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Nach dem heimischen "FameLab"-Wettbewerb gewann Biochemiker Didac Carmona von der Uni Graz auch in England beim "Times Cheltenham Science Festival".
Wien - Mit seinem Auftritt über den programmierten Zelltod entschied der aus Spanien stammende Biochemiker Didac Carmona von der Karl-Franzens-Universität Graz bereits im Mai das "FameLab", den heimischen Wettbewerb für Wissenschaftskommunikation, für sich. Beim renommierten "The Times Cheltenham Science Festival" in England traf er Freitag Abend auf die anderen Gewinner der nationalen "FameLab"-Wettbewerbe - und errang den ersten Platz.
(Carmonas "FameLab"-Beitrag; Quelle YouTube)
"Dass diese besondere Leistung nun auch im Rahmen dieses internationalen Festivals mit dem ersten Rang ausgezeichnet wurde, belegt die hohe inhaltliche und kommunikative Qualität des Vortrags erneut in besonderem Maße. Zugleich ist dies auch Ausdruck der Exzellenz unserer heimischen Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher", so Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle in einer Aussendung am Samstag.
"FameLab" ist ein 2005 vom Cheltenham Science Festival initiierter Wettbewerb, der darauf abzielt, Talente aus dem Gebiet der Wissenschaftskommunikation ausfindig zu machen. Seit 2007 findet der Wettbewerb auf Initiative des British Councils zeitgleich in zahlreichen Ländern - darunter Österreich - statt.
Beim Festival selbst treten die Gewinner der 20 nationalen Bewerbe gegeneinander an. Die Aufgabe ist es, die eigene Forschung auf einer Bühne ohne die Zuhilfenahme klassischer Präsentationstechnik innerhalb von drei Minuten möglichst attraktiv und spannend zu präsentieren. (APA/red, derStandard.at, 18.6.2012)
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