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Heidelberg - Auch langjährige Raucher jenseits des 60. Lebensjahres profitieren davon, wenn sie die Finger von der Zigarette lassen. Ehemalige Raucher haben zwar immer noch ein höheres Sterberisiko gegenüber lebenslangen Nichtrauchern, es sinkt jedoch mit jedem Jahr nach dem Verzicht, wie das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg mitteilte.
Raucher haben doppelt so hohes Sterberisiko
Forscher des DKFZ haben 17 internationale Studien zusammen analysiert, die den Einfluss des Rauchens auf die Gesamtsterblichkeit bei Menschen über 60 Jahren untersuchen. Danach ist die Sterblichkeit bei Rauchern in dieser Altersgruppe fast doppelt so hoch wie bei Nichtrauchern, bei ehemaligen Rauchern um ein Drittel höher als bei Nichtrauchern. Außerdem habe sich gezeigt, dass sich das Risiko umso stärker reduzierte, je länger der Rauchstopp zurück lag, erklärte Studienleiter Herrmann Brenner.
Rauchstopp in jedem Alter profitabel
Viele ältere Raucher gingen fälschlicherweise davon aus, dass es für sie ohnehin zu spät sei, um von einem Rauchstopp zu profitieren. Laut Brenner lohnt sich ein Rauchstopp aber in jedem Alter. In Deutschland und Österreich greift etwa jeder dritte Erwachsene regelmäßig zur Zigarette. Rauchen erhöht insbesondere das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für zahlreiche Krebsarten. (APA/AFP, 18.6.2012)
Experte ist überzeugt, dass die österreichische Lösung mit getrennten Raucher- und Nichtraucher-Räumen nicht ausreichend wirkt
Frankreichs Gesundheitsministerin denkt über ein Werbeverbot und Einschränkungen beim Konsum von elektrischen Zigaretten nach
Laut einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums ist die E-Zigarette "ein unkontrollierter Versuch am Verbraucher"
Passivraucher profitieren besonders: Deutlich weniger Herzinfarkte
Extra-Kilos nach Zigaretten-Entwöhnung haben keinen nachteiligen Effekt auf Herz-Kreislauf
Auch Menschen, die nur kurze Zeit rauchen, haben bereits ein deutlich höheres Risiko für Diabetes-Vorstufen als Nichtraucher
Erkrankungsgefahr reduziert sich auch bei Menschen, die erst in hohem Alter zu rauchen aufhören
Größerer Verlust an Lebensjahren - Daten aus deutschen Statistiken
Schweizer Forscher stellten fest, dass die Auswirkungen von Nikotin länger und stärker sind als bisher angenommen
Der WHO spricht in ihrem Motto zum Weltnichtrauchertag sogar von "Einschüchterung" durch die Tabak-Industrie
Eine Studie wies erstmals einen Zusammenhang von Rauchen und der Entwicklung allergierelevanter Stammzellen nach
Krebshilfe-Präsident Paul Sevelda fordert verstärkte Prävention
Klinikbehandlungen wegen Herzinfarkten seit Einführung der Nichtraucherschutzgesetze um acht Prozent gesunken
In Österreich rauchen 20 bis 30 Prozent der Raucherinnen auch während der Schwangerschaft
Schwarze Pigmentablagerungen finden sich praktisch in jeder Lunge - Ob die Ursache Tabakkonsum ist, kann nur anamnestisch beurteilt werden
Seit 1993 hat sich laut einer Studie die Rate der Drogen-Konsumenten bei 50- bis 64-Jährigen verzehnfacht
Welche und wie viele Inhaltsstoffe Elektroraucher ausatmen - Eine neue Studie bringt Licht ins Dunkel
Insbesondere Nichtraucher profitieren von dem Nichtraucherschutzgesetz
Experten gehen davon aus, dass für Nichtraucher die Passivrauchbelastung die maßgebliche Ursache für Lungenkrebs ist
Psychiatrisch gesunde Raucher, die das Risikogen für Schizophrenie tragen, filtern akustische Reize schlechter
Laut einer aktuellen Studie nimmt der IQ umso stärker ab, je früher der Cannabis-Konsum beginnt
Nikotin hat einen stimulierenden Effekt, erhöht den Puls und steigert den Adrenalinspiegel, gleichzeitig entspannt es
Nur jeder dritte österreichische Schüler hält sich für sehr gesund - Gesundheitsminister Stöger sieht trotzdem positive Aspekte der Studie
Umfrage der Österreichischen Krebshilfe - Risikobewusstsein nicht hoch - 33 Prozent greifen regelmäßig zur Zigarette
Jeder vierte Österreicher über 40 ist von der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung betroffen - Bis zur Diagnose vergeht oft viel Zeit
Sie haben kein Leistungs- EKG gehabt.... dann wäre nämlich die Belastung immer mehr gestiegen, nicht bei 100% "stehen geblieben" und nur 60% Lungenfunktion? Welche? Vitalkapazität? .... 1- Sekundenwert? 60% wären bei bei diesen beiden Parameter als schlecht zu bewerten. Und was das Leistungs-EKG betrifft: eine Katastrophe.....
Also entweder ein Gschichterl oder ein Beweis, dass sie ihre Gesundheit als bedenklich einzustufen ist....
Dass das Rauchen gesund ist?
Ich nehme einmal an, dass die Geschichte stimmt. Und ich wünsche, dass Sie weiterhin Glück haben.
Aber Ihre Argumentation ist nicht schlüssig.
Kommt mir vor wie jemand, der sich einen Revolver kauft und jede Woche russisches Roulette spielt und nach ein paar Wochen freudestrahlend erzählt, dass es ihn noch nicht erwischt hat. Gratuliere.
Aber behaupten Sie jetzt nicht, dass russisches Roulette gesund ist...
Seit 52 Jahren Raucher verqualm ich seit ca 44 Jahren 50 Tschicks. Gester, 17 Uhr, EKG und Leistungs-EKG: Lungenfunktion noch 60%, Blutdruck 122:78, Puls normal bei 100 Watt auf dem Rad nach ca 20 Minuten. Ich treibe keinen Sport, liebe Wein, Bier und Geselligkeit. Warum soll ich aufhören? Warum soll ich in späterer Armut 90 Jahre alt werden -vielleicht als Pflegefall-? Wer soll das alles zahlen wenn wir älter werden - bei der hohen Jugendarbeitslosigkeit und Menschenkraftersatz durch Maschinen? Gibt es in 20 Jahren überhaupt noch wer, der in die Pensionskasse einzahlt? Müssen wir darauf warten, bis die Älteren in "Verschickung" gehen?
"Lungenfunktion noch 60%"
Welcher Wert genau soll das sein?
Klingt nach Gschichtl.
"Warum soll ich aufhören?"
Das ist spätestens dann selbsterklärend, wenn die Sauerstoffsättigung im genannten Bereich ist.
Postens dann bitte nochmals Ihre Meinung.
Was gibt der Raucher her und was bekommt er dafür?
Das einzige, das er aufgibt, ist seine Sucht, die Abhängigkeit von seinem Suchtgift.
Das allein aber ist schon ein Gewinn, der unbezahlbar ist. Alles andere, das er an Lebensqualität und Entscheidungsfreiheit gewinnt, ist nur noch eine Draufgabe...
Man sollte eher nur über Dinge fachsimpeln, von denen man auch was versteht.
Habe Ihnen und 14 anderen etwas weiter unten eine einfache Frage gestellt, aber leider kommt von keinem eine Antwort!
Warum sollten sie sonst "einfach Nichtraucher" sein?
Weil Sie das glauben? Weil eine Sekte sich darauf versteift? Weil es so schön ist alles auf 1 Feind zu konzentrieren, statt sich ein bissl in der Realität umzuschauen? Weil sie nicht fähig sind komplexer zu denken und einfache Lösungen so schön sind?
Manchmal hört man auf zu rauchen, manchmal fängt man wieder an. Manchmal hört man zu schifahren auf, manchmal zu arbeiten, manchmal zieht man um usw. usf. Das sind alles persönldiche Entscheidungen, die niemand anderem aufgezwungen werden können. Wer glaubt sich so vehement in andere Leben einmischen zu müssen hat meist selbst keines und v. allem extreme Suchtprobleme, die er auf andere projiziert.
Wie man auf die Gleichung kommt zu rauchen auzuhören oder mit was auch immer bedeutet "erfolgreich" zu sein ist mir ein Rätsel. Wer bestimmt wie der perfekte Mensch zu sein, auszusehen hat, wie er denken muss und was tragen????
Da erdreisten sich manche anderen ihre Gedanken- und Angstwelt überstülpen zu wollen.
na so einfach ist es bei einer sucht nicht - ich glaub auch nicht dass man auf dauer mit drogen irgendetwas besser kann - künstlern, denken ect.
geht ohne auch.
ich seh in der diskussion und im artikel auch keinen zwang und einmischung.
wobei man diese grundsatzfrage diskutieren könnte - darf/soll man wen der sich selber etwas antun will - retten, zwingen? ich würd eher meinen nein - obwohl das beim suizid gegen meine religion ist. ich bin da nur wenn es um jugendliche geht für eingreifende massnahmen.
Geh bitte heute wird alles kontrolliert und der Mensch soll standardisiert werden. Wer hat denn Interesse daran? Was bewegt diese "hehren" Kämpfer. Meiner mittlerweilen jahrzehntelangen Erfahrung nach geifern die am meisten, die am meisten Dreck vor der eigenen Türe haben. Es ist eine private Entscheidung zu sagen ich lebe lieber kurz und exzessiv oder "brav" und hoffe altzu werden (was ja nicht immer so funktioiniert).
Kontrollfreaks lassen sich zu einem Kreuzzug missbrauchen und finden ein Betätigungsfeld. Liest man hier im Raucherforum mit, dann zeigt sich nur dass die einfach weder geistvoll noch locker, humorvoll oder irgendetwas sind, sondern einfach Querulanten, die sich in ein Thema verbissen haben.
ih versteh sie jetzt gar nicht - da oben steht ganz neutral was es bringen könnt wenn man etwas dass ja unbestritten nicht gesund ist vermeidet.
kein ton von zwang - ganz neutral, hoffnung versprechend - das ist doch schön!
thinkonyourfeet schreibt ähnliches - nix militantes kein zwang.
ich habe mit kleinkindern, säuglingen auf total verrauchten ämtern warten müssen, unzählige besprechungen erlebt wo alle nachher geselcht waren und rote augen hatten - keine pimperlbaumeister sondern weltkonzerne.
ohne diese "pösen" "militanten" würden uns die raucher weiterhin permanent immer und ÜBERALL einrauchen wie früher. aber von diesen nichtraucherInnen ist hier weit und breit NIX zu lesen - oder wo sehen sie was???
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir einige Überschneidungspunkte haben und bei manchem nicht mal Ähnlichkeiten was "neutral u. hoffnung versprechend" für den jeweiligen ist.
Ich habe lustigerweise nie in einem R-Büro gearbeitet. Das wollte ich nicht und ich habe mir die Jobs danach gesucht. Das finde ich auch vollkommen richtig diesbezüglich Regelungen zu machen, denn man MUSS in die Arbeit, in Ämter oder Spitäler. Im Privatbereich und der Freizeit hat es allerdings nichts zu suchen und Lokale muss man nicht besuchen.
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