Furcht vor einem neuen Patt in Athen wächst

15. Juni 2012, 18:04

Sparkursbefürworter und Linksradikale liegen eng beieinander

In Griechenland liegen Sparkursbefürworter und Linksradikale so eng beieinander, dass bei den Wahlen am Sonntag der unbefriedigendste Ausgang droht: wieder keine Regierung und weiterwursteln.

 

Zwei kämpfen, zwei haben den Durchblick. Während Antonis Samaras, der Vorsitzende der konservativen Nea Dimokratia (ND), und Alexis Tsipras, der Führer der linksgerichteten Syriza, bis zuletzt rastlos um Stimmen werben, bereiten die Parteichefs aus der zweiten Reihe die Öffentlichkeit bereits auf das mutmaßlich schlechteste Szenario vor.

Evangelos Venizelos, der Vorsitzende der Pasok, und Fotis Kouvelis von der kleinen Demokratischen Linken (Dimar) sehen ein neues Patt in Griechenland kommen - wie schon am 6. Mai: Keine der Parteien schafft eine Mehrheit für eine Regierungskoalition. Weiterwursteln in Athen hieße die Devise. Eine dritte Parlamentswahl scheint aber undenkbar.

Venizelos schickte dieser Tage einen Acht-Punkte-Plan für eine "Regierung der geteilten Verantwortung" an die Parteiführer. Kouvelis tat Ähnliches, begnügte sich aber mit sieben Punkten. Eine solche Mehrparteienregierung zur Rettung des Euro ist eine der denkbaren Lösungen nach der Wahl vom Sonntag. Wahrscheinlich ist sie nach den Erfahrungen mit der zermürbenden Koalitionssuche Anfang Mai nicht. Drei Szenarien sind vorstellbar:

Q Szenario 1: Ein knapper Sieg der Sparkurs-Befürworter; Samaras kann eine Koalition mit der Pasok bilden und wird neuer Premier. Doch die Koalition wäre nur eine Wiederholung des alten Dilemmas: ein Großteil der griechischen Gesellschaft rebelliert gegen höhere Steuern, Gehaltskürzungen und die anstehenden Massenentlassungen, Syriza mobilisiert erneut die Straße.

Q Szenario 2: Ein Sieg der Linksradikalen; Alexis Tsipras regiert zusammen mit der Demokratischen Linken. Auch diese Regierung hätte wohl nicht lange Bestand: Die unerfahrenen Linkspolitiker können ihre Versprechen nicht einhalten, die Kreditgeber drehen Griechenland den Geldhahn zu, das Land gibt den Euro auf.

Q Szenario 3: Das Patt. Der Staatspräsident lässt ab Montag wieder nach einer Regierung suchen; eine Mehrparteienregierung, bestehend aus ND, Pasok, Syriza, Dimar und den Rechtspopulisten ("Unabhängige Griechen") kommt nicht zustande. Neuwahlen innerhalb eines Monats müssten ausgeschrieben werden - oder aber Samaras und Venizelos finden eine Formel, um die Kleinpartei Demokratische Linke ins Boot zu holen.

Der Tag danach

Neuverhandlungen mit den Kreditgebern will jede Partei. Der Unterschied liegt in der Radikalität der Forderungen: Syriza will die Vereinbarungen für nichtig erklären, die Ausführungsgesetze der Sparauflagen, wie etwa die Kürzung des Mindestlohns oder mancher Pensionen, rückgängig machen und ein Moratorium für die Rückzahlung der Staatsschulden erreichen. ND und Pasok fordern längere Fristen für die Sparmaßnahmen, neue Mittel zur Ankurbelung der Wirtschaft. Sie wollen teilweise Pensions- und Gehaltskürzungen aufheben, halten aber an Privatisierungen und am Abbau des öffentlichen Dienstes fest. Die Demokratische Linke verlangt eine "behutsame Loslösung" von den Kreditverträgen bis 2017.

Gefährlich für die ND ist die weitverbreitete Resignation der Griechen: Die Staatspleite und der Euro-Ausstieg kommen ohnehin, heißt es, also könne man es auch mit Syriza versuchen. (Markus Bernath aus Athen /DER STANDARD, 16.6.2012)

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griechenland sollte es definitiv mit der

syriza versuchen. es kann nur gut sein wenn der konservativen merkel ein linker gegenübersteht der sein land gegen die gierigen finger der deutschen verteidigt und darauf schaut dass die sozial schwachen auch nicht durch den rost fallen. merkel ist das nämlich wurscht, wie ein blick auf das deutsche sozialsystem zeigt.

dass reformen unabdingbar sind wird auch den mandataren der syriza klar sein. wie diese durchgeführt werden, ob mit sozialem augemass oder nicht, und ob wieder die mittel und unterschicht oder vielleicht endlich mal die oberschicht zur kasse gebeten werden, das ist der kleine aber wesentliche unterschied.

Wer hätte das gedacht

Europa zerbricht und die Griechen sind schuld.

Das Wahlergebnis selbst sollte den Rest der Europäischen Union zeigen wie Ernst es der griechischen Bevölkerung ist, einen Weg aus dem Disater zu finden. Dazu braucht es keine überbezahlten Analysten und auch keine überbezahlten Stühlebesetzer in Brüssel. Was es braucht ist ein unmissverständlichles Handeln nach Ausgang der Wahl aber davon dürfen wir woh nur träumen.

Unsinn

Am Montag ist sowieso alles gleich
wie heute
Ausser den Märkten
die pälrren wie kleine Kinder denen man den Schnullerwegenommen hat

Und am Ende plärren Sie

Na, ja wenn die Märkte plärren, dann plärrt auch die Wirtschaft und dann plärren auch bald auch Sie.
Habe Sie sich eigentlich schon mal überlegt was das für Sie persönlich bedeuten würde wenn die Eurozone kolabiert ?
Drastischer Rückgang aller Sozialleistungen und Absinken des Lebensstandards.
Die Märkte sind nach ein, zwei Jahren wieder o.k.
Sozialleistungen und Lebensstandard sicher nicht.
Ich glaube allerdings nicht, dass die Eurozone kolabiert.

"Die Märkte" leisten sich keine Emotionen....

...die reagieren ziemlich nüchtern!

Wenn man, bei entsprechender Wahl, den Griechen dann den Geldhahn zudrecht werden die Griechen weinen wie kleine Kinder denen man nicht nur den Schnuller sondern das gesamte Spielzeug weg genommen hat.

Märkten sagt man viel Übles nach, was nicht stimmt

aber eins sind sie sicher nicht: nüchtern!

wie jetzt?

sie oder Sie?

Was glaubt Europa oder ein Poster was Griechenland ist?

Griechenland ist in der Geschichte schon öfter als einmal Pleite gegangen und hat die besten Strukturen noch viele Male pleite zu gehen! Weil es seine Strukturen nicht ändert! Was ist Europa? Ein riesiger Umverteilungsapparat von dem keiner genau weiß wie er funktioniert! Das wissen wir spätestens seit der Krise und wie damit umgegangen wurde! Und nutzen tut es nur einigen wenigen Großindustrien und Banken. Gewinne werden privatisiert und Verluste auf alle sozialisiert. Also wer das arme, korrupte, betrügerische, misswirtschaftliche Griechenland retten will soll dort hinfahren und seine Kohle im guten Glauben abliefern! Aber alle EU Bürger zwanssolidarisieren zu wollen ist absolut infam!

Aber alle EU Bürger zwanssolidarisieren zu wollen ist absolut infam!

Auch so ein Gut-Wetter Freund? Wenn alles super läuft, samma Hawara.

Wenn nicht, dann kennen wir uns nicht mehr.

Das ist genau die Einstellung, die wir in Europa nicht brauchen, wenn wir Europäer sein wollen.

Die Hawara, wo der eine dem anderem seit 1981 in die Taschn glangt, die zeigst mir mal.

Griechischer Wahlkampf endet mit Deutschland-Hetze..

Ich wünsche den Deutschen und Österreichern viel Spass beim Steuernzahlen !!!

keiner denkt an die Möglichkeit, dass Deutschland aus dem Euro austritt...

nein, die mutter kann das baby nicht verleugnen

Wenn Europa macht, was richtig ist,

nämlich zueinander steht und daher auch Griechenland nicht fallen lässt, dann werden sich die internationalen Finanzspekulationen das nächste schwache Land für ihre Angriffe aussuchen.

Nur das kann dem Euro gefährlich werden und nicht weil an ein paar griechische Pensionisten zuviel ausbezahlt wurden.

macht Europa das - zueinander stehen??????????

wenn, ja

wenn.

Viel zu sehen ist nicht davon, weil wir uns von den Großspekulanten einschüchtern lassen.

Ein völlig anderes Thema ist, dass von geeigneter Stelle innerhalb der EU den Verantwortlichen in Griechenland auf die Finger geklopft werden muss.

Aber daraus eine Eurokrise machen zu wollen ist einfach absurd und reine Ablenkung von den tatsächlichen Gründen.

die EU begibt sich in Geiselhaft eines Landes

das könnte alles schon überstanden sein wenn sofort ein Schlußstrich gemacht worden wäre.
Erspart bleibt uns ohnehin nichts, nur wäre es konsequenter gewesen. Wir könnten uns heute schon wieder mit anderen Dingen beschäftigen anstatt gebannt nach GR zu starren.

Juncker warnt die Griechen vor radikaler Linken...

das ist der Titel eines Artikels in der 'Zeit'. Gut, dass wir in einer Demokratie leben und in der Wahlzelle Herr Juncker (und andere) (noch) nichts verloren haben.

http://www.zeit.de/wirtschaf... o-austritt

Es ist das gute Recht der Griechen,

.
die Eu zu verlassen.
.
Unser gutes Recht ist es, unsere Gelder und Waren von Griechenland zurückzuverlangen.
.
Es ist auch unser gutes Recht, Griechenland keine Krediter mehr zu geben, solange dort nicht seriöse Politik gemacht wird.

seriöse Politik wird in Europa schon lange nicht mehr gemacht

Man hätte

dieses Land schon 2010 abwickeln sollen.

es interessiert mich nicht

wie das historisch gewachsen sein könnte und alles andere was jetzt alles ausgegraben (eh viel zu langsam) und beleuchtet wird. it just tilt and the game is over. ich will keine öffentliche diskussion, das alles kostet uns seit 3 jahren kraft, das alles reicht, es reicht so gründlich wie nur was. aus, schoten dicht und aus.

tilt - game over

ich meine es muss bloss sicher gestellt werden, dass kein geld mehr gegeben wird, auch nicht für liquidität im zahlungsverkehr. nur noch humanitäre hilfe von nachbar in not und rot kreuz. Die griechen sind für ihr land verantwortlich wie es die jugoslawen und deren nachfolgestaaten ware und sind. dann regelt sich dieses aufsässige, uneinsichtige, dauernd diskutieren wollende und sich unverstanden fühlende problem von selbst. stellt euch vor es ist ... und keiner geht mehr hin. einfach aus der spass.

lechts und rinks

undsoweiter undsoweiter

ernst jand

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