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Alles läuft rund: In der Hafenstadt Chios und auf dem Rest der Insel tummeln sich türkische Urlauber.
„Unsere Hoffnung kommt von der anderen Seite“, sagt Nikolaos Panteloukas, und die andere Seite ist nur eine Dreiviertelstunde entfernt, und groß ist sie, sieben Mal mehr Menschen, alle im Wirtschaftsboom (naja, fast alle). Der Hotelmanager auf Chios hat seine griechischen Besucher vom Festland abgeschrieben. Von den Deutschen will er erst gar nicht reden: sie sind von der Krise verschreckt, und außerdem ist die Rollbahn auf dem Flughafen von Chios - immerhin die fünftgrößte griechische Insel - zu kurz für dicke Chartermaschinen. Dafür hängt ein guter Teil des Einkommens auf Chios mittlerweile von den türkischen Touristen ab, die von der „anderen Seite“ mit der Fähre kommen. Es sollen noch viel mehr werden, und länger sollen sie in den Hotels auf der Insel bleiben, nicht nur die eine Nacht von Samstag auf Sonntag. „Die türkischen Touristen sind unsere Zukunft“, sagt Panteloukas, der das Vier-Sterne-Hotel Chandris in Chios-Stadt führt.
Griechenlands Bankrott und die Rezession haben die Barrieren zwischen den lange verfeindeten Staaten weiter verschwinden lassen. In den Geschäften und auf den Menükarten der Restaurants im Hafen von Chios steht alles auf Türkisch, Autovermieter und Hotels werben um türkische Kunden. Das ist eine ziemliche Revolution. Denn gerade dieser Teil der Ägäis war Schauplatz einer der fürchterlichsten Kapitel der griechisch-türkischen Kriegs. Chios ist der Halbinsel Karaburun vorgelagert, die wiederum den Golf von Izmir umschließt, das einstige Smyrna. 90 Jahre ist es her, im September 1922, als Atatürks Truppen in die mehrheitlich griechische Stadt einmarschierten, Armenier und Griechen massakrierten und den Großteil der Stadt in Brand setzten. Ein Großteil ist nach Chios geflüchtet und dann weiter in die USA.
Die türkische Geschichtsschreibung sieht das selbstverständlich vollkommen anders, und es sei angemerkt, dass auch die Soldaten des Regierungschefs Eleftherios Venizelos türkische Einwohner umgebracht hatten, als sie nach dem Ersten Weltkrieg Smyrna besetzten und dann marodierend tief nach Anatolien vorstießen. (eine gute neue - aus offizieller türkischer Sicht einseitige - Darstellung ist: Giles Milton, Paradise lost. Smyrna 1922. The Destruction of Islam's City of Tolerance, Sceptre 2008) Als Folge des Großbrands ist Izmir, heute eine Vier-Millionen-Stadt, – mit Verlaub – einigermaßen hässlich geblieben. Die Erinnerung an Massaker, Brandschatzung und Vertreibung ist in den Familien weitergegeben worden. Spricht man mit eingesessenen Türken aus Izmir oder griechischstämmigen Amerikanern aus Smyrna oder Chios, wird es in der Regeln schnell still. Statt Hass oder Feindseligkeit hängt dann eine Art sprachloses Bedauern in der Luft über die Gewalttaten, die beide Seiten begangen hatten und das Jahrhunderte lange gemeinsame Leben, das ein für alle Mal dahin ist.
Oder nicht ganz. Seit vergangener Woche gilt theoretisch ein neues Visa-Regime für türkische Touristen, die nach Chios, Lesbos, Kos, Samos oder Rhodos wollen. Die griechische Regierung hat das mit der EU-Kommission aushandeln müssen, das Ergebnis ist nicht umwerfend, aber eine kleine Verbesserung für die Türken: Besucher aus dem großen Nachbarland müssen immer noch Bargeld und Hotelbuchungen nachweisen, Passfotos und Visaformulare bei der Hand haben und dürfen maximal 15 Tage unter der Türritze in das Schengen-Imperium schlüpfen. Dafür müssen die türkischen Insel-Touristen aber nicht mehr bei einem EU-Konsulat bittstellen gehen. In der Praxis erledigte das bisher schon eine Reiseagentur gegen entsprechend Geld. Jetzt - in Chios ab Ende dieses Monats - wird das Visum direkt bei der Ankunft im griechischen Hafen in den Pass gestempelt.
Griechischer Inselurlaub kostet allerdings ein bisschen was. Die Lebenshaltungskosten sind in Griechenland auch im fünften Jahr der Rezession interessanterweise nicht gesunken, eher im Gegenteil. Für die Boom-Türken ist das kein rechtes Problem. Und ganz ähnlich wie auf der "anderen Seite" in Çeşme, der Party-Beach-Villen-Stadt gegenüber von Chios, ist die türkische Insel-Crowd eher den weltlichen Dingen zugeneigt.
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jetzt wo es den Griechen schlecht geht wollen Sie um türkische Touristen werben ! so eine doppel moral und wir türken unterstützen diese PKK förderer auch noch ! eine schande !
Macht die Grenzen zu sollen sie schauen wie sie zu recht kommen haben e ihren reichen paten onkel namens EU
ich bin kein rassist aber ich bin auch keiner der es den griechen zu leicht machen will zuerst mal turkish cypern anerkennen und dann mal aufhören zu träumen mit der türkischen macht mithalte zu wollen zu können zu müssen dann mal die stromkosten zahlen das sind die griechen 4 jahre hinten nach danach mal sehen ob wir überhaupt eine lira bei euch griechen lassen !
würden sich die Gr.Inseln in Türkischer Hand befinden, wären die bezaubernden Inselchen alle verbaut und verplant. liebe Griechen: bei allem Verständnis für eure Lage,bitte macht nicht den Fehler und passt euch an Türkisches Niveau an!
zur Unterstützung der Kurdischen-pkk(Waffen,Logistik,finanziell) wurde EU-Geld verwendet,sowohl in Griechenland als auch auf Griechisch-Zypern!
Die pkk ist eine Organisation die auch von der EU und den USA als Terroristisch eingestuft wird!
Es war noch vor 7 Jahren, da konnten auf Anhieb so gut wie keine türkischen Touristen von Ayvalik aus die griechische Insel Midilli (Mytilini) besuchen, da diese ein offizielles griechisches Visum benötigten, welches fast unmöglich zu bekommen war.
Und die griechischen Zollbehörden ließen keine Möglichkeit ungenutzt, um ihre türkischen Nachbarn am Hafen zu demütigen: stundenlanges Warten und nicht selten körperliche Perlustrierung, unfreundliches Anschnauzen..
Das beste dieser Erniedrigungen war ein mit chemikalien durchtränkter Teppich, den sie vor das angekommene türkische Schiff legten, damit alle der Passagiere, die an Land gingen, fast bis zur Hälfte ihrer Schuhe darauf waten mussten... quasi als "Desinfektion"..
Wie ist es heute?..
Das gab's (und gibt's) aber in Österreich auch, wenn irgendwo die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen ist.
Das würde ich jetzt mal nicht als Schikane bezeichnen...
Sie sollten sich besser informieren...
Ja solche Seuchenteppiche wurden auch am Flughafen ausgelegt...
Zuletzt 2001.
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/... 00000.html
Doch wenn Sie vom Betreten des griech. Territoriums an bis zum Verlassen des Zollgebäudes weder verbal noch durch einen Aushang/Broschüre etc. darauf hingewiesen werden, dass es sich um einen Seuchenteppich aus aktuellem Anlass handelt, und wenn Sie die oben bei meinem ersten Posting beschriebenen Schikanen über sich ergehen lassen müssen, kommen Sie sich auch wie ein Depp vor.
Die griechischen Beamten (wohlgemerkt, nicht die Einheimischen) sind/waren schon immer alles andere als gastfreundlich gegenüber Türken.
Im Gegensatz zu ihren türkischen Kollegen, die schon mal ein Auge zudrücken und die nach Ayvalik einreisenden Inselgriechen freundlich mit "Kalimera, komsu!" begrüßen, wenn diese ihre Wochenendeinkäufe in Massen dort erledigen..
stinksauer auf die griechen. merkel probiert wirklich alles um die not zu lindern, die griechenland selbst verschuldet hat und dafür werden von demonstranten ihre bilder und deutsche fahnen auf den straßen verbrannt. sollen die deutschen das gut finden, oder was? aber mit unseren steuergeldern wird der bankrott verhindert. WIR haben unsere steuern bezahlt, die griechen nicht.
ihre steuern bezahlt haben? nirgends.
aber dass die griechen soweing davon bezahlt haben, und die paar nätsch noch kacke verwaltet haben, dass sie ohne unsere steuermilliarden absaufen, ist aber schon realität. und deutschland gehts a bissl besser als griechenland., das können sie wohl nicht im ernst miteinander vergleichen.
Klar gehts Deutschland ein bisschen besser wie Griechenland, haben sie doch die Arbeitslosen durch 1 Euro Jobs nach Griechenland, Spanien, Portugal verlagert u danach noch Wucherzinsen fuer die Kredite verlangt.
Auf d sind Sie bestimmt sehr stolz, d nun die Griechen "ohne unsere Steuermilliarden" absaufen! Noch sind es nicht Ihre Steuermilliarden, noch sind es Kredite der EZB u Buergschaften der EU Laender.
Noch haben Sie gar nichts bezahlt, als den reinen EU Mitgliedsbeitrag u von dem haben Sie sich auch noch 600 Mrd EUR zurueckgeholt, in den letzten Jahren, damit sie noch mehr Lebensmittel nach Griechenland zum Dumping Preis liefern koennen.
So schauen die Fakten aus, die Ihnen niemand in Deutschland postet.
machen blind. und bei der blindheit hilft kein optiker, da hilft nur objektivität.
die bösen deutschen sind schuld an der misere der armen griechen. na klar... glauben sie den mist, den sie da erzählen?
was glauben sie, woraus die eu-mitgliedsbeiträge bestehen? sehr wohl aus unseren steuern. davon abgesehen bin ich österreicher und kein deutscher. aber nettozahler bleibt nettozahler. wir reißen uns den arsch auf und halten uns an regeln, werden überall um unser geld erleichtert vom finanzamt bis zum supermarkt und die korruption der politik hält sich NOCH in grenzen. das ist der unterschied zwischen den eu-alphas und den eu-betas.
Wenn Sie Oesterreicher sind, eine gute Nachricht, auch Oesterreich hat es geschafft fuer die Grossgrundbesitzer u Trachtengruppen an die 50 Mrd Euro vom Mitgliedsbeitrag zurueckzubekommen.
Wenn man es sich nicht leisten kann, soll man eben keinen Club beitreten, nicht sudern ueber ein paar cents jaehrlich, u neidisch auf die aermeren Laender blicken weil die mehr bekommen u sich nun vielleicht auch einmal im Jahr ein Schnitzel leisten koennen.
Die Oesterreicher halten sich an Regeln, wie denn?
Ist nicht Oesterreich fuehrend im Schwarzgeldtransfer z B in die Schweiz. Von wo glauben Sie kommt diese extra Mrd Euro aus der Schweiz, die ist sicherlich kein Geburtstagsgeschenk eines Nachbarns. Schoenen Gruss von den Betas Sie Alpha Maennchen.
WARUM es reichere und WARUM es ärmere länder gibt. es ist schwer darüber zu reden, ohne als präpotent oder als rassist oder nationalist hingestellt zu werden, weil jeder der bessere sein will. fakt ist aber, trotz unserer schwarzgeldtransfers, trotz unserer korruption, trotz unserer unzulänglichkeiten, dass wir besser dastehen als griechenland, portugal, spanien und co.
und das laute reflektieren darüber, warum das wohl so ist, tut automatisch den anderen weh, die ihre hausaufgaben offensichtlich nicht gemacht haben.
Denken Sie einmal nach, warum die Pinguine im Winter einen Kreis bilden und die aeusseren frieren waehrend die inneren sich aufwaermen u dann abwechseln.
Oesterreich hat Glueck immer zu den "inneren" zu gehoeren, keine Marine notwendig, keine aeusseren Feinde in Sicht, kurze Wege der Waren und im Sommer die paar Tage Hitze, schaden der Wirtschaft nicht.
Reichere und Aermere Laender wird es immer geben, was wir jedoch jetzt beobachten ist purer Egoismus !
Und wenn wir die Verschuldung Oesterreichs ansehen, muessen wir feststellen, Oesterreich hat seine Hausaufgaben auch nicht gemacht, lenkt aber gerne ab, und zeigt mit dem Finger auf andere.
die vergangenen griechischen regierungen haben schlicht nicht funktioniert, keine steuern zahlen war normal, effizienz und leistung sind fremdwörter. die bilanzen waren gefälscht und geschönt um nur ja den euro zu bekommen. die eu-beamten waren sicher geschmiert um alle augen zu zu drücken. die katastrophale lage wurde jahrelang verschwiegen.
kein mensch behauptet hier österrich wäre super, österreich macht alles richtig, österreich ist ein musterschüler.
aber in griechenland müsste ein radikaler mentalitätswandel stattfinden, um aus der misere rauszufinden. das ist unmöglich.
verstehen sie mich nicht falsch: ich liebe griechenland und seine menschen, hab freunde dort. aber die politik und die wirtschaft...
Ein Lykanthrop griechisch fuer Wolf und Mensch, ist jemand der sich v Menschen in ein Tier verwandeln kann. z B Werwolf er kann auch ein anderes Tier sein. Z B. meine Pinguine, wie oben, als Vergleich angefuehrt.
Bis vor kurzen galt die Lykanthropie als Geisteskrankheit, heute wird es eher als Melancholie bezeichnet.
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