Gut besuchtes Ende der Toy Run

Ansichtssache

Am 17. Juni fand die zwanzigste und letzte Toy Run statt. Tausende Motorräder waren zum letzten Mal für Kinder unterwegs, die Fahrt ging durch Wien

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foto: ham/derstandard.at

Am Sonntag, dem 17. Juni, fand die letzte Toy Run statt. Zum zwanzigsten Mal versammelten sich Biker für den guten Zweck. Die Toy Run startete 1993. Damals fuhren die ersten Biker zu Gunsten von Heimkindern und sammelten damit Geld. Seither hat die Veranstaltung jedes Jahr statt gefunden.

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    Toyrun und was steckt dahinter

    Sehr gute Kommentare Herrschaften - was denkt sich ein Mensch bei solchen Postings eigentlich ? Ihr regt euch auf, weil ihr im Stau gestanden seid, weil MENSCHEN Kindern helfen und Geschenke bringen? Für diese Kinder ist die Toyrun wie Weihnachten, und schickt ihr euren Kindern die Geschenke mit einer Spedition oder überweist ihnen das Geld auf ein Konto? Wollt nicht ihr auch das Strahlen in ihren Augen sehen? Und so ist es bei der Toyrun - die Biker sind die Familie der Kinder die begünstigt wurden. EINFACH MAL DARÜBER NACHDENKEN UND DANN URTEILEN !!!

    wenn sich der veranstalter

    von erwin pröll vor den karren spannen lässt, ist das ende ein gutes zeichen.

    Ich finde die Idee gut

    Gleichzeitig war es eine ziemliche Herausforderung, an diesem Wochenende in Wien Auto zu fahren. Am Freitag die Fahrrad-Demo, samstags die Regenbogenparade und sonntags dann Toy Ride. Leider bin ich gezwungen, manchmal mit dem Auto zu fahren - an diesen Tagen habe ich es bereut!

    Gut besuchtes Ende der Toy Run

    so ich will auch meinen senf dazugeben:
    bezüglich der strecke oder das sinnlose im kreisfahrenwie es viele nennen, die strecke wurde vor ca 2 Monten in vielen Printmedien und nochmals 3 Wochen vor der TOYRUN bekanntgegeben, weiters wurden bei den stadionen der Wiener Linien seit gut 3 wochen vorher Lautsprecher durchsagen durchgeführt und es wurden A4 große aushänge auf den stadionstafeln ausgehängt wo die behinderung überall stattfindet, weiters wurde auf den Überkopfwegweissern der ASFINAG in großen lettern kundgetan wo die behinderungen sind seit gut einen halben jahr ist die "geheime" strecke schon im Internet gewessen
    und bei der nächsten regenbogenparade oder Nacktradlertag was sicher ein toller anblick ist könnts wieder Jammer

    so, und ich werd jetzt meinen sermon auch noch absondern...

    ich bin für charities.

    aber eine veranstaltung so schlecht zu kommunizieren, dass man dann sämtliche leute aufbringt, die in der zeit unterwegs sind, ist total unprofessionell.

    ich musste ein 6jähriges kind zu einer veranstaltung fahren, die um 10 h stattgefunden hätte, und bin schlangenlinien durch die innenstadt gefahren, bis ich es endlich geschafft habe, irgendwie in den 19. bezirk zu gelangen - mit viel verspätung.

    d. h. viel benzin verbraucht, die polizisten waren total überfordert (keine brauchbaren infos) und wenn ich gewußt hätte, was da auf mich zukommt, wäre ich öffentlich gefahren.

    ich hab mich super geärgert. wenn man schon den ganzen gürtel sperrt, gehört das auf allen kanälen RECHTZEITIG KOMMUNIZIERT.

    so nicht.

    Die Veranstaltung wurde im Vorfeld ein Monat davor und die letzten Tage täglich in Tageszeitungen, Internetforen, Wiener Linien, Polizeidirektion Wien, Öamtc, Arbö usw bekanntgegeben. Das Problem liegt nur daran, dass manche dachten, die paar Motorräder können ned wirklich behindern. Tja es ging doch ;-)

    von der Innenstadt in den 19. Bezirk fahr ich sowieso mit dem 38er...staufrei und bequem.

    das "besonders lustige" an dieser veranstaltung war ja, dass die route bos knapp davor geheimgehalten worden ist, und auch währenddessen war es nicht möglich aus dem verkehrsfunk die wirkliche route bzw. die sperren herauszufinden.
    ich versteh nicht, wie so etwas genehmigt werden kann. wenn für den marathon die halbe stadt gesperrt wird, gibt es monate davor überall informationen was wann wie lang nicht passierbar ist. aber einfach zum spaß zwei runden mit vollsperre durch die stadt zu fahren lässt jeden charity-gedanken verblassen.

    man mag dazu stehen wie man will

    ich war z.b. nicht dort, aber nur weil ich zu sehr individualis bin ;-))

    ABER

    angesichts JEDEN TAG zig zehntausende tonnen AUTOMÜLL in wien

    BRAUCHT HIR NIEMAND den gutTRO__TTEL mimen und sich über den toy run einmal pro jahr aufregen

    und auch nicht über verschwendung usw.

    gehts weinen ihr ....

    lgw

    Lieber einmal im Jahr Toyrun als jede Woche 1 bis mehrere Demos auf der Ringstraße...

    Sozialgedanke pur!!!

    Über manche Kommentare kann ich nur den Kopf schütteln. Ich bin Sozialpädagogin in einer der Einrichtungen, die von den großzügigen Spenden der Biker profitiert haben. Da geht es nicht nur darum, dass an diesem Tag die Straßen dicht sind, da geht es um Solidarität, soziales Denken, Gemeinschaftsgefühl und Einsatz. Die Kinder erleben am eigenen Leib, dass sie wichtig sind, dass sie zählen und dass jemand sich für sie einsetzt. Die Vorfreude ist riesig groß, da wird wochenlang vorher geprobt, denn wir hat schon die Chance, vor fast 10.000 Menschen auf der Bühne zu stehen? Toyrun war bis jetzt immer das Highlight des Jahres in unser Sozialeinrichtung! Einmal ärgern für die Autofahrer - ein Leben lang eine positive Erinnerung für die Kids!!!

    Es hat ja eh niemand was dagegen wenn die bikwr den Kindern was schenken.
    aber dafür brauchen die nicht sinnlos kreuz und quer durch Wien fahren und den verkehr der halben Stadt lahm legen.
    Es hätte den Kindern genauso freude gemacht wenn die biker direkt zum Kinderheim gefahren wären, ohne den Umweg durch die ganze Stadt

    Zuerst erkundigen

    Nach dem heuer Minister Hunsdorfer die Spendengelder für die Heime entgegengenommen hat, sollte man sich denken können, dass es nicht ein Heim war sondern ganz Wien. Also war die Toyrun in ganz Wien unterwegs. ;-)

    Statt zu pöbeln, solltest Du Dich fragen, wann Du das letzte Mal soziales Engagement gezeigt hast?

    Wahrscheinlich noch nie, weil Dich offenbar nur Deine Befindlichkeiten interessieren.

    also...

    ...ihre flatulenzen plagen sie, wenn ich mir ihre postings so durchlese, schon recht stark,sie armer!

    Geh bitte, das war an einem Sonntag vormittag - da schlafen die meisten eh noch. Sie verwechseln das mit den Grünen, die machen ihre Demos am liebsten unter der Woche um 17.00!

    Wer wann zu schlafen hat brauchen wir uns nicht von ein paar geltungssüchtige bikern vorschreiben lassen!

    Es hätte ja sonst keinen stau gegeben wenn alle geschlafen hätten.
    und was ist zb mit Leuten die dringend ins spital müssen?
    leider kann mir niemand die frage beantworten ,warum es unbedingt nötig was halb Wien durch die gewählte route lahm zu legen, Sodass sogar der öffentliche verkehr teilweise nicht in betrieb war.
    man sollte solche Veranstaltungen unter möglichst großer Schonung der wiener Bevölkerung abhalten und nicht mit größtmöglicher Belästigung.
    eine direkte fahrt von der SCS zum Kinderheim, oder von mir aus ein paar mal auf der ringstrasse im kreis fahren, hätte vollkommen gereicht.
    aber offenbar wollten die veranstalter so wichtig genommen werden dass man ihretwegen die halbe Stadt absperrt

    sich anläßlich einer charity-veranstaltung über das "sinnlose kreuz- und querfahren" aufregen, aber nicht einmal auf die idee kommen, zu den äußerst wichtigen aufgaben, die herr furz am samstag offensichtlich hat, mit den öffis zu fahren - da hält sich mein mitleid in grenzen.

    @daniela: du hast volkommen recht, eine derartige veranstaltung wie die Toy-Run, ist für kinder ein prägendes ereignis für ihre persönliche entwicklung und kommt auf zeit gesehen der kommune wieder zugunsten. an dieser stelle ein danke an ernstl und sein team. die aussagen mancher die dir das kopfschütteln erzwungen haben, sind im grunde genommen selbst hilfebedürftige arme menschen.

    Amtshaftung

    Wer genehmigt eigentlich eine Veranstaltung in einer Millionenstadt, die dann mit Polizeisperren quer in zwei Hälften geteilt wird?

    Das kann doch nicht sein, daß die paar Motorradler nicht zumindest an zwei Stellen zusammenwarten können. Die Polizei hat mir erklärt, dass nur deshalb die ganze Stadt auf einmal für fast zwei Stunden abgesperrt wird, weil die Zweiradler ja unterschiedlich schnell unterwegs sind. Geht`s noch?

    Zu der Veranstaltung kann man stehen, wie man will, aber hier stimmen ja die Dimensionen mit den Auswirkungen eindeutig nicht überein. Dafür sollte man die, die das genehmigen, haftbar machen können. Aber wie?

    Lieber Herr W. K.

    Kennen sie die Größe von Wien ? Also bei knapp 5000 Motorräder , auch wenn man versetzt fährt, und den nötigen Abstand einrechnet, entsteht eine Länge von mindestens 30 km - die Biker waren an 2 Stellen, da die Exekutive ja ca die Hälfte bei der Mollardburg aufgehalten hat, und die vordere Hälfte fahren ließ. Dadurch wurde aber der Stau nicht besser.

    Und wie viele andere Veranstaltungen gibt es, für die Straßenzüge stundenlang gesperrt werden? Schon vergessen? Vor ein paar Wochen war der Ring den ganzen Tag ( bis 22:00 Uhr) gesperrt wegen einer angeblichen Frauenveranstaltung, bei der sogar die Protagonistinnen schon um 14:00 Uhr heimgegangen sind. Ist z.B. das besser? Ehrlich?

    Wir reden doch hier nicht von der Sperre eines Strassenzuges sondern von der ganzen Stadt. Das ist das Problem!

    Wer hat die Regenbogenparade, die Treffen von schlagenden Burschenschaften, Radfahrerlobbys, grüne Wiesen am Ring, Opernball, usw. genehmigt? Lassen wir alle Veranstaltungen weg und schicken wir auch die verkehrsbehindernden Fiaker und Touristenbusse nach Hause. Herrlich diese Ruhe..........

    all diese genannten Veranstaltungen sind auf maximal einen strassenzug beschränkt.
    aber die veranstalter von der toy run hielten es offenbar für dringend notwendig möglich viel von Wien für sich zu blockieren

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