Apple wegen Time Capsule-Fail und verlorener Babyfotos verklagt

  • Zur Sicherheit gilt: Backup your Backup.
    foto: apple

    Zur Sicherheit gilt: Backup your Backup.

Kanadischer Anwalt klagt auf Schadensersatz in Höhe von 25.000 US-Dollar

Der kanadische Anwalt Perminder Tung hat Apple aufgrund eines Fehlers im Backup-System Time Capsule verklagt. Dabei wurden Fotos von der Geburt seines Sohnes unwiederbringlich gelöscht. Nun klagt Tung den Konzern auf Schmerzensgeld in der Höhe von 25.000 US-Dollar, wie der auf CBC News veröffentlichten Klageschrift zu entnehmen ist. Dies sei ein Betrag, der ihn für die gespeicherten Erinnerungen entschädigen könne.

Designfehler eingestanden

Tung nutzte Time Capsule für das Backup von zwei MacBooks und eines iPhones und um Bilderdateien zu speichern. Als das Gerät kaputt ging, wurden sämtliche Daten gelöscht. Das Gerät des Anwalts wurde im Jahr 2008 produziert. Damals hatte Apple einen Designfehler eingestanden und zwischen Februar und Juni 2008 hergestellten Geräte ersetzt. Die Time Capsule des Anwalts war allerdings älter und nicht für einen Umtausch berechtigt.

Eine offizielle Stellungnahme von Apple steht noch aus. (red, derStandard.at, 18.6.2012)

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