wort wird im Artikel allerdings darüber verschwendet, dass feine Kühlwasserkanäle direkt in den Prozessoren sitzen. Was das eigentlich interessante und innovative an dem Ding ist.
Ein riesiges Buerogebaeude mit Rechenzentrum im Keller.
Es ist Winter und hat -15Grad. Die Bueros werden per Klimaanlage hochgeheizt und aus den Bodengittern vor dem Gebaude wird 40 Grad heisse Luft aus dem Rechenzentrum auf die Strasse geblasen.
Geradezu wahnsinnig und so lange hats gebraucht bis da mal wer mitdenkt in der Raumplanung...
der Fehler ist leider die Annahme dass sich in einem modernen Bürogebäude grosse Datacenter befinden.
Die *wirklich grossen* Datacenter sind heute aus Sicherheitsgründen abgeschottet und teilweise unter der Erde. So einfach ist es halt nicht mit der Raumplanung ;-)
einen schönen Tag noch
das Wasser aus der Ager entnommen. In Winter ca. bei 4C und das Kuehlwasser fuer die Turbinen bei ca. 50C in die Ager eingelassen. Die Ager hat auch im Winter fast 20C.
Mein Vater hatte die naheliegende Idee, dass man das Einlasswasser mit dem Abwasser vorwaermt. Da war er lange ein Spinner. Nach dem ersten Oelschock 1975 war Energiesparen ploetzlich ein Thema, es wurde einmal ernsthaft durchgerechnet.
Fuer einen Verbesserungsvorschlag hat man 1% der Jahreseinsparung bekommen. Mein Vater hat damals fuer seine Verhaeltnisse eine ziemlich grosse Summe kassiert.
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