Cannes-Juror: "Bestes Beispiel, wie eine Direct-Kampagne Verhalten verändern kann"

  • Die Direct-Juroren bei der Arbeit
    foto: dieter pivrnec/lowe ggk

    Die Direct-Juroren bei der Arbeit

  • "Longlist" bei Direct.
    foto: dieter pivrnec/lowe ggk

    "Longlist" bei Direct.

Dieter Pivrnec erklärt, warum sich die Jury für "Small Business gets an official Day" von American Express entschieden hat

"Es war eine Longlist. Bei den Cannes Lions gibt es nämlich genaue Regeln: Zehn Prozent der eingereichten Arbeiten sind auf der Shortlist. 2010 waren es 160, 2011 schon 204 und heuer waren es dann 227. Und ungefähr ein Drittel der Shortlist wird mit einem Löwen ausgezeichnet. Das ist das Ziel. Dabei zählen: Kreativität 30 Prozent, Strategie 20 Prozent, Ausführung 20 Prozent und Ergebnis 30 Prozent", erzählt Dieter Pivrnec. Der Geschäftsführer Kreation der Lowe GGK war Jurymitglied der Direct-Lions.

Pivrnec: "Oft wird diskutiert, ob eine Arbeit genügend 'Direct' ist: Die Casestudies verteilen sich auf 28 Unterkategorien und sind von ihrem Umfang und der Qualität völlig unterschiedlich: Vom einfachen Mailing bis zur integrierten Kampagne." Die Grenzen zwischen Marketingidee, Promo, PR und Direct seien sehr eng.

"Will man einen Trend erkennen, ist in Zukunft eines fix: scan, download, like, geotag, upload, comment, share, like, hashtag, follow und spread - und das alles integriert in ein Konzept das aus der Marke kommt. Dazwischen begeistern immer wieder Ideen die Jury, bekannte digitale Tools wie QR Codes, Facebook Timeline, Google Map und Street View, neu zu verwenden und in ein Konzept zu integrieren", sagt Pivrnec.

Die Jury entschied sich nach langer Diskussion, den Grand Prix der Kampagne "Small Business gets an official Day" von American Express zu vergeben. Weil es "das beste Beispiel ist, wie eine integrierte Direct-Kampagne über einen langen Zeitraum konsequent Verhalten verändern kann und ein Thema öffentlich werden lässt." (Astrid Ebenführer, derStandard.at, 18.6.2012)

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