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Trotz vieler Proteste hat die Uni Wien die Abschaffung des Bachelor-Studiums Internationale Entwicklung beschlossen.
Wien - Die geplante Einstellung des Bachelor-Studiums Internationale Entwicklung (IE) ist mit der Schaffung eines Masterstudiums IE am Donnerstag vollzogen worden. Der Senat der Universität Wien beschloss mit großer Mehrheit das neue Masterstudium, hieß es in einer Presseaussendung der Universität. "Damit kann die Universität Wien Fachleute der Internationalen Entwicklung mit höchster Qualifikation ausbilden", zeigte sich der Vorsitzende der Curricularkommission Stefan Newerkla überzeugt. Scharfe Kritik kam von der ÖH.
Zusatzausbildung im Bachelor
Der Zugang zum Masterstudium Internationale Entwicklung erfolgt laut Universität künftig über zwei Erweiterungscurricula, die als Wahlfächer im Rahmen verschiedener einschlägiger Studien angeboten werden. Ab dem Wintersemester 2012/13 können Studierende der Politikwissenschaft, Soziologie, Volkswirtschaft und anderer Fächer in ihrem Bachelorstudium eine spezifische Zusatzausbildung wählen - diese ermöglicht es, in das Masterstudium der IE einzusteigen. Damit werden im neuen Masterstudium die Absolventen verschiedener Studienrichtungen gemeinsam studieren.
ÖH: An Bedürfnissen der Studierenden vorbei
Das ÖH-Vorsitzteam kritisierte die Entscheidung: Diese habe "wieder einmal" die "monokratische Struktur" der Universität Wien gezeigt, Entscheidungen würden "an den Bedürfnissen der Studierenden vorbei" gefällt werden. Es habe keine Evaluierung gegeben, die einen Strukturwandel des Studiums rechtfertigen würde. "Wir verurteilen die Abschaffung des Bachelors Internationale Entwicklung aber auch als politische Entscheidung gegen ein beliebtes Studium, das kritisches Denken fördert", so die ÖH. Die Sitzung sei von Protesten und "massivem Polizeiaufgebot" begleitet gewesen, so die ÖH in ihrer Presseaussendung. (APA, 15.6.2012)
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dass die usa zum klassischen diplom tendieren, ist vor ungefähr 5-6 jahren mal aufgekommen und mittlerweile komplett vom tisch aus der schlichten überlegung, dass ihre unis auch in der lehre eben nicht ohne grund zu den besten gehören
das man zum beispiel nicht mir nichts, dir nichts medizin oder rechtswissenschaften anfangen kann, sondern ein vorstudium braucht, macht absolut sinn
in praktisch allen bachelor studien bei den großen unis sind die ersten zwei semester zur orientierung da und bieten einen sehr guten fächermix und für die wenigen, die sich schon von anfang an zu 1000% sicher sind, werden von vornherein vertiefungen geboten......
Auf der IE wurden Themen wie der heutige Zustand von Finanztransaktionen, die Auswirkungen von Derivaten, die Betrachtung und Analyse vergangener Finanzkrisen und das Vorgehen von Weltbank et. al. gegenüber den Ländern, Hilfspakete und "Reformen" etc. schon thematisiert, als hierzulande noch keiner irgendwas darauf gegeben hat und in der Presse hämische Kommentare erschienen über das Studium.
Heutzutage sind Nachrichten bezgl. Rohstoff/Nahrungsmittelspekulationen täglich Brot, un die Krisen haben wir ja alle selber miterlebt.
In diesem Sinne mögen all jene welche hier die Sinnhaftigkeit absprechen mal kurz drüber nachdenken was ihre Meinung zur momentanen Entwicklung ist und überprüfen ob sie wirklich kein Studium wollen, das die Aus
-wirkungen von Politik, Wirtschaft und Gesetzgebung hinsichtlich der _Entwicklung_ unserer Gesellschaften überhaupt erstmal anschaut (abseits von Wachstums%zahlen und abstrakten Summen und Gefügen) und überlegen, ob es vielleicht nicht auch in ihrem Interesse sein könnte, dass es im Jahr 2012 mehr gibt als Soziologie auf der einen und BWL/VWL auf der anderen Seite.
In meiner Diplomarbeit wird es um Finanzinvestionen in immer rarer werdendes Ackerland und die Auswirkungen dessen auf Preise und Versorgungssicherheit gehen, vielleicht denken Sie ja an mich und mein nutzloses Studium wenn sie das nächste Mal über Preise und Inflation schimpfen.
Vielleicht sind Sie mit den Gepflogenheiten auf Universitäten nicht besonders vertraut: Diplomarbeiten schreibt man, weil man für einen Abschluss halt schon beweisen muss, dass man selbstständig wissenschaftlich arbeiten kann, nicht weil man sich wichtig machen möchte.
Aber ich freue mich, dass Sie offenkunding außer ein bissl versuchten hoat sein im Internet fachlich nichts entgegenzusetzen haben. Sagt doch mehr über die "Kritiker" aus als über das Studium/Thema, meiner bescheidenen Meinung nach zumindest.
Wollen sie nur billig trollen oder wissen sie wirklich nicht, was "wissenschaftliche Arbeit" = bestimmte Formalkriterien bedeutet?
Es schaut eher nach ersterem aus, ich hoffe es auch für sie - bei zweiterem hoffe ich, dass sie sich nie in ein Gespräch mit Akademikern begeben ^^
ich glaub du bist eine ganz nette person.....ich will da nicht herumstreiten...wenn du in 10 jahren (ich nehme an, da du gerade diplomarbeit schreibst bist du so ca. 24) meinen h-index (zur zeit 18, eigenzitierungen nicht eingerechnet) erreicht hast, können wir noch mal über über den wissenschaftsbegriff im allgemeinen und wissenschaftliches arbeiten im speziellen diskutieren. lg
Solche Leute wie sind absolut lächerlich. Schon allein weil Sie mit nem h-Index von 18 sicher kein Student mehr sind, wenn Sie dann glauben sie wären besser als jeder Student, dann passt wohl an ihrem Ego irgendwas nicht. Möglicherweise sind Sie nämlich nur paar Jährchen vorraus. ;-)
meister! ich hatte eine diskussion über den wissenschaftsbegriff und wissenschaftlichkeit.....das ich damit ein wenig erfahrung habe - wollte ich kurz mit meinem h-index klarstellen ....dann kommst du - mischt dich ein - komplett auf sinnlose weise. punkt ist dir fad? hast du keine freunde? unterfordert dich dein studium?
Da war aber keine Spur von Diskussion des Wissenschaftsbegriffs außer vielleicht bei ihrem Kontrahenten. Sie haben lediglich auf ihren Index hingewiesen, anstatt zu argumentieren. Also, bitte reden sie über Wissenschaft! Oder wissen Sie nur, was Wissenschaft nicht ist, z.B. Internationale Entwicklung?
noch im Diplom? Seit wann?
Zum Bakk:
1/3 des Studiums ist Erweiterungscurriculum - also einfach irgendwas aus einem anderen Studium, somit reduzieren sich die "IE" Inhalte auf 2 Jahre
Und in Fragen über Finanzinvestitionen, Preise und Versorgungssicherheit vertraue ich 100x mehr einem Volkswirt, als einem IEler..nix für ungut
habens das erkannt..man stelle sich das Geschreibsel eines nur-IElers über dieses Thema vor ;-)
aber von denen kommen dann eher Arbeiten wie "Menschenrechte in Timbahaweila", "Abholzung des Regenwalds" etc was nie und nimmer dem Anspruch einer wissenschaftlichen Arbeit genügt..wie auch ohne wissenschaftliche Disziplin ("IE")
Den Anspruch einer wissenschaftliche Arbeit erfüllt immer noch vorrangig die Erfüllung der Formalkriterien, nicht, ob das Thema nach Meinung eines Forenposters wissenschaftlich genug sein :)
Und jepp, natürlich sind Menschenrechte ein wissenschaftliches Thema, was sonst?
Falls sie nicht gerade der tumben "alles was keine Naturwissenschaft ist, ist keine Wissenschaft"-Gruppe angehören und nicht nur provozieren wollen, wärs mal wieder Zeit die Klischeesicht ein bissl runterzufahren.
...denn wenn ich mir die Befähigung gerade der stolzesten Techniker ansehe, was die selbständige Produktion von lesbaren Texten angeht, die nicht nur reine Wiederholung von Daten sind, dann...fuh, das sind 15 Seiten für manche schon ein literarischer Olymp.
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