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Höhere Strafen für Schulschwänzer seien ein Ablenkungsmanöver, sagt Harald Walser.
Der grüne Bildungssprecher Harald Walser wertet das Straf-Modell beim Schulschwänzen als "reines Ablenkungsmanöver der Ministerin vom Stillstand in der Bildungspolitik": Bei den Bereichen Gesamtschule, Zentralmatura und den Anliegen des Bildungsvolksbegehrens "geht überhaupt nichts weiter - also versucht man verzweifelt, bei diesem Thema Reformkraft zu beweisen", sagt Walser zu derStandard.at.
Bildungsministerin Claudia Schmied hat am Freitag angekündigt die Strafen für Schulschwänzen verdoppeln zu wollen (derStandard.at berichtete). Künftig sollen bei mehr als 60 Fehlstunden Strafen von bis zu 440 Euro möglich sein. ÖVP-Staatssekretär Sebastian Kurz hatte zuvor Strafen von bis zu 1.500 Euro gefordert.
Häufung zu Stresszeiten
Schulschwänzen sei zwar "natürlich ein Problem", gibt auch der grüne Bildungssprecher Walser zu - doch er hält andere Strategien für wirksamer: Schulsozialarbeit und andere "Supportsysteme" im Unterricht sollten ausgebaut werden, um die Abwesenheiten zu verringern. "Als ehemaliger Lehrer weiß ich, dass das Schwänzen zu jenen Zeiten zunimmt, wo in der Schule der größte Stress herrscht." Es betreffe also vorwiegend SchülerInnen, die ohnehin schon überfordert seien - und die müssten vorrangig gefördert werden.
Strafen kein Tabu
Auch Strafen sind für Walser kein Tabu: "Aber Geldstrafen gibt es ja schon jetzt. Sie werden nur nicht exekutiert."
Die künftig geplanten, höheren Strafen würden jedenfalls nur sozial benachteiligte Schichten betreffen, glaubt der Nationalratsabgeordnete: "Die Eltern, die vorzeitig mit den Kindern auf die Malediven fliegen, werden sicher keine Strafen zahlen. Das sage ich als einer, der die Praxis des Schulbetriebs kennt." (mas, derStandard.at, 18.7.2012)
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Was ist das Problem des Schulschwänzens ?
Menschen ohne Schulbildung haben es nachher schwer eine Arbeit zu finden
Wieso müssen Sie eine Arbeit finden ?
Es ist sehr viel von Stat blockiert;
Gewerberecht und Steuern - da hat der Staat die Hand drauf; Wer da nicht entspricht ist "kriminell"
zum Faseln bringt: Natürlich ist die Verdoppelung der Strafen sinnlos und populistisch.
Dass die Strafe allerdings nicht für das "Schwänzen" verhängt wird, sondern gegen Eltern, die ihren Pflichten nicht nachkommen, müsste auch ein Bildungspolitiker wissen.
Das mit den "Stresszeiten" ist nur noch leeres Gerede. Die Strafe wird eingesetzt, um völlig unkorrigierbare Erziehungsberechtigte wenigstens halbwegs zur Kooperation zu bringen.
Die Schulschwänzerei hat aber auch schon gar nichts mit den Malediven zu tun, dass sollte der Herr Walser schon wissen:
Bis zu einem Schultag kann der Klassenvorstand frei geben, bis zu einer Woche der Direktor, darüber hinaus der Stadtschulrat bzw. die entsprechende Landesschulbehörde.
Das funktioniert bei normaler Schulleistung ohne Probleme.
Was hat der Direktor freizugeben ?
Die Herrlichkeit freier Menschen, die haben Wir hier nicht.
Wieso hat Wien in Tirol zu regieren ?
Sind die Menschen in den Tälern Tirols auf Bestimungen aus Wien angewiesen ?
Na gut, dann gehen halt in Landstrichen Kinder nicht oder nur wenig zur Schule
Was komt dann dort ?
Steinzeit ?
Es war nicht verboten zur Schule zu gehen.
Eine ständige Einmischerei und Bevormundung.
Mit diesem Befund hat Walser ausnahmsweise einmal recht.
Ob Schmied ein Ablenkungsmanöver oder einen Deal mit der ÖVP durchführt, dessen Tauschobjekt noch nicht bekannt ist, wird man sehen.
beim Stadtschulrat einreichen. Wenn aufgrund der schulischen Leistungen die Schule dem zustimmt ein reiner Formalakt. Was den Stillstand in der Bildungspolitik betrifft hat Herr Walser völlig recht.
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