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Künftig sollen für alle Bundesländer die gleichen Regeln gelten.
Wien - Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ) hat das von der Regierung angekündigte Maßnahmenpaket gegen Schulpflichtverletzungen fertig. Es sieht eine Verdoppelung der Strafen für Schulschwänzen von derzeit 220 auf 440 Euro vor, berichtet die "Kronen Zeitung" (Samstag-Ausgabe). ÖVP-Staatssekretär Sebastian Kurz zeigte sich am Freitag in einer ersten Reaktion "zufrieden" mit Schmieds Vorschlägen.
10 unentschuldigte Fehltage
Für alle Bundesländer sollen bei Verletzungen der Schulpflicht künftig einheitliche Regeln gelten. Eine solche liegt laut Schmieds Entwurf bei zehn unentschuldigen Fehltagen bzw. 60 unentschuldigten Fehlstunden vor. Die 440 Euro Strafe sollen aber erst die letzte Konsequenz sein, vorher soll mit einem Stufenplan versucht werden, den Schüler wieder zur Teilnahme am Unterricht zu bewegen - mit verpflichtenden Gesprächen zwischen Schülern, Eltern und Lehrern, schriftlicher Vereinbarung, Einbeziehung von Schülerberatern und Schulpsychologen, einer Überprüfung nach vier Wochen, weiteren Gesprächen und Befassung der Jugendwohlfahrt.
Kurz hatte 1.500 Euro gefordert
Kurz beurteilt es - laut einem Sprecher - "sehr positiv", dass viele seiner Vorschläge in den Entwurf aufgenommen worden seien, etwa die Eltern-Gespräche. Der Staatssekretär hatte sich ursprünglich für eine wesentlich höhere Strafe - 1.500 Euro - ausgesprochen, aber schon im Zuge der Diskussion im Februar eine Verdoppelung als wichtigen ersten Schritt beurteilt. Einige Details seien noch zu klären, aber prinzipiell ist Kurz "zufrieden", hieß es. (APA, 16.6.2012)
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Was mir erst heute wieder aufgefallen ist: Seit meiner eigenen Volksschulzeit hat es keinen technischen Fortschritt gegeben.
Es müsste eigentlich in jeder Klasse ein Telefon mit Fax (für die Entschuldigungen, aber das ist auch schon überholt) und einen www-Anschluss geben.
Und die immer wieder anfallenden Zahlungen, für Fotos oder Kostenbeitrag für einen Ausflug finden ohne Zahlungsbestätigungen statt. Da muss man sich immer fürchten, ob die das eh registriert haben, oder ob eh keiner das Geld stiehlt. Ich werde einmal fragen, ob man das auch auf ein Konto überweisen kann, oder dass wenigstens eine Art Kassierstelle eingerichtet wird.
sebastian kurz spricht bei anhaltenderem schwänzen von "bildungsraub" und nimmt an, dass den die eltern begehen, indem sie kindern den schulbesuch verwehren.
"1500 euro seien existenzbedrohend" meinte schmied laut orf.at - über 400 Euro sind das aber auch....
eine schriftliche vereinbarung wenn es um handlungen von jugendlichen und kindern zwischen 12 und 14 jahren geht - das bringt gar nichts. diese kinder haben keine remote control. und jetzt gehen schon viele jobs für eltern verloren, die versuchen, ihre kinder in der früh zur schule zu motivieren. der jobverlust ist nur noch marginal im vergleich zur angst um die zukunft des kindes. "BILDUNGSRAUB" - und das ein politiker zu dieser sache.
integrationsbasti.
Die Schüler verstehen wahrscheinlich gar nicht was vorne an der Tafel abläuft.Daher ist es egal ob sie drin sitzen oder sich im Einkaufszentrum befinden.Die Lehrer haben sie eh schon abgeschrieben.Schule schwänzen gab es immer.Die Frage hie und da oder excessiv ist die entscheidende.Ich fürchte aber , dass es eher an der Lehrerausbildung mangelt als am Bemühen der Eltern.Und Eltern, die von der Mindestsicherung leben davon auch noch was wegzunehmen wird nur die Gewalt in den Familien erhöhen und sonst nichts.In der Pubertät kommt noch die hormonelle Verwirrung dazu.Bei einigen eltern wird es wohl wirken, aber es bereinigt nicht das eigentliche Problem,nämlich, dass die VS oft versagt bei der Basisbildung.Der Lehrplan der Pädaks ist nicht
Du schwänzt einen Tag mit weniger wichtigen Gegenständen wie Religion und Geographie und machst mit den Eltern ein verlängertes Wochenende. Das kommt trotz Entschuldigung raus. Der Religionslehrer fühlt sich durch deine Absens gekränkt und zeigt dich an.
Bei Schmied kostet das Euro 400, Kurz möchte 1500 Euro verlangen - Die spinnen alle !
Das sind kolportieren Macht(wahn)vorstellungen mancher Lehrer. Von Kundenorientierung (Schüler sind Kunden und Eltern unterstützen bei der Kundenbetreuung) haben diese infolge Bildungsresistenz nichts mitbekommen.
Als Elternteil kann man noch zusätzlich mit dem Scheißdrauf der Kinder verursacht durch solche spinnenden Lehrer (zum Glück eine Minderheit) zeitraubend auseinandersetzen.
Wer zahlt denn ? die Eltern !
Leute die mangels Eingreifmöglichkeiten mit dem Früchterl restlos überfordert sind.
Oder glaubt die realitätsferne Ministerin allen Ernstes, daß bei solchen Kindern gut zureden noch hilft ?
Nichtmal die Watschen helfen da noch !
Wer zahlt eigentlich wenn ein Kind das in einem Heim untergebracht ist die Schule schwänzt ?
Oder bei einem Kind um das sich die Fürsorge kümmern muß ? Die Erzieher oder die Sozialarbeiterinnen ?
Klar gibt es die Fälle, wo die Eltern der hilflos übeforderte Typ sind, aber es gibt auch die Fälle, wo die Lehrerin die Eltern in die Schule bestellt, die Mutter der Lehrerin vorweint, dass sie ja recht hat, aber der Vater dem Buben dann sagt, dass er auf die Mutter und die Lehrerin nicht hören muss, die Lehrerin dann den Vater in die Schule bestellt, der erst kommt, wenn damit gedroht wird, das Jugendamt zu kontaktieren, und zur Lehrerin grinsend sagt "Ich war da und geh wieder.".
Ich bin natürlich der Meinung, dass dieses Problem nur gelöst werden kann, wenn die Lehrer(innen!) von oben in ihrer Einschätzung der Lage unterstützt werden statt Formalkriterien einzuführen, aber dass die Mehrheit der Eltern nichts ändern kann, stimmt nicht.
Alles reden half nichts ! Selbst als sie Prügel bezogen haben sie damit nicht aufgehört.
Die Eltern brachten sie daraufhin jeden Tag persönlich in die Schule. Die Früchterl warteten bis sie weg waren und haute wieder ab. Selbst als die Eltern zum drastischen Mittel eines Internats griffen hauten die beide einfach von dort ab.
Meine Fragen: was sollen die Eltern also tun ?
Und was viel wichtiger ist: warum ist die Schule nicht imstande so attraktiv zu sein, daß Kinder erst gar nicht auf die Idee kommen sich ihre Freiheit ausserhalb suchen zu müssen ?
Ich halte die Pädagogen für verantwortlich.
Eltern deswegen zu strafen ist unzulässig.
Und wer sollte im Fall Internat zahlen ?
Das waren anscheinend auch Eltern, die mit ihren eigenen Rechten überfordert sind, denn sie hätten ihre Kinder vor unzumutbaren Situationen in der Schule schützen und einen zumutbaren Unterricht einfordern müssen. Stattdessen haben sie die Kinder zu den Verantwortlichen gemacht und sie sogar verprügelt. Das geht nicht.
Korrekt, die Schulen müssen irgendwann so werden, dass die Kinder freiwillig und gern hingehen, nicht sogar lieber eine Tracht Prügel riskieren.
Die Eltern waren einfach überfordert!
Von der Schule Erziehung einfordern? Noch lächerlicher! Die Eltern wussten gar nicht was zumutbar oder gut ist und was nicht!
Warum sollen die Eltern die alles , sogar bis zum Kompetenzübertritt, getan haben gestraft werden?
Umsomehr als man den Eltern suzessive Erziehungsmittel aus der Hand nimmt ! Du hast nicht beantwortet wer für das abhauen aus dem Heim und dem damit verbundenen Schwänzen haften soll !
Im Übrigen haben auch die hinzugezogenen Jugendfürsorger nichts ändern können ! Vielleicht sollte man denen auch Geld abknöpfen ?
Die Kinder scheinen mal frustriert worden zu sein und haben nach falschen Korrektiven zum einfachsten Gegenmittel gegriffen: nichtmehr hingehen!
Korrekt, die Eltern waren überfordert, und zwar damit, sich für ihre Kinder einzusetzen und ihnen zu helfen, wenn diese in unzumutbare Situationen geraten. Stattdessen haben sie geglaubt, sie müssen blind der "Schulpflicht" gehorchen und sich beim vermeintlichen Erfüllen dieser Pflicht sogar an den eigenen Kindern vergriffen.
Korrekt, es ist aussichtslos, von der Schule einen zumutbaren Unterricht (nicht Erziehung) einzufordern, wenn die von sich aus keinen bieten, der Form halber aber notwendig.
ALLES haben sie nicht getan, jedenfalls nicht das Richtige.
Für das Abhauen haften die Personen, wegen denen sich die Kinder nicht mehr in die Schule getraut haben, aber auch die Eltern, weil sie auf die Probleme nicht richtig reagiert haben.
Die haben allerdings auch versagt.
Und Eltern sind alles andere als staatlich geprüfte Pädagogen. Die geben meist auch nur das weiter was sie selber erfahren haben. Und wenn sie selber Schlüsselkinder waren und ihre Eltern ebenfalls schon, dann darf es eben nicht wundern wenn die dritte Generation in dieselbe Kerbe schlägt oder das noch übertreibt. Ich sehe keinen Grund die Staatskasse und damit Ministergehälter mit Einmischung in die Erziehung aufzubessern.
Woher sollten die Eltern übrigens von einem zumutbaren oder gar guten Unterricht wissen ? Das haben sie doch selber meist nicht genossen !
Die Eltern haben den Fehler gemacht, dass sie GEGEN ihre Kinder Partei ergriffen haben, statt FÜR sie. Und die Jugendfürsorger natürlich ebenso, dafür sind sie ja da.
Und die Eltern hätten von unzumutbaren Zuständen in der Schule erfahren können, wenn sie ihre Kinder ein einziges Mal gefragt hätten, warum sie nicht in die Schule möchten. Dann wäre man vielleicht draufgekommen, dass ein tyrannischer Lehrer dahinter steckt. Es gibt auch welche, die ständig herablassende Bemerkungen fallen lassen, was ebenfalls schon außerhalb des Professionalitätsbogens ist.
Wenn so etwas der Grund für Schulverweigerung ist, muss der Verursacher natürlich Schadenersatz für entgangene Bildung an das Kind zahlen.
Frag einmal die Kinder, was da los war. Interess
welcher deal ist da gelaufen? oder glaubt BM schmied, das sei wirklich kluger umgang mit menschen, die schwer inneren zugang zu bildung bekommen können. (btw: ams-kurse für jugendliche sind keine bildungseinrichtungen, auch wenn sie sich gerne so verkaufen. "trainerInnen" sind keine pädagogInnen, ams trainerInnen unterrichten nicht für irgendeine staatlich anerkannte qualifikation. besser wäre schulmöglichkeit für wiedereinsteiger zu erweitern.)
sebastian kurz ist staatsekretär des BM für Inneres.
die anderen staatssekretäre zeigen ihre lebensläufe, sebastion kurz seinen "WEBAUFTRITT". da schreibt er, integration erfolge durch leistung. wo ist seine? welche erfahrung, welche ausbildung machen ihn geeignet, staatssekretär zu sein?
niko?
welche ausbildung macht die claudia schmied geeignet zur bildungsministerin?
welche ausbildung macht den werner faymann geeignet zum bundeskanzler?
das argument kannst bei fast ALLEN regierungsmitgliedern ansetzen. da hat praktisch niemand einschlägige fachkompetenz. auf den kurz haut halt jeder hin, weil er gleichzeitig auch jung is. find ich aber unfair, weil das eigentlich keinerlei relevanz hat, schließlich wird man durchs altern allein keineswegs klüger.
gut, also nochmal das antwortpost, das irgendwie nicht durch will.
in den seltensten fällen altern menschen ohne erfahrungen zu machen und vertieftes verständnis für zusammenhänge zu erlangen.
es war in den späten 90ern und den frühen 00er jahren en vogue, sehr junge, der materie vollkommen fremde zu managern zu ernennen. die folgen davon waren pleiten. schaute man sich zb den deuticke verlag an, der dann von klett gekauft...
wie auch immer. herr kurz hat weder erfahrung noch bildung in seinem bereich. und sein verhalten nimmt sich aus wie am sprichwörtlichen bazar. möglichst hoch ansetzen und dann scheinbar mit weniger "zufrieden" sein. das ist keine gute politik, wo massnahmen oder ausmaße vernunftsbegründet sein sollten.
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