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vergrößern 627x418Der Sequoia-Supercomputer führt das Ranking an, hier noch beim Aufbau zu sehen.
Die USA melden sich nach zweieinhalb Jahren Pause an der Spitze der am Montag veröffentlichten Liste der "Top 500" der weltweiten Supercomputer zurück, als Betriebssystem dominiert uneingeschränkt Linux. Die Liste wird traditionell zum Start der International Supercomputer Conference veröffentlicht, die am Montag in Hamburg begann.
An der Spitze
Weltschnellster Rechner ist demnach die IBM-Anlage Sequoia im Lawrence Livermore National Laboratory des US-Energieministeriums, wo unter anderem Kernforschung betrieben und neue Energiequellen erforscht werden. Mit einer Leistung von nun 16,32 Petaflop hat Sequoia die USA erstmals seit November 2009 wieder an die Weltspitze zurückgebracht. Auf der jüngsten Liste von November hatte der "K Computer" des Herstellers Fujitsu den einstigen Spitzenreiter erneut spielend hinter sich gelassen.
Plätze
Das "K"-System, das nun mit 10,51 Petaflops den zweiten Platz belegt, steht im japanischen Kobe und wird im RIKEN-Institut für physikalische und chemische Forschung eingesetzt. Es gilt als eines der energieeffizientesten Systeme weltweit. Auf dem dritten Platz folgt "Mira", ein IBM-System, das vom Argonne National Laboratory im US-Bundesstaat Illinois betrieben wird und auf 8,15 Petaflop pro Sekunde kommt.
Deutschland
Besonders stark ist im aktuellen Ranking auch Deutschland vertreten, zum ersten Mal seit 1997 mit zwei Rechnern in den Top 10: Der erst kürzlich fertiggestellte Supercomputer "SuperMuc" im Leibniz-Rechenzentrum bei München ist Europas leistungsfähigste Anlage und rangiert auf der aktuellen "Top 500" auf Platz vier. Die Spitzenleistung von 2,8 Petaflop (Billiarden Rechenschritte) pro Sekunde der IBM-Anlage steht Forschern an den Münchner Universitäten und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften zur Verfügung. Die Rechenanlage JuQueen im Forschungszentrum Jülich, ebenfalls von IBM, schaffte es auf den achten Platz. Das System kommt auf eine Spitzenleistung von 1,38 Petaflop.
Linux
Die Liste zeigt dabei auch einmal mehr, dass die Welt der Supercomputer mittlerweile eine uneingeschränkte Domäne von Linux ist: Von den 500 aufgereihten Rechnern sind nicht weniger als 462 mit dem freien Betriebssystem ausgestattet, 25 laufen mit einem proprietären Unix, nur zwei mit Microsofts Windows. Die Toppositionen werden dabei praktische alleine von Linux abgedeckt. (APA/red, 18.06.12)
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Bye bye.
Auch das nächste Windows wird die Position im Desktop-Segment nicht mehr lange halten können. Weniger wegen Linux, viel mehr aber wegen HTML5. Microsoft AGIERT nicht mehr, es REAGIERT nur noch.
Ich habe nämlich gelesen, dass Microsoft versucht, "arme" Universitäten (in Ländern wie China und dergleichen), die zwar eine schnelle Maschine haben, aber nicht viel Geld für die Aufrechterhaltung des Betriebs, zu "bestechen" - dass sie quasi nur symbolisch kurz ein wenig Windows darauf laufen lassen, damit MS ÜBERHAUPT in die Liste kommt...
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