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Ein Läufer beim Jerusalem-Marathon läuft mit einer israelischen und palästinensischen Fahne durch das Zion-Tor.
Die in den 90er Jahren vorangetriebene Idee einer Zweistaatenlösung mit dem Ziel, neben Israel einen Palästinenserstaat inklusive Westjordanland, Gazastreifen und Ostjerusalem zu errichten, haben nun auch jene begraben, die sich am stärksten dafür eingesetzt haben. So auch die International Crisis Group, die in ihrem jüngsten Bericht nicht nur den bisherigen Friedensprozess für tot erklärt, sondern auch die Gründe dafür darlegt. Die Lage habe sich in vielerlei Hinsicht verändert, der Weg zur Zweistaatenlösung müsse neu überdacht werden.
Ist ein anderer Ausgangspunkt nötig?
Der Rückzug Israels von den im Jahr 1967 besetzten palästinensischen Gebieten reicht als Grundlage für Friedensverhandlungen nicht mehr aus. Israels zunehmender Anspruch auf große Teile des biblischen Israel zwischen „Mittelmeer und Jordan" wird vorangetrieben durch den Siedlungsbau und die Ideologie nationalreligiöser Politik und macht die alte Grundlage nutzlos, weil es diese Grenzen nur mehr auf dem Papier gibt.
Ebenso erschwert das Festhalten vieler Palästinenser am historischen Palästina, so wie es vor Israels Gründung im Jahr 1948 existiert hat, die endgültige Teilung des Landes. Die Forderung nach einer Rückkehr von palästinensischen Vertriebenen nach Israel wird weiterhin von der palästinensischen Politik aufrecht erhalten, obwohl allen klar ist, dass diese Rückkehr als Teil eines Abkommens höchstens in symbolischen Zahlen passieren wird.
Israels Anspruch auf einen demokratischen und gleichzeitig jüdischen Staat untergräbt unterdessen weiterhin die Rechte der arabischen Minderheit, die schon jetzt 20 Prozent der Bevölkerung stellt und zunehmend marginalisiert wird. Wenn hier kein nachhaltiger Gesellschaftsvertrag gefunden wird, könnte sich das langfristig rächen.
Wichtig ist hier vor allem ein Prozess der Aussöhnung über Geschichte und Identität. Die historisch dokumentierte Vertreibung hunderttausender palästinensischer Zivilisten im Zuge des Arabisch-Israelischen Krieges von 1948, auf Arabisch auch Nakba oder „Katastrophe" genannt, wird weiterhin von Israel boykottiert. Gedenkfeiern zur Erinnerung an die Nakba werden unter Strafe gestellt. Diese zentrale „Katastrophe" im palästinensisch-arabischen nationalen Gedächtnis muss mit der nationalistischen Geschichtsschreibung des israelischen Staates ausbalanciert werden, wenn das Zusammenleben langfristig funktionieren soll.
Viele Mitspieler
Weder Israel noch die Palästinenser haben auf der anderen Seite einen Partner, der mächtig und unabhängig genug ist, eine Friedenslösung mit all den nötigen Opfern umzusetzen. In Israel ist das rechte und religiöse Lager so einflussreich geworden, dass ein realistischer Kompromiss mit den Palästinensern jede Regierungskoalition sofort sprengen würde. Siedler sitzen nicht nur in Massen in der Likud-Partei von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, sondern auch in anderen Parteien und Interessengruppen, die den Rechtsstaat immer mehr in die Knie zwingen. Auch ultraorthodoxe Israelis, deren Bevölkerungszahl rasant wächst, haben wenig Lust, Palästinensern Geschenke zu machen. Doch um einen Friedensweg zu finden, der für alle akzeptabel ist, müssen auch diese Gesellschaftsgruppen in die Lösungsfindung miteinbezogen werden.
Auf palästinensischer Seite sieht es nicht besser aus: Obwohl die rivalisierenden Parteien Fatah und Hamas immer wieder Fortschritte im sogenannten Versöhnungsprozess ankündigen, existiert dieser Prozess am Boden nicht. Das sieht man zurzeit besonders gut in Jenin, im nördlichen Westjordanland, wo die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) jegliche Opposition gewaltsam unterdrückt. Wenn die in der PA dominante Fatah den Parteienpluralismus nicht akzeptiert, kann sie letztlich auch nicht die palästinensische Bevölkerung vertreten, sondern lebt stattdessen vom Parteienklientel und den Nutznießern des Status Quo, Israel inklusive.
Ebenso wenig vertritt die Hamas noch jene Mehrheit der Palästinenser, die sie 2006 bei den Parlamentswahlen gewählt hat. Zu viel ist seitdem passiert. Die israelische Blockade der Grenzen zum Gazastreifen ist mittlerweile fünf Jahre alt und das Westjordanland scheint für Gaza-Palästinenser weiter entfernt denn je. Ägypten, die zurzeit einzige Hoffnung der Hamas, hat genügend Probleme mit sich selbst.
Ohne Wahlen und den Wiederaufbau eines vernünftigen politischen Systems, das alle vertritt, werden die Palästinenser jedenfalls in der Sandkiste stecken bleiben, während sich rundherum vieles verändert.
Keine palästinensische Strategie
Dass Palästinenserpräsident Mahmud Abbas mit dem Antrag um Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen im letzten Jahr etwas Sinnvolles erreicht hat, ist nur mit einem Augenzwinkern zu bestätigen. Auch die UNESCO-Mitgliedschaft hat den Palästinensern bisher wenig gebracht. Der Versuch, den Konflikt über die UNO in die internationale Arena zu bringen, konnte nichts daran ändern, dass das souveräne Israel und die USA die Regeln des Spiels bestimmen, auch wenn eine UN-Resolution nach der anderen etwas anderes fordert.
Der Verhandlungsweg mit Israel scheint für die Autonomiebehörde in Ramallah auch keine realistische Option mehr zu sein. Nach fünf Treffen mit israelischen Vertretern im Jänner 2012 bemühten sich die Palästinenser zu betonen, dass dies keine Verhandlungen, sondern nur Gespräche gewesen seien.
Als Drohung und Alternative zu Verhandlungen hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas immer wieder eine Auflösung der Autonomiebehörde in Aussicht gestellt. Die israelische Besatzung habe der Behörde jegliche Autorität genommen. Eine Schuldenblase in Milliardenhöhe setzte die Regierung in Ramallah zunehmend unter Druck. Wenn das Geld der Autonomiebehörde nicht mehr fließt, werden ihr auch die Nutznießer den Rücken kehren. Das weiß Ramallah.
Alternativen?
Dass der Friedensprozess in seiner alten Form zu Ende ist, muss langfristig keine schlechte Nachricht sein, sagen zumindest einige Optimisten, die den Ausweg aus dem Schlamassel suchen.
So auch der Amerikaner Jerome Segal, Präsident der Jewish Peace Lobby und langjähriger Israel-Palästina-Experte. „Es ist klar, dass die Regierungen und der Friedensprozess versagt haben. Doch es gibt andere Wege den Konflikt zu beenden", sagt er. Als Vorschlag nennt er die UNSCOP-2, benannt nach dem UNO-Komitee, das 1947 den Teilungsplan für Palästina ausarbeitete.
Der Schlüssel sei dabei, durch gezielte und systematische Meinungsumfragen eine Lösung zu finden, auf die sich eine Mehrheit auf beiden Seiten einigen könne. Das unabhängige UN-Komitee soll diese Forschung vorantreiben und dann anhand des kleinsten gemeinsam Nenners einen Friedensplan auf Basis dieser Umfragen erstellen. „Wir wollen wissen, welchen Frieden die Menschen wollen, nicht ihre Politiker", sagt er. Um es den Palästinensern und Israelis zu erleichtern, sich auf eine Aufteilung des Territoriums zu einigen, empfiehlt er einen weiteren Ansatz: „Gemeinsames Heimatland" (Common Homeland).
„Die Zweistaatenlösung will zwei strikt getrennte Staaten. Genau das macht eine Lösung so schwierig. Common Homeland würde zwei Staaten schaffen, die beide in ihren Verfassungen dasselbe Stück „Heimatland" festschreiben. Es gäbe zwei Staaten auf einem gemeinsam Stück Heimatland, zu dem alle Zugang haben." So könnten Palästinenser die historische Stadt Jaffa bei Tel Aviv zwar „palästinensisch" nennen, und diese besuchen, wenn es faktisch auch unter israelischer Kontrolle liegt.
Aus der Sicht vieler würde ein derartiger Ansatz Verhandlungen jedoch nur komplizierter machen. Eine Trennung ist schon schwierig genug. Aber eine Trennung nach der man auch noch zusammen bleiben soll? Das wird schwierig.
Lieber im Alleingang
Einfacher erscheint der Ansatz einer relativ neuen Bewegung in Israel, die sich Blau-Weiße Zukunft nennt. Diese will durch „konstruktiven Alleingang" die Zweistaatenlösung näher bringen. Einen Schritt, den Israel im Alleingang durchsetzen soll, sei die Evakuierung aller Siedlungen östlich der israelischen Sperrauer, also auf dem Gebiet, das Teil eines Palästinenserstaats werden würde. Die Bevölkerung aus den Siedlungen würde durch großzügige Umsiedlungsprogramme gelockt werden.
„Unser Prinzip ist es, ein neues Paradigma zu schaffen, dass Schritt für Schritt die Realität einer Zweistaatenlösung schafft, das jedoch durch einseitige Schritte", heißt es auf der Webseite der Bewegung. Dabei müsse man nicht am Verhandlungstisch sitzen, sondern einfach handeln. Hierbei handle jeder für das eigene Interesse, ohne notwendigerweise über Kompromisse zu verhandeln.
Letztlich verhält sich die Lage so, wie sie die International Crisis Group in ihrem letzten Bericht beschreibt: „Was auch immer für Schritte unternommen werden: Fast zwanzig Jahre nachdem dieser Friedensprozess begonnen wurde ist klar geworden, dass keine der Parteien (...) ehrlich hinsichtlich ihrer eigenen Überzeugungen ist. Es ist Zeit sich einzugestehen, was nicht funktioniert hat. Und Zeit nach etwas neuem zu suchen." (Andreas Hackl, derStandard.at, 19.6.2012)
Link:
Die Stadt Tel Aviv ist das boomende Aushängeschild der israelischen Moderne - und Zweckheimat für junge palästinensische Israelis
Die eigene Erfolge könnten die palästinensischen Rivalen wieder zusammenschweißen
Für 25 Israelis war der Gaza-Konflikt ein Weg zur Selbsterkenntnis
Mehr Zeit könnte auch nachhaltigere Lösungen mit sich bringen
Drohender Gaza-Krieg sperrt Wirtschaftsagenda der oppositionellen Arbeiterpartei in die Schublade
Dem Institut für Politikwissenschaft der Ben-Gurion-Universität droht die Schließung
Immer mehr NGOs sehen sich gezwungen, humanitäre Arbeit zu politisieren
Die israelische Aktivistin Re‘ut Mor war Teil des jüngsten Gaza "Hilfsschiffes" Estelle mit Kurs auf den Gazastreifen
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Nach d Abzug der Franzosen im Jahr 56 erhielten die marokk. Juden die gleichen Rechte wie ihre musl. Mitbürger, und jüd. Intellektuelle besetzten hohe Posten in der nachkolonialen Verwaltung. Dennoch setzte schon 2 Jahre später eine 1., Auswanderungswelle ein, die der junge marokk. Staat anfänglich zu bremsen versuchte. Zu sehr war sich die Regierung bewußt, welchen Substanzverlust das Land im Falle einer Emigration aller Jud zu erleiden hätte.
D Hauptgrund für diesen frwllg. Exodus lag in der Gründung des Staates IL und in dessen aktiver Rekrutierungspolitik. Der neu geschaff. Staat benötigte dringend Bauern und Handwerker..
http://www.eed.de/ueberblic... 199904.064
IL hat ja Kriege geführt mit den Palästinensern und seinen Nachbarn und das hat natürlich zu Spannungen geführt - dennoch sind die Behauptungen üb. jüd Flüchtlinge in ihrer Dimension absurd.
Zu diesem Thema hat der Verband kritischer Jud. einen offenen Brief an die Heinrich-Böll-Stiftung geschrieben, in welchem sie Stellung bezieht zur Auswanderung der Mizrahim nach IL
Ich habs schon ein paar mal verlinkt - aber ich verstehe nicht, wieso es noch nicht veröffentlicht wurde - Hier also noch mal ein Versuch für jeden den es interessiert, warum sich bis vor kurzem noch niemand über die jüdischen 'Flüchtlinge' aufgeregt hat (einschließlich Juden und Israelis):
http://schmok.blogsport.eu/2011/01/1... l-stiftung
Araber nicht, aber nicht alle wurden von Israel vertrieben, viele glaubten der arab. Propaganda, das Land zu verlassen damit die arabischen Bomben nur Juden, aber keine Araber töten.
Weiters wurden ebenfalls tausende Juden vertrieben. Heute redet keiner mehr von ihnen als Flüchtlinge, weil sie in Israel integriertt wurden.
Die Araber aber integrieren die Palästinenser nicht, und jeder Nachkomme dieser Flüchtlinge wird seither als Flüchtling gezählt. Das ist weltweit einzigartig.
vertriebene juden: ca 1 million
http://en.wikipedia.org/wiki/Jewi... _countries
vertriebene palaestinenser: 700_000
http://en.wikipedia.org/wiki/Pale... an_refugee
der unterschied ist nur, das dort wo die juden gefluechtet sind, dort gibts praktisch keine juden mehr, palaestinenser gibts in israel noch viele.
das heisst, die ursache der flucht war bei juden das sichere wissen, das sie in einem islamischen land langfristig nicht ueberleben werden, bei den palaestinensern - ja ...
und juden sind zivilisierte menschen, wie wir europaeer, die haben im prinzip akzeptiert, das ihre rechte auf irgendwas, was ihnen vor 60 jahren gehoert hat, verfallen sind.
..., dass man immer nur die arabischen Flüchtlinge sieht und vergisst, dass es eben auch viele Juden gab, die fliehen mussten. Danke für die Links!
Was auch noch ein großer Unterscheid ist, ist die Tatsache, dass keiner der vertriebenen Juden heute auf einer UNO-Flüchtlingsliste steht und er sich selbst auch nicht als Flüchtling sieht.
Die Araber leben am Zapf der UNO (UNRWA), deren Existenzrecht von den palästinensischen Flüchtlingen abhängt. Keine solche Flüchtlinge mehr, keine UNRWA. Würden die Araber (z.B. Syrien, Ägypter) ihre arabischen Brüder (Palästinenser) integrieren, sähe alles anders aus. Sind doch die Palästinenser zum Großteil (so wie die Juden) Einwanderer in Palästina.
''Wie leben sie eigentlich, die Juden im Iran?
..Gut, sagt auch Siamak Morsadegh, Kopf des Jüd. Komitees von Teheran und Abgeordneter in der Majles, dem iranischen Parlament. Morsadegh fühlt sich in erster Linie als iran. Patriot jüd. Glaubens. Das mache ihn jedoch nicht automatisch zum Zionisten und zu einem Befürworter isr. Besatzungspolitik, betont er immer wieder...''
Wer sich heute in der Teheran umschaut, wird nicht lange nach Spuren sehr lebendigen jüd. Lebens suchen müssen. Das jüd. Hospital ist eins der besten in Teheran, und das nächste Kosher-Restaurant ist nirgendwo allzuweit weg. In der Stadt allein gibt es 30 Synagogen, die Jud. haben eigene Schulen...
http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?... D=20090305
... wenn sie gefragt werden, gut ging es auch den KZ'lern wenn jemand sie besuchte (kannte persönlich eine Frau, die ein KZ besuchte weil sie Gerüchte gehört hatte und die sah nur schönes. Gut geht es auch Entführten auf dem Videoband. Gut geht es jedem Christen in Ägypten, wenn er vor der Kamera spricht.
Was soll der Blödsinn? Sie wissen genau, dass sich kaum jemand traut, etwas negatives über die Mullahs zu sagen, denn das kann ihm seine Freiheit und mehr kosten.
Warum flüchten denn so viele tausend und abertausend Iraner jährlich aus dem Land? Ich kenne alleine in meiner Heimatstadt in Österreich ca. 70 Iraner, und das ist nur ein Bruchteil. Sie sollten schon ein wenig tiefer graben, wenn sie solche Statements abgebe
Sie können problemlos ausreisen und haben von Israel auch lukrative Eingliederungsangebote - sie wollen abernicht. Sie werden respektiert, können ihre Religion offen ausüben, haben eine Vertretung im Parlament, ihre eigenen Kultureinrichtungen, Schulen Restaurants etc. Sie haben auch Sonderrechte, so dürfen sie z.Bsp anders als die Muslime Wein zu ihren Festen trinken ....
Man darf halt die Autorität der Mullahs nicht ernsthaft in Frage stellen, ob nun als Muslim oder Jude, aber das ändert nichts daran, dass die Juden im Iran voll integriert sind und keine ernsthafte Diskriminierung zu leiden haben und ihre REligion offen leben können.
Ein Großteil der für die Bsdlg. des neuen Staates IL vorgesehenen europ. Juden wurde in den Vernichtungslagern Europ. ermordet, und so entschlossen sich zion. Einwanderungsorganisationen, massiv Juden aus arab Ländern zur Immigration ANZUWERBEN. Von 48 bis 56 kamen 450.000 Juden aus afrik. und asiatischen Ländern nach IL, während aus Europ. und Amerika 360.000 Menschen immigrierten (Massad 1996: S.55)
..Ben-Gurion: “We need people who are born workers(...)The Oriental Jews’(...) standard of living and their needs are lower than the Europ. workers'. (zit nach Alcalay 1993 inKhazzoom 2003: S.487f.)
Mizrahi wurden nach ihrer Ankunft in IL in sog.Transitcamps untergebracht, hingegen bekamen aschk. Familien die Häuser der geflohenen Paläst.
... weil sie wussten, dass ihnen nichts Gutes blüht, wenn sie bleiben. Z.B. die Juden aus dem Irak!
Die Juden aus der Altstadt Jerusalems wurden von den Jordaniern vertrieben.
Was ich eigentlich sagen wollte: Sie wurden integriert, die Palästinenser aber versiegelte man schön als Flüchtlinge auf Lebenszeit, anstatt aus ihnen Syrer, Ägypter, Jordanier etc. zu machen.
Die Liste der jüd. Gemeinden in musl. bzw. arab. Ländern, die nicht vertrieben wurden, lässt sich erweitern: Auf die Jüdinnen und Juden der Türkei, einem Land, das Juden aus Deutschland aufnahm, als ihnen dort die Vernichtung drohte. Oder auf die jüdi. Bevölkerung Algeriens, die durch die isr. Premierministerin Golda Meir auf dem Altar der isr. Interessen mit Frankreich geopfert werden sollten, als sich die franz. Kolonialmacht aus Algerien zurückzog.
Die einzige jüd. Gemeinde, die tatsächlich vertrieben wurde, war die kl. ägyptische jüd. Gemeinde.
Irak. Jud. sind zudem bis heute überzeugt davon, dass isr. Agenten seinerzeit FalsFlag Aktionen geg.jüd. Gemeinden ausführten, um sie zur Auswanderung zu bewegen. DokuFilm - Forget Bagdad
Womit das milit. Eingreifen der Nachbarn einen legitimen Grund, wenn auch keinen Erfolg hatte.
Auf Grundlage des UNTlg.planes wäre bereits 1949 ein Friedensschluss mit König Abdullah möglich gewesen - aber die ILs wollten vom Teilungsplan dem sie noch 2 Jahre zuvor zugestimmt hatten, auf einmal nichts mehr wissen. Seit 1967 nun wollen sie sich auch den Rest einverleiben.
Auf Grundlage der Waffenstillstandslinie, welche bereits 50% mehr Land zu Israels Gunsten beinhaltet. als der Teilungsplan enthielt, wäre auch mit den Pal. seit 1988 und mit der gesamten Arab. Liga Frieden und Anerkennung möglich.
Die Wahrheit ist - Israel will mehr und mehr, das Völkerrecht ist im Schnurz - und dank milit. Überlegenheit kann es mit Unfrieden gut leben.
Die Palästinenser verließen natürlich nicht Haus und Hof weil sie die arabischen Regierungen zu einem Urlaub eingeladen hatten, die Hagana verübte zahllose Massaker an einer weitgehend unbewaffneten Zivilbevölkerung durch, die die gewünschte Wirkung nicht verfehlten. Dass arabische Militärs der Bevölkerung zwischenzeitlich empfahlen sich in Sicherheit zu bringen, ist ja nun nicht weiter verwunderlich - Ursache war aber eine breit angelegte ethnische Säuberung auch aus den Gebieten, die dem jüdischen Staat lt. Teilungsplan gar nicht zugesprochen werden sollten. Frieden wäre übrigens schon 1949 unter Akzeptanz des UNO-Teilungsplans durch die jüdische Seite möglich gewesen, die Araber hatten ihn akzeptiert. Fortan wollte Israel mehr.
Die Aufrufe arabischer Führer an die arabische Bevölkerung, ihre Dörfer zu verlassen bis die Juden ins Meer getrieben wurden, ist Geschichte. Da können sie noch so lange dagegen aufbegehren. Aus Sicht der Araber auch völlig richtig: Bomben unterscheiden nicht zwischen Juden und Arabern!
Wie viele vertrieben wurden oder freiwillig gingen, weiß keiner und kann keiner feststellen.
Klar ist: Araber leben heute in Israel, haben ihre Parteien, ihre Schulen, Moscheen, Knessetabgeordnete
Das ist einzigartig im Nahen Osten!
Anbei das Interview mit einem ehemaligen Soldaten der Hagana - der authentisch das Vorgehen der Hagana erinnert:
http://mondoweiss.net/2011/12/v... nakba.html
11 zion. Führer des späteren PM Ben Gurion hatten einen Plan fertig am 10.3.48, für die ethn. Säuberungen Pal.. Am gleichen Abend seien die Kommandeure im Feld angewiesen worden, sich auf die Verwirklichung dieses Planes vorzubereiten. “Den Befehlen beigefügt”, schreibt Pappe, waren det. Anweisungen, welche Methoden angewendet werden sollten, um die Mensch zu vertreiben. Einschüchterung in gro0em Stil, Belagerung und Bombardierung von Dörfern und Bevölkerungszentren; in Brand setzen von Häusern, andere Immobiilen etc; Vertreibung, Zerstrg, das Legen von Minen usw.
http://geopolitiker.wordpress.com/2011/11/3... uni-haifa/
Um dieses Ausgeliefert sein zu beenden, entstanden Gruppen wie die Irgun, die ihrerseits ebenfalls Blut auf den Händen hat. Doch so würde jede Bevölkerungsgruppe agieren, die bedrängt wird.
1948 bis 1967 hätte ein palästinensischer Staat gegründet werden können. Erst 1967 kam es zur Besetzung. Doch die Fatha wurde 1958 gegründet, die PLO 1964, also VOR der Besetzung.
Warum braucht man eine Terrororganisation gegen Israel, wenn Israel das Westjordanland und Gaza nicht kontrolliert? Die PLO hätte gegen Jordanien und Ägypten vorgehen müssen, den die besetzten damals das Land. Nein, es ging wie heute um das ganze Land! Man will den Juden einen Quadratzentimeter überlassen, das ist die Realität die sie nicht bestreiten können.
Israel erklärte seinen Staat auf Grund des UNO-Teilungsplans. Die Ägypter und Jordanier aber nahmen den arabischen Palästinensern das Recht einen Staat zu gründen. Das ist Historie! 20 Jahre, von 48 bis 67 hätte man den historischen Fehler aus 1948 korrigieren und einen palästinensischen Staat gründen können. Man tat es nicht, weil das die Anerkennung Israels bedeutet hätte. Doch einen nichtmoslemischen Staat im Dar el Islam darf es nicht geben.
Mit der Aufnahme in die UNO hatte IL die Res 181 akzeptiert, welche die Rückkehr aller pal. Flüchtlinge verlangte. In der Friedenskonferenz in Lausanne 49 waren die arabischen Verhandlungspartner bereit auf Grundlage dieser Res. zu einer Friedenslösung zu kommen gegeben - IL wollte jedoch keine Konzessionen machen und auch nicht die mittlerweile 50% zusätzlichen Gebietsgewinn hergeben und war nur gegen Ende der Verhandlung bereit maximal 100 000 Flüchtlinge aufzunehmen.
http://www.palestineremembered.com/Acre/Pale... ry674.html
Im Grunde genommen ist die Aufnahme Israels in die UNO ungültig, da IL selbst die Res 181 schon ein Jahr darauf nicht mehr umsetzen wollte. Die Akzeptanz derselben war aber Bedingung der Aufnahme.
Bis zum Datum der israelischen Unabhängigkeitserklärung am 15. Mai 1948 eroberten jüdische Einheiten 21 Prozent des von den Vereinten Nationen den Palästinensern zugesprochenen Staatsgebietes.
Schon Anfang Mai 1948 erhielten jüdische Bauern die Anweisung, das von Palästinensern verlassene Land zu übernehmen. Im Juni fällte die politische Führung die Entscheidung, den Flüchtlingen eine Rückkehr in ihre Dörfer mit Gewalt zu versagen, sie am Abernten ihrer Felder zu hindern.
Alle Versuche von arabischer Seite, zu einer Lösung des Flüchtlingsproblems und friedlichen Regelung auf Grundlage der Resolution 181 zu gelangen, wurden von den Israelis auf der Konferenz von Lausanne (1949) zurückgewiesen.
http://www.palaestina.org/index.php?id=67
trotz des UNOTeilungsplans.
''Im Sommer wird in Lausanne eine arabisch-israelische Friedenskonferenz (Friedensratschlag) abgehalten. Die Basis für einen Frieden war die Res.194, eine Zweistaatenlösung, die das Land in zwei gleichen Teilen aufteilte, und ein internationaler Status für Jerusalem. Alle Beteiligten akzeptierten: die USA, die UNO, die arabische Welt, eingeschlossen die Palästinenser, und der Israel, vertreten durch sein Außenminister M.Sharett. Aber B.Gurion und Emir Abdallah von Transjordanien waren fest entschlossen, den Rest Palästinas unter sich aufzuteilen. Lausanne bleibt damit ergebnislos und die Friedensbemühungen haben danach schnell an Fahrt verloren.''
http://www.palaestina-stimme.de/geschichte/pla.html
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