Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Die Art wie man das Internet nutzt, soll Rückschlüsse auf die psychische Gesundheit eines Menschen zulassen. Das legt eine Studie nahe, die im Februar 2011 an der Missouri University of Science and Technology durchgeführt und nun im IEEE Technology and Society Magazine veröffentlicht wurde.
Intensives Filesharing und häufiges E-Mailen
In der New York Times geben die Studienautoren einen Einblick in die Ergebnisse. Demnach tendieren Personen mit Symptomen einer Depression zu intensiver Nutzung von Filesharing und E-Mail. Das häufige Abrufen von E-Mails könne damit zusammenhängen, dass depressive Personen eine erhöhte Unruhe verspüren, wie die Autoren nahelegen.
Häufiger Wechsel zwischen Programmen
Personen, die Symptome einer Depression zeigen, würden auch häufiger zwischen den Programmen wechseln. Das könne auf Konzentrationsschwächen zurückzuführen sein, wie sie bei depressiven Menschen häufig anzutreffen sei. Auch verstärkte Nutzung von Video, Spielen und Chats sei ein Charakteristikum.
Internetnutzung analysiert
Anstatt den Probanden - 216 freiwillig teilnehmende Studenten - Fragenbögen zu ihrer Internetnutzung auszuteilen, wurde ihr Verhalten analysiert. Die Studenten mussten zunächst mehrere Fragen beantworten, die Aufschluss geben ob und wie stark Symptome einer eventuellen Depression ausgeprägt sind. Danach wurden diese Daten mit der Internetnutzung der Studenten im Zeitraum Februar anonymisiert verglichen. Aufgrund dieser Methode seien die Ergebnisse stichhaltiger als nur bei reinen Befragungen, argumentieren die Autoren.
Software soll erste Anzeichen erkennen
Die Studienautoren wollen nun basierend auf den Ergebnissen ein Programm entwickeln, das die Internetnutzung von Personen analysiert. Die Anwendung könnte User dann warnen, falls sie ein Verhalten an den Tag legen, das auf eine Depression schließen lässt. So könnten Eltern ihre Kinder überwachen oder Bildungseinrichtungen ihre Schüler und Studenten. Bei letzterem geben die Studienautoren zumindest zu bedenken, dass das aus Datenschutzgründen problematisch sei. Eine derartige Software solle aber auf keinen Fall einen Arztbesuch ersetzen, sondern nur als begleitende Maßnahme und Hilfestellung gedacht sein. (red, derStandard.at, 18.6.2012)
Abbuchungen erfolgten von falscher Karte, Problem bei zwei Handelsketten entdeckt
Deutscher Unternehmer wirft Twitter und Co. unrechtmäßige Patentnutzung vor
Die Plattform interpretiert die Videos des 23-Jährigen als Coverversionen
Umsetzung der nationalen Cyber-Security-Strategie
Netzaktivist in Spanien festgenommen - Soll für DDoS-Attacke auf Spamhaus verantwortlich sein
Internetkommunikation soll bei Bedarf einfach "mitgeschnitten" werden können
Deutscher BGH entschied, dass Autocomplete-Begriffe im Einzelfall gelöscht werden müssen
Strongbox soll es ermöglichen, anonym und sicher Informationen einzureichen
Deutsche Bundesregierung bezog Stellung zum im März vorgelegten "Tallinn Manual"
Im Chat verschickte https-URLs bekommen unangemeldeten Besuch von Microsoft
Smartphone-App informiert, welche Unternehmen und Interessensgruppen hinter einem Produkt stehen
Die von Google vorgeschlagenen Suchwort-Ergänzungen können im Einzelfall rechtswidrig sein
Baupläne waren innerhalb von 48 Stunden über 100.000 Mal heruntergeladen worden
Entwickler wählten Mega zur Verbreitung, u.a. weil sie mit Gründer Dotcom sympathisieren - Update: Vorlagen entfernt
Wird Datenschutzbestimmungen prüfen und dem Direktorium berichten
Internetbanking betroffen - Bankchef Cernko: "Das war ein krimineller Akt, wir verfolgen das mit aller Härte"
Politiker haben Fragen zu Schutz von Privatsphäre
Seit 2007 trainiert die Gruppe Computernetzwerk-Operationen in der Eifel für den Cyber-Krieg
Experiment von zwei Reportern jedoch nur zum Teil aussagekräftig
Netzwerk schließt solche Dienste auch dann aus, wenn sie im Land der NutzerInnen legal sind
Angriffe auf Webseiten des Vatikans und der italienischen Regierung
Nur regierungen mit viel dreck am stecken und angst das man sie mal aufgrund ihrer gravierenden fehler entmachten könnte haben das bedürfniss ihre landsleute lückenlos zu überwachen um bei bewegugen die gegen die machtbedürfnisse handeln sofort einschreiten zu können und so umstürtze zu verhindern.
Der gesamte überwachungsapparat (egal ob in usa de aut oder sonst wo) dient lediglich der machterhaltung der sogenannten "eliten".
und wir id..ten lassen uns das dann auch noch als sicherheit verkaufen.
Beim jeweiligen User kommt dann das Kasterl
( ) bin heute ein bisserl depressiv
( ) bin heute depressiv
( ) bin heute sehr depressiv
( ) i hau da in die Gosch'n, du Pleampel!
(C:
durch deressive menschen ist sicherlich eine andere.
da alle lebensbereche depressiver menschen "anders" sind.
die nutzung einer derartigen software ist aber nicht nur aus datenschutzgründen bedenklich - die idee alleine ist ethisch völlig unvertretbar
Sehs schon kommen, daß zukünftig bei PC Spielern, die immer raustabben zum Spieleguide, das Telefon dann automatisch die Kummernummer anruft.
Und sollt er dann noch nebenbei im IRC oder sonstigem Chat rumhängen kommen gleich die Leute mit der Liebhabjacke
"Die Anwendung könnte User dann warnen, falls sie ein Verhalten an den Tag legen, das auf eine Depression schließen lässt. So könnten Eltern ihre Kinder überwachen oder Bildungseinrichtungen ihre Schüler und Studenten."
irgendwie geht seit langem nix weiter, im vergleich zum rasanten fortschritt vor ca 100 jahren.
ausser bei der entwicklung kleiner & grosser screens, auf denen man rumdruecken kann...
Da bin ich ja mal ganz arm, weil ich am Wochenende immer zwischen Tisch, Laptop und Couch hin und herrenn ... wobei das eigentlich mehr damit zu tun hat, dass ich am Wochenende gern Aquarellbilder male und man warten muss, bis das Bild wenigstens einigermaßen trocken ist, bevor man mit der nächsten Farbschicht anfängt, ich außerdem einen Roman schreibe und lesen tu ich sowieso gern. :D
Was für ein furchtbar depressives Verhalten!
"Demnach tendieren Personen mit Symptomen einer Depression zu intensiver Nutzung von Filesharing und E-Mail. Das häufige Abrufen von E-Mails könne damit zusammenhängen, dass depressive Personen eine erhöhte Unruhe verspüren, wie die Autoren nahelegen."
Aha. Das heisst filresharer sind depressiv?
Ich bin immer gut gelaunt. Was soll ich nur tun!
Ich verwende Emails aber nur sehr selten. Bin ich jetzt nicht depressiv?
PS: Ich verwende Emails etc... wenn ich sie BRAUCHE, nicht wenn meine Gemütslage so oder so ist. Und da für Emails oft Zeit verloren geht, versuche ich Emails immer nur an einem bestimmten Zeitpunkt des Tages aufzurufen, wenn überhaupt, sonst aber nicht. Das ist völlig irrelevant ob ich da "depressiv" bin oder nicht.
hilfe, mein mailprogramm ruft jede minute den maileingang vom server ab.
bin ich jetzt depressiv oder die software. oder der, der programmiert hat, dass man das mailprogramm einstellen kann, jede minute meine mails zu checken.
wahhh...ich glaub ich werd verrückt
Davon lässt sich bestimmt etwas repräsentatives Zusammenstellen.
Wieviele Prozent der Bevölkerung sind statistisch gesehen depressiv? 3-4% Gut dann sind unter den Probanden wohl 7 mit Depressionen.
Das heißt moment... es wurde das Surfverhalten von 209 Probanden mit jenem von 7 verglichen. Und da ist man draufgekommen, dass diese 7 anders surfen(was natürlich nicht mit Persönlichkeit, sondern nur mit den Depressionen zusammenhängt und man weiß auch welche dieser 216 die 7 sind)
7 ist eine so riesige Zahl. Tolle Studie. Richtig aussagekräftig.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.