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Innsbruck - Die Landessprecherin der Tiroler Grünen, Ingrid Felipe, ist am Samstag bei der Landesversammlung der Partei zur Spitzenkandidatin für die im Jahr 2013 anstehende Landtagswahl gewählt worden. Die 33-jährige Betriebswirtin setzte sich mit 53,3 Prozent der insgesamt 189 Delegiertenstimmen gegen die Landtagsabgeordnete Christine Baur durch, die 46,7 Prozent der Stimmen verbuchen konnte. "Das erklärte Ziel ist es, nach der Landtagswahl Regierungsverantwortung zu übernehmen", erklärte Felipe in ihrer Rede.
Eine mögliche, auch von Landeshauptmann Günther Platter (V) vor kurzem ins Spiel gebrachte schwarz-grüne Koalition nach dem Urnengang sei für sie "eine Option", sagte die Neo-Spitzenkandidatin der APA am Rande der Landesversammlung. In der Tiroler ÖVP gebe es ihrer Ansicht nach durchaus "progressive, liberale Kräfte". Platter selbst zählte Felipe nicht dazu. Generell würde aber dem Land eine Koalition ohne ÖVP nach dem Innsbrucker Vorbild "guttun", meinte sie. Es werde jedoch realistisch betrachtet schwierig werden, eine Mehrheit ohne die ÖVP "mit all ihren Facetten" zustande zu bekommen. "Auch Dinkhauser ist ja eigentlich nach wie vor ein ÖVPler", meinte die 33-Jährige. Definitiv ausgeschlossen sei lediglich eine Koalition mit den Freiheitlichen.
Im Kampf um den zweiten Listenplatz setzte sich Baur in einer Stichwahl mit 50,5 Prozent der Stimmen haarscharf gegen den Landtagsabgeordneten Gebi Mair durch. Das Rennen um den dritten Listenplatz konnte der Schwazer Stadtrat Hermann Weratschnig für sich entscheiden. Mair verzichtete auf eine Landeslisten-Kandidatur, er setzt darauf, über ein Grundmandat in den Landtag einzuziehen. In seiner Rede warb Mair um eine sogenannte "Tandem"-Aufstellung für die Landtagswahl. Er wolle "hinten treten" und Felipe als "politischer Motor" unterstützen, meinte Mair. Von einer solchen "Doppelspitze" zeigte sich Felipe allerdings wenig angetan, dies ergebe nach Meinung der Partei-Frontfrau "kein gutes Bild".
Die aus Rum (Bezirk Innsbruck-Land) stammende Felipe absolvierte das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Innsbruck. Sie arbeitete unter anderem im Projektmanagement bei diversen Veranstaltungen des Tiroler Handballverbandes und war zuletzt Büromanagerin in einem Architekturbüro. Von 2005 bis 2010 fungierte die Mutter eines achtjährigen Sohnes als Finanzreferentin der Grünen. Seit November 2009 bekleidet sie das Amt der Partei-Landessprecherin. Im Mai 2012 kam Felipe als Nachfolgerin der aus gesundheitlichen Gründen ausgeschiedenen Abgeordneten Maria Scheiber in den Tiroler Landtag. (APA, 16.6.2012)
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immer mehr (auch was Umweltschutz betrifft!) inkompetente Hacklschmeißerinnen.
Wenn man ihre "aus dem Gefühl heraus" vorgebrachten Argumente naturwissenschaftlich entkräftet, dann kommt von ihnen nur mehr: "...aber man muss Zeichen setzen."
Es geht nur mehr und Nebelgranaten, aber nicht mehr ums Ziel.
Schade.
Wenn die Grünen jetzt schon wieder kein Signal setzen, dass sie eine "andere Politik auf Basis der Realität in der Gesellschaft" machen wollen, werden sie 2013 keinen einzigen Schritt vorwärts machen.
Schade, es gäbe bei den Grünen gecheite Leute, besonders auch Männer. Die haben seit dem Putsch gegen Voggenhuber allesamt nur als "Quotenmännlein" eine Chance.
Die Intrigantin Baur auf dem zweiten Listenplatz und dafür Gebi Mair rausgeschossen. Den Grünen ist nicht mehr zu helfen, damit ist die Landtagswahl für sie schon gelaufen ...
Und wo sieht Felipe denn ernsthaft "liberale, progressive Kräfte in der Tiroler ÖVP???
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