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vergrößern 598x423Im März 2013 beginnt das Soft-Opening des Wiener Hotels Kempinski. Es ist das zweite Haus der Gruppe in Österreich.

Vier sogenannte Kuppelwohnungen gibt es im Kempinski in Wien.
Wien - Im März 2013 wird die Hotelgruppe Kempinski im früheren Palais Hansen am Wiener Schottenring ein neues Fünf-Sterne-Hotel eröffnen. Es ist deren zweites Hotel in Österreich. Im Vorjahr wurde in Jochberg bei Kitzbühel bereits ein Resort übernommen.
Kuppelwohnungen als Prunkstück
Das Besondere an dem Haus am Ring: Im vierten Obergeschoß und im Dach werden 17 Wohnungen, sogenannte "Residenzen" auf insgesamt 4300 m² zuzüglich 700 m² Terrassenfläche errichtet. Ein vergleichbares Konzept hat die Hotelgruppe, deren Eigentümer ein Fonds des thailändischen Königshauses ist, bisher nur im Kempinski in St. Moritz. Nebenbei: Die Hotel-Immobilie in der Schweiz gehört der Immofinanz.
Vier Kuppelwohnungen mit ab jeweils 220 m² Fläche sind das Prunkstück des Gebäudes. Im Durchschnitt verfügt jede Wohnung über eine Terrasse von mindestens 50 m² - und natürlich über mindestens einen Stellplatz in der Tiefgarge. Von dort gibt es einen direkten Zugang zu den Residenzen. "Jede Wohnung verfügt über einen separaten Zugang, sowohl vom Hotel als auch von der Straße", erklärt Porr-Chef Karl-Heinz Strauss, dessen Baufirma sowohl Miteigentümer der Hotelimmobilie als auch ausführende Baufirma ist.
Die Wohnungen im Kempinski zählen wohl zu den teuersten der Stadt: Drei wurden schon verkauft. Diskret, versteht sich. Und ohne Werbung. Dabei soll es auch bleiben. "Es reicht die Mundpropaganda", versichert Strauss. Die teuerste Residenz mit 340 m² wurde um 6,8 Mio. Euro verkauft.
Eine eigene Tür fürs Personal
Für die günstigste Wohneinheit legte der Eigentümer immerhin 1,9 Millionen Euro auf den Tisch. Das ergibt einen Preis pro Quadratmeter zwischen 20.000 und 25.000 Euro. Bei den größeren Wohnungen wurde gar an eigene Personalzugänge gedacht.
Dass jede Wohnung quasi ein Hochsicherheitstrakt ist, versteht sich von selbst. Wer in dieser Liga mitspielt, der beschäftigt in aller Regel auch einen eigenen Innenarchitekten. Da kann es schon einmal vorkommen, erzählt Strauss, dass etwa der Standort der Badewanne - man habe sich ja immerhin überlegt, warum sie genau dort steht, wo sie steht - von einem Raum in den anderen wandert.
Schweigen über Investitionskosten
Das Besondere an den Wohnungen: Sofern gewünscht, kümmert sich Kempinksi auch um die Weitervermietung der Apartments. Darüber hinaus können die Wohnungsnutzer die Dienstleistungen des Hotels in Anspruch nehmen. Dafür wurden im Vorfeld spezielle Serviceverträge geschnürt. Das Spa- und Fitness-Studio kann genauso mitbenutzt werden wie auch das Restaurant-Catering. "So ein Konzept gibt es derzeit in Wien nicht", schwärmt Strauss.
Über die Investitionskosten schweigt der Firmenchef ebenso wie über die Identität der Wohnungseigentümer. Nur so viel wird verraten: Die Immobilieneigentümer haben sich das Projekt zwischen 100 und 200 Millionen Euro kosten lassen. Ein Hotel dieser Kategorie sollte sich nach zwei bis drei Jahren rechnen. Mit Kempinksi wurde ein Pachtvertrag mit einer Mindestpacht über 30 Jahre abgeschlossen - gekoppelt an den Umsatz.
Internationales Publikum
Bei den einzelnen Wohnungen will Strauss in jedem Fall über die Identität des Endkunden Bescheid wissen. Besonders wichtig ist dem Porr-Chef, dass ein Mix aus verschiedenen Nationalitäten gefunden wird.
Zur Hotelgruppe Kempinski (71 Luxushotels in 31 Ländern) gehören etwa das Adlon in Berlin, das Vier Jahreszeiten in München, das Baltschug in Moskau, der Ciragan Palace in Istanbul, die Mall of the Emirates in Dubai sowie das Beijing Lufthansa Center. Bis 2015 sollen weitere 60 Hotels in Europa, dem Nahen Osten, China und Afrika eröffnet werden. Kempinski managt die Hotels und verdient an den Einnahmen. Nur das Vier Jahreszeiten in München ist auch im Besitz der Hotelgruppe.
Gegründet 1897 von Berthold Kempinski, folgten mehrere Besitzerwechsel. Kempinskis heutiger Eigentümer, das Thai Crowne Property Bureau im Ladawan Palast in Bangkok, investiert in Thailand, verfügt über ein Kapital von 37 Milliarden Dollar und legt den Jahresbericht nur dem thailändischen König vor. (Claudia Ruff, DER STANDARD, 16./17.6.2012)
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diese Dimensionen..
Koennte die Nr. 1 in Wien werden und bestimmt eine einmalige Erfahrung fuer alle Gaeste.
Wirtschaftlich ueberascht mich soetwas doch immer wieder : ) Es gibt so viele Luxus Hotels in Wien.
Dass man tatsaechlich 150 solche zimmer vermieten kann ist nicht ohne. Aber die scheinen keine halben Sachen zu machen, und haben von der Stadt Wien das Haus wohl etwas sehr billig gekriegt, also warum nicht.
Fuer Wien ist das grundsaetzlich gut, und hilft der Stadt in einer Liga mit anderen Metropolen aufzuschliessen.
vor allem im Vergleich mit den neueren Bauten im 1.
Schaut sich doch mal jemand der Faschisten-Block von P&C an.
Kempinski ist außerdem eine gute Adresse, und die wissen wie man schöne Revitalisierungen macht - siehe Portoroz.
Sonstige "Bereicherungen" der Innenstadt sind etwa monströse Dachaufbauten, die schmächtigen Altbauten aufgepfropft werden, oder diverse Standln, die allerorten aus dem Boden wachsen, manchmal für ewig (wenn genug geschmiert wurde), manchmal temporär (siehe das aktuelle Monstrum auf dem Graben, das ästhetisch so gut hinpasst wie ein Bierzelt auf die Place Vendôme). Und auch die Innenstadthäuser, die Eigentümer jahrelang vor sich hin gammeln lassen, bis sie es endlich "revitalisieren" (=entkernen), sind sicher keine Bereicherung. Im Vergleich zu diesen Verbrechen gegen jeglichen guten Geschmack ist dieses Hotel sicher eine Bereicherung - wohl auch für die Immobilienhändler...
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