Griechenland-Wahl: Europa erfreut über Sieg der Euro-Befürworter

Nach dem Sieg der konservativen Neo Dimokratia atmet Europa auf - Die nächste Regierung könnte eine Koalition der Konservativen mit den Sozialisten sein

Der Ausgang der griechischen Parlamentswahlen entspricht dem, was sich die europäische Politik gewünscht hat: Die konservative Nea Dimokratia gewinnt, und damit steht einer Koalition der Euro-Befürworter vorerst nichts im Wege. Dafür erntet Griechenland am Montag auch Lob von allen möglichen Seiten.

Nach Auszählung von rund 97 Prozent der Stimmen wird die konservative Partei Nea Dimokratia (ND) mit knapp 30 Prozent stärkste politische Kraft. Falls die ebenfalls pro-europäischen Sozialisten (PASOK) eine Regierungskoalition eingehen, würden beide Parteien über 162 der 300 Sitze verfügen. Beide Parteien wollen zwar den Reform- und Sparkurs fortsetzen, aber mit den Geldgebern über Erleichterungen nachverhandeln. Das Bündnis der radikalen Linken (SYRIZA), das den Sparpakt aufkündigen will, wurde mit knapp 27 Prozent zweitstärkste Kraft.

EZB-Ratsmitglied OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny hofft nach den Parlamentswahlen in Griechenland rasch auf eine neue kompetente Regierung in Athen. Es gebe "die Hoffnung, dass es bald zu einer Regierung kommt, die ein kompetenter Gesprächspartner ist", meinte Nowotny in einer ersten Reaktion zum "Kurier". Die Regierungsbildung möge "rasch erfolgen, weil in Griechenland ein "neuer Finanzbedarf besteht. Für die Abdeckung des Finanzbedarfs sind rasch Gespräche mit der EU, der EZB und dem IWF zu führen", wird der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) zitiert.

Koalitionsgespräche beginnen

Am Montag beginnen die griechischen Parteien ihre Koalitionsgespräche. Zunächst wird um 10.30 Uhr (MESZ) der Präsident des aufgelösten vorigen Parlaments, Vyron Polydoras, den Staatspräsidenten Karolos Papoulias über das vorläufige amtliche Endergebnis informieren. Kurz nach Mittag hat Papoulias in Athen den Chef der konservativen Nea Dimokratia (Neue Demokratie/ND), Antonis Samaras, mit der Sondierung von Koalitionsmöglichkeiten betraut. Das Mandat für Sondierungsgespräche gilt gemäß Verfassung drei Tage. Alexis Tsipras, der Chef des Linksbündnisses lehnt am Montagnachmittag bereits eine Beteiligung an der Koalition ab.

Samaras will auch mit den internationalen Kreditgebern über eine Lockerung der Sparauflagen verhandeln. Er werde versuchen, Änderungen an den Auflagen zu erreichen, um weitere Härten vom griechischen Volk abzuhalten, sagte Samaras am Montag in Athen.

Merkel gratuliert

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dem Vorsitzenden der konservativen griechischen Nea Dimokratia, Antonis Samaras, zum "guten Wahlergebnis" seiner Partei bei den Parlamentswahlen gratuliert. Wie eine Regierungssprecherin am späten Sonntagabend in Berlin mitteilte, habe die Kanzlerin mit dem Chef der griechischen Schwesterpartei telefoniert. Dabei habe Merkel gesagt, dass sie davon ausgehe, dass Griechenland sich an seine europäischen Verpflichtungen halte.

Zuvor hatte bereits der deutsche Außenminister Guido Westerwelle Änderungen an dem Reformpaket abgelehnt. Zugleich deutete er aber an, dass Griechenland mehr Zeit für die Umsetzung der Reformen gegeben werden könnte. Samaras war in den vergangenen Monaten erst durch erheblichen Druck der europäischen Partner dazu gebracht worden, die Reformauflagen von IWF und EU im Gegenzug zu neuen Finanzhilfen zu akzeptieren. 

Spanien lobt

Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hat den Ausgang der griechischen Parlamentswahl begrüßt. "Das ist eine sehr gute Nachricht für Griechenland, die Europäische Union, den Euro und auch für Spanien", sagte er am Sonntagabend im mexikanischen Los Cabos. In dem Badeort am Pazifik beginnt am heutigen Montag der G-20-Gipfel.

Die griechischen Wähler hätten das Richtige getan, ergänzte Rajoy. Die Entscheidung werde sich schon bald positiv auf das Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen in dem Land auswirken. Das ebenfalls krisengebeutelte Spanien hatte die EU vor gut einer Woche um einen bis zu 100 Milliarden schweren Notkredit für angeschlagene heimische Banken ersuchen müssen.

Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen den Gipfel in Los Cabos nach den Worten Rajoys dazu nutzen, eine Botschaft des Vertrauens in den Euro zu senden. "Es ist an der Zeit, dass wir Europäer die Zukunftsziele klar festlegen", sagte Rajoy. Es müsse deutlich gemacht werden, dass das Euro-Projekt unumkehrbar sei und weiter vorangetrieben werde. Zugleich versprach er, dass Spanien seinen Reformkurs fortsetzen werde. 

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, fordert Zugeständnisse an Griechenland. So müsse über die Höhe der Zinsen diskutiert werden, sagte der SPD-Politiker am Montag im Deutschlandfunk. Auch gebe es Zahlungsverpflichtungen, die in den vorgegeben Zeiträumen nicht geleistet werden könnten. Privatisierungen kämen zudem aus einem Mangel an Interessenten nicht voran, sagte Schulz. Er regte an, nicht abgerufene Mittel aus dem EU-Haushalt für das Land zu verwenden und etwa ein Kreditprogramm für kleinere und mittlere Unternehmen aufzulegen. (APA/Reuters/red, 18.6.2012)

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Europa scheitert am gemeinsamen Geld, weil niemals gemainsame Werte gefunden wurden.

Die Idee Europa wird seit 20 Jahren nur ueber die Gier gespielt.
Bei Oesterreich war's eine Werbekampagne (Eder-Tausender), die nachfolgenden Ostblockstaaten wollten endlich auch ein (finanzielles) Stueck vom Kuchen.

Oder glaubt man, in Bruessel, die Polen z.B., die den Amis in den Hintern krallen, fuehlen sich als Europaer? Oder Tuerkei? Oder Bulgarien, wo der Korruptionssumpf noch aerger ist als in GR (die Information von Bulgaren selbst) etc..

Und das ist die Schuld von den gierigen Politikern.

gier würde ich akzeptieren

und ist auch nachweislich (grosskonzerne, politiker, banker, usw). auch dank der "börsenerfordernisse" und mutierter wachstumsfantasien institutionalisiert.

aber eines ist noch viel schlimmer:

die träumer und visionäre, die selber nie in der realität tätig waren (wirtschaft, real life) sondern von kindheit an ideologisch verbohrt und fanatisiert wurden. spövp wahnvorstellungen durch die generationen gepaart mit internationalem-flair führt leider zu sowas. nur was wirklich dahinter steckt, hams bis heute nicht gecheckt.

kommt aber noch ...

... ...<<<eine in Achterbahn immer_wiederkehrende uns zu Deppen machende Wiederholung.Man...vergesse aber nicht,es ist AnfangSommer, odass gleich die Sommerferien anfangen:da braucht man uns als euphorische Geld_Ausgeber!So vielGroße_Lüge für Blinde.Aber davon gibt es massen_haft. Ach so:Europa-der €..... die Märkte. . .hmmm.Gelungenen Abendausklank – noch-buona serata!

Für mich Maler ist Malerei aus Empfindung die,die sich direkt mitteilt,ohne den Umweg über die Abbildung.Meine Kunst reflektiert meine Welt-Erfahrung,gefärbt von der Wirklichkeit.Die meisten der fachmänischen und auch laischen Fragen liegen und stellen sich im KompatiobilitätsModus des mit Mitmenschen und Dingen Umganges.Da sind Zwänge(z.B.)Falschheit&Feigheit,welche die alles zermürbenden und zermarternden Gifte sind.Was also, konkret, ich gerade hier darstelle,ist durchaus gegenständlich lesbar, vorausgesetzt,man sucht nicht das Falsche:ich beschreibe nämlich nicht"Dinge",sondern gebe emotionales Erlebnis bei der Begegnung mit diesen"Dingen"wieder.Ich erlebe mit diesen„Dingen-da“eine Achterbahn... ...>>>

Wer freut sich da?

Bei so einer schlampigen Formulierung "Europa freut sich" stellt sich immer die Frage "Wer ist denn bitte Europa?" Merkel, Hollande, du, ich? Wer freut sich da?

Ich fürchte, dass es tatsächlich nicht viel mehr als zwanzig bis dreißig Leute sind die in diesem Sinne "Europa". Merkel, Hollande sind sicher dabei, aber auch Ackermann & Co, zwei, drei Herausgeber von reichweitenstarken Blättern (z.B. Springer & Co.),...

Diese Leute entscheiden, wohin die Milliarden fließen.

Ihr derzeitiger Konsens besteht darin, dass eine Handvoll Großbanken in Frankfurt, Paris, London... de facto von jeglichem Geschäftsrisiko freizustellen sind, selbstverständlich auch noch nachträglich und in der Höhe nach oben offen.

"Europa freut sich"

Das ist Neuformulierung des Leitsatzes des Absolutismus: L'État, c'est moi! – Der Staat bin ich!

Im heraufziehenden neuen Absolutismus versteht sich die politische und wirtschaftliche Nomenklatura als das europäische Volk. Und das, was früher das Volk war, ist heute eine Neuauflage der antiken Schuldknechtschaft.

Woher die Erleichterung über den Wahlausgang kommt, ist mir schleierhaft!

Welche beiden korrupten Partien haben denn den griech. Karren so in den Dreck gefahren?

Ah, eh die, über deren Wahlsieg man jetzt so erleichtert ist?

Spinnt die Welt??????

Wie lange dauert das Monopoly-Spiel in Europa noch?

Das Spiel wäre längst aus. Einer hat bereits alles, er will aber nicht aufhören und vergibt immer wieder Kredite an die anderen, denen er das Geld ohnehin wieder sofort abnimmt.

Na so sicher ist der Gewinn noch garnicht. Vor ein paar Jahren war Irland noch der Shooting-Star: Extrem niedrige Staatsverschuldung, hohes Wirtschaftswachstum. Damals ist Deutschland ziemlich mies dagestanden. hätte man damals das Spiel beendet, wäre nicht Deutschland der Gewinner gewesen. Jetzt schauts halt wieder anders aus. Wenn die anderen Länder Deutschlands rat befolgen und wettbewerbsfähiger werden, ists vorbei mit Deutschlands Überschuss. Und die Staatsverschuldung Deutschlands ist ja auch nicht soooo klein. Was macht Deutschland dann? Versuchen noch wettbewerbsfähiger zu werden? Wieder mal Steuern senken um scheue Rehe anzulocken?

Verhöhnung & Demütigung ist integraler Bestandteil des Monopoly-Spiels!

Wussten Sie das nicht?

Wie schnell und gründlich ein land ausgeplündert werden

kann, wissen wir spätestens,seit "ichweissvonnix" kanzler wurde und sein spezi lh von kärnten. In griechenland hatten solche gestalten nahezu 40 jahre zeit um sich zu bedienen. Und die EU freut sich, dass genau dieses pack wieder an die futtertröge gekommen ist?

Wohingegen ...

... der Feynachtsmann und sein Begleiter das niemals nicht tun.
Wieso hängen Sie das an Einzelpersonen auf? Es sind letztlich die ehemaligen Großparteien, die uns in diese Situation gebracht haben.
Wir wählen sie wieder, damit diejenigen, die gezeigt haben, dass sies nicht können, uns raushelfen? Das funktioniert nicht.
Daher sollten wir zu nationalen Strukturen zurückkehren, weil in kleineren Einheiten besser gewirtschaftet wird. Mir ist auch klar, dass Menschen wie Sie das aus ideologischen Gründen nicht wollen.
Dann werden Sie halt Lehrgeld zahlen und in einer Gesellschaft des realen Sozialismus aufwachen.
Das wird Ihnen auch wieder nicht recht sein und Sie werden dann irgendwo "Wir sind das Volk" rumbrüllen.

Die Community-Bewegung hier bei derStandard finde ich auch interessant

Während gestern hier noch ein Common Sense weit unter Kronure-Niveau vorherschte, à la "die parasitäten Griechen müssten vom gesunden Rumpf-Europa abgetrennt werden, um an ihren Schulden zu ersticken", sind heute fast ausschließlich kritische Stimmen zum Austeritäts-Chauvinismus, auch gegenübr der verkürzenden Sprache derStandard-Berichterstattung zu finden. Warum nur?

Fortsetzung der europäischen Konkursverschleppung,...

...ein neuerlicher Zeitgewinn,mehr ist nicht Erreicht.

Europas "Elite" jubelte kurz über den erpressten Wahlausgang in einem an der Gemeinschaftswährung zerbrechenden Mitgliedstaat. Er ist lediglich der Erste.

Erneut steht die,von sich und ihrer ideologischen Sendung selbst überzeugten "Elite" dort wo es begann,der vergötzte Status Quo ist ja Gerettet.

Steuermilliarden können Weiterfliessen zum Zwecke der auf politischem Wege nicht zu erreichenden Errichtung der politischen Union der diese Kriese dient als Mäntelchen. Geld repariert ja schliesslich ALLES. Diesem Credo folgend müssten die mittlerweile mit grob 5000 Milliarden anbefütterten Krisenländer ja bereits Erblühen wie Kirschbaumgärten.

Tun sie NICHT ?

Wie DAS ? ^^

JUUBEEL!!!

Ein Untermieter der sich den Mietvertrag mit falschen Angaben ergaunert hat und dann noch unglaubliche Kosten verursacht, die den Vermieter an den Rand des Ruins treiben, hat angekündigt vielleicht doch endlich auszuziehen, nun aber den Vertrag auf unbestimmte Zeit verlängert. - Und der Vermieter freut sich. JUUBEEL!!! :-/

Schlechter Vergleich!

Denn kein Vermieter der Welt rennt einem Mietnomaden hinterher, damit er auch gar schnell einzieht. Genau das hat aber die EU gemacht. Die Bilanzfälschungen waren der eurostat bereits 1997 bekannt! Wer damals den Mund aufmachte, wurde als Miesmacher verunglimpft und ruhiggestellt! Federführend waren die Deutschen, die jetzt jaulen wie ein Hund, dem man den Schwanz eingeklemmt hat.

Immer bei der Wahrheit bleiben. Man kann nicht den Sozialromantiker raushängen lassen und alle Warnungen in den Wind schlagen und sich dann hinterher beschweren, wenns (wie zu erwarten war) schief läuft.

GR hat in seinen 10 Euro-Jahren die Schuldenlast verdoppelt (!), und die Löhne ohne nennenswerte Produktionssteigerung um 40% angehoben. Wie soll das gut gehen?

was läuft falsch

die durch und durch korrupten krisenverursacher gewinnen die griechischen wahlen und das konservative europa gratuliert.da muss sich mensch nicht wundern, dass das vertrauen in europas politsche führung einen tiefpunkt erreicht hat.

Sie tun geradeso, als ob es Alternativen für die EU
und GR gäbe. So besteht zumindest die Möglichkeit,
dass GR unter strenge Aufsicht gestellt wird und die
Lage sich zum Besseren wendet.

Die Zechpreller-Mentalität des Herrn Tsipras und
sein schamloser Erpressungsversuch hätten GR
den Staatsbankrott und Rückkehr zur Drachme
beschert.

Ist die Frage erlaubt, ....

...warum die EU, anstatt Griechenland zu zwingen, den ärmsten Teil der Bevölkerung auszubluten, den Griechen nicht dahingehend die Daumenschrauben angesetzt hat, die Privilegien der Reedereien und andere Steuerbefreiungen per Gesetz abzuschaffen, bevor überhaupt Geld fließt ????

Das hätte den Druck von der Regierung genommen, die ja von den Reedern praktisch erpresst wird. Man hätte auch den Ausnahmezustand ausrufen können und im Handstreich alle Yachten im Hafen von Piräus als Sicherstellung einkassieren können.

So gesehen versteh ich schon, warum der Geldadel die linksradikale SYRIZA fürchtet wie der Teufel das Weihwasser.

Ich hab das Gefühl das will man nicht. Wirtschaftsliberale Politik geht meistens in die Richtung, dass die Leute einfach billiger und mehr arbeiten sollen. Vermögende anzugreifen ist da meistens nicht dabei.

Naja war die Aufforderung von Lagarde, die Griechen müssen ihre Steuer zahlen nicht ein Hinweis....

...in diese Richtung? Ihre Frage ist also nicht ganz schlüssig weil Steuerzahlen zu einem modernen Staat - der Griechenland offensichtlich nicht ist - dazugehört!

Eine "Aufforderung" ....

...bewirkt gar nichts! Das hätte lauten müssen:

"Entweder ihr schafft die Steuer-Privilegien SOFORT ab, oder ihr seht keine Kohle!"

Wie bitte - meinen sie das jetzt ernst? Ist es nicht ein bisschen absurd einen Staat zwingen zu müssen Steuern einzutreiben?

Sollte das nicht selbstverständlich sein?

Quelle: Der Spiegel

Europa ist Weimar

Eine Kolumne von Jakob Augstein

Merkel und die "Bild"-Zeitung reden den Deutschen ein, alle Welt wolle an ihr Geld. Erstens ist das falsch. Und zweitens steht viel mehr auf dem Spiel. Wenn die Deutschen sich von Europa abwenden, ist die Demokratie bedroht.

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