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Das ist Angra 2. Und so soll Angra 3 einmal aussehen.

Umweltschützer protestieren letzten Herbst in Berlin gegen die deutsche Exportgarantie für Angra 3...

...und auch in Brasilien richtet man den Zeigefinger auf Angela Merkel.
Deutsche Qualität hält. Dessen sind sich die Manager des brasilianischen Energieversorgers Eletronuclear sicher. Der Staatskonzern baut im brasilianischen Küstenort Angra dos Reis ein von Siemens entwickeltes Atomkraftwerk (AKW) auf, dessen Einzelteile ab 1984 per Schiff über den Atlantik kamen. Der mit dem mittlerweile stillgelegten deutschen AKW Brokdorf idente Meiler erhitzt in Deutschland die Gemüter. 2010 hat die deutsche Regierung dem Konsortium Siemens/Areva NP nämlich eine Exportbürgschaft über 1,3 Milliarden Euro versprochen. Für ein AKW, das im Inland - nicht nur, aber auch - aus Sicherheitsgründen nicht mehr erwünscht ist.
"Das wird wie Philippsburg oder Brokdorf, genau wie die deutschen Anlagen", wird Bauleiter José Eduardo Costa Mattos in der "Süddeutschen Zeitung" zitiert. Über den Atomausstieg in Merkelland kann sich der Ingenieur nur wundern. "Schade um Deutschland, ihr werft alles weg", führt er in der Zeitung den mutmaßlichen Know-How-Verlust ins Treffen. Ganz verloren ist es freilich nicht, da die deutsche Siemens das Geschäft mit der Kernenergie an den französischen Atomkonzern Areva veräußert hat.
Unsicheres Gelände gegen Ideologie
Die Grünen und Greenpeace kritisieren die von der Bundesregierung gewährte Bürgschaft - sie soll Siemens/Areva im Falle eines brasilianischen Zahlungsausfalls entschädigen - seit je her scharf. Zu unsicher sei das von Muren bedrohte Gelände an der malerischen Costa Verde. "Nach derzeitigem Planungsstand beherzigt Angra 3 nicht die Lehren aus Fukushima", heißt es in einem Gutachten der Umweltschützer von Greenpeace und "Urgewald". "Da wird mit der Angst gespielt. Das ist alles ideologisch", entgegnet Leonam dos Santos Guimaraes, Berater des Eletronuclear-Chefs, in der "Süddeutschen".
Schließlich ist man mit dem ebenfalls von Siemens aufgestellten Angra 2, in Betrieb ist das 1350-Megawatt-Werk seit 2001, zufrieden. Und: notfalls brauche man die Bürgschaft nicht. Eine endgültige Zusage der deutschen Bundesregierung steht nämlich noch aus. Die deutschen Grünen befürchten, dass sie vor der Sommerpause des Bundestags gewährt wird.
Viel Zeit, die für die Sicherheit relevanten Pläne zu ändern, bleibt indes nicht. 2015 soll Angra 3 ans Netz gehen. (sos, derStandard.at, 18.6.2012)
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Süd-"Amerika" braucht kein einziges Kernkraftwerk. Dort ist genug Windkraft (Brise an den Küsten und Fallwinde in Tälern), Wellenkraft, Gezeitenkraft, und auch viel Vulkan-Erdwärme vorhanden. Atomkraft ist der absolute Schwachsinn, so wie der Biosprit!
Raumfahrt ist alles andere als ein einschätzbares Risiko. Alte Technologie ist oft zuverlässiger. Ich fahre lieber eine 30 jahre alte Rolls Royce als einen modernen mit Elektronik vollgestopften verbrauchsarmen Wagen. Da kann man noch im Notfall alles selbst reparieren.
Ich verwende immer noch einen 30 jahre alten Computer (ZX Spectrum) der noch nie kaputt war, im gegensatz zu meinen vielen verblichenen PCs.
Ich traue mich daher schon eine Aussage tätigen zu können, wie zuverlässig alte Technologie ist.
hat sich in den letzten 30 Jahren geändert (außer modernerer Computer-Steuerung)? Andere Frage: Was genau hat sich an Autos in den letzten 30 Jahren geändert (objektiv, nicht was die Werbung sagt)?
Genau - vom Prinzip her gar nichts (veilleicht ein geringfügig besserer Wirkungsgrad). Beides ist und bleibt veraltete Technologie!
und es deswegen keinen Ausstieg aus der Atomkraft braucht, sondern einen Umstieg auf richtig neue Meiler. Und richtig viele davon.
Gilt das dann in Brasilien nicht?
Ich würde sagen, dass wir hier wieder das beste Beispiel dafür sehen, dass für Profit wirklich alles gemacht wird und deshalb profitorientierten Unternehmen keine dermaßen riskanten Technologien in die Hand gegeben werden dürfen.
... neue A-Kraftwerke sind mit noch mehr Elektronik und noch komplexerer Software ausgerüstet die kaum mehr jemand im ganzen überschaut.
Wenn man überlegt wie oft bei heutigen PC, KFZ Handys,... die Software spinnt und zum Absturz führt, dann ist mir ein gut ausgebildeter Mitarbeiter, der nachdenkt, allemal lieber als eine Software die alles alleine macht.
die os systeme sind sicherlich besser geworden und wie man ja z.b an flugzeugen sieht kann man (fast) 100%ige ausfallsicherheit gewaehrleisten. bin aber trotzdem 100% gegen ein 30 jahre altes AKW. ach so, bin auch gegen ein super neues. die gier welche mit profitoptimierung dann beschrieben wird. zum ko...
keine erdbeben, keine tsunamis und das mit der schlammlawine ist auch schwachsinn, weil der naechste hang zu weit weg ist.
Die probleme sind die steinzeittechnologie und der atommuell.
schon interessant, dass das projekt anga, von der miltitaerdiktatur erfunden (warum wohl), dann nur die minianlage angra I gebaut und in betrieb gegangen und dann eingeschlafen, hat die machtuebernahme durch die roten (PT) benoetigt um aufgeweckt zu werden.
zusaetzlich leisten die weltweiten gruenen dem atomprojekt vorschub, indem sie die nutzung der reichlich vorhandenen wasserkraft hintertreiben (zb. belo monte, wo es um laeppische 500 km² urwald geht, aber die jaehrlich vernichteten 20.000 km² -groesse sloweniens- werden totgeschwiegen.
geh komm, bist aber schon ein arg ödes kerlchen.
der begriff super-gau ist medial gut eingeführt. jeder weiß damit etwas anzufangen, wenn du das als messlatte anlegst, kannst wahrscheinlich im deutschen 100e wörter, finden die nicht ganz korrekt sind.
wie man jetzt 3-mile island einordnen will ist halt "geschmackssache".
ob der auswirkungen, würde ich ihn nicht als "super-gau" ansehen.
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