Cannes-Juror: "Bestes Beispiel, wie eine Direct-Kampagne Verhalten verändern kann"

18. Juni 2012, 21:41
  • Die Direct-Juroren bei der Arbeit
    foto: dieter pivrnec/lowe ggk

    Die Direct-Juroren bei der Arbeit

  • "Longlist" bei Direct.
    foto: dieter pivrnec/lowe ggk

    "Longlist" bei Direct.

Dieter Pivrnec erklärt, warum sich die Jury für "Small Business gets an official Day" von American Express entschieden hat

"Es war eine Longlist. Bei den Cannes Lions gibt es nämlich genaue Regeln: Zehn Prozent der eingereichten Arbeiten sind auf der Shortlist. 2010 waren es 160, 2011 schon 204 und heuer waren es dann 227. Und ungefähr ein Drittel der Shortlist wird mit einem Löwen ausgezeichnet. Das ist das Ziel. Dabei zählen: Kreativität 30 Prozent, Strategie 20 Prozent, Ausführung 20 Prozent und Ergebnis 30 Prozent", erzählt Dieter Pivrnec. Der Geschäftsführer Kreation der Lowe GGK war Jurymitglied der Direct-Lions.

Pivrnec: "Oft wird diskutiert, ob eine Arbeit genügend 'Direct' ist: Die Casestudies verteilen sich auf 28 Unterkategorien und sind von ihrem Umfang und der Qualität völlig unterschiedlich: Vom einfachen Mailing bis zur integrierten Kampagne." Die Grenzen zwischen Marketingidee, Promo, PR und Direct seien sehr eng.

"Will man einen Trend erkennen, ist in Zukunft eines fix: scan, download, like, geotag, upload, comment, share, like, hashtag, follow und spread - und das alles integriert in ein Konzept das aus der Marke kommt. Dazwischen begeistern immer wieder Ideen die Jury, bekannte digitale Tools wie QR Codes, Facebook Timeline, Google Map und Street View, neu zu verwenden und in ein Konzept zu integrieren", sagt Pivrnec.

Die Jury entschied sich nach langer Diskussion, den Grand Prix der Kampagne "Small Business gets an official Day" von American Express zu vergeben. Weil es "das beste Beispiel ist, wie eine integrierte Direct-Kampagne über einen langen Zeitraum konsequent Verhalten verändern kann und ein Thema öffentlich werden lässt." (Astrid Ebenführer, derStandard.at, 18.6.2012)

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10 Postings
glaubt irgendjemand,

dass der pivrnec auch nur im entferntesten weiß, wovon er spricht?

Ehre wem Ehre gebührt

Liebes p.t. Gurkerl, Piv hat 2 Löwen in der Kategorie Direct, sicher auch ein Grund warum er in die Jury berufen wurde, sie hingegen???? Auch ein paar Löwen im Kasten oder nur zuhause vorm kasterl ein paar Neid Mails ablassen, declare yourself or just shut up my friend!!

so einfach

kriegen sie mich nicht aus der reserve. die löwen von herrn piv gebühren aber sicher nicht ihm, soviel ist sicher. und übrigens: mit löwen gibt man nicht an, die hat man. sie auch? hochachtungsvoll die gurke, der pikante schurke

Gurken mag ich nur im Gin Tonic

Das mit Pisa und dem sinnerfassenden Lesen muss wohl stimmen, PIV gibt mit seinen Löwen nicht an, ich habe Ihnen lediglich erklärt warum ich der Ansicht bin, PIV passt gut in diese Jury, ihre Replik lässt den Rückschluss zu mehr als Sie, denn die Cases sind ein wenig komplexer als ein einfaches Posting, die Diskussion wer einen Löwen hat und wer an der Arbeit beteiligt war ist Müßig und so zielführend wie die Kontakterlose Agentur, wenn Sie verstehen was ich meine, ich bin kein Kreativer, deshalb behaupte ich nicht Löwen zu haben, Kampagnen verkauft, die Löwen gewonnen haben, habe ich schon mehrere! Dass Sie Piv die Löwen nicht zusprechen zeigt von Neid und Missgunst oder Ahnungslosigkeit, also weder sehr pikant noch ein großer Schurke

mit pisa

gebe ich ihnen angesichts ihres postings vollkommen recht. kontakter-bla-bla. baba!

naja herr damon1

..wenn man bedenkt das herr piv über reine verlinkungsthematiken (=umsetzung) spricht und die jury den sieger wegen der zugrundeliegenden idee gekürt hat, dann bekommt man schon den eindruck das da ein teil nicht zum anderen passt....digitale tools ersetzen keine idee, das sollte ein ecd wissen

verdient!

Ist eine sehr spannende und gute Kampagne gewesen!

"Dabei zählen: Kreativität 30 Prozent, Strategie 20 Prozent, Ausführung 20 Prozent und Ergebnis 20 Prozent"

*taschenrechner auspack*

Sabine Bürger
00
19.6.2012, 12:40

Wurde mittlerweile korrigiert. Richtig sind: Kreativität 30 Prozent, Strategie 20 Prozent, Ausführung 20 Prozent und Ergebnis 30 Prozent.
Besten Dank für den Hinweis!

Der Rest is halt Glück ;-)

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