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Fütterungszeit für die Ruster Storcheneltern: 30 Kinder haben sie heuer zu versorgen
Rust - Essenszeit über den Dächern vorn Rust: 30 Jungstörchen reißen in der Freistadt momentan ihre hungrigen Schnäbel auf und warten auf ihre Mahlzeiten. 14 Elternpaare müssen ihren Nachwuchs versorgen und sind fleißig am Füttern, erzählte Erich Malzl vom Storchenverein. "Den Jungstörchen geht es gut, sie sind wohlauf." Und offenbar schmeckt es den Kleinen auch: "Der Nachwuchs ist schon recht groß geworden."
Insgesamt 32 Störche haben im Frühjahr ihre Liebe füreinander entdeckt, 16 Paare haben sich gefunden. Für Nachwuchs sorgten allerdings nur 14. "Zwei Paare sind zwar mit Nest bauen beschäftigt, zum Brüten wird es bei ihnen aber nicht kommen. Sie sind wohl noch nicht in der Pubertät und noch sehr jung", so Malzl. Zwei Altstörchen machte Amor generell einen Strich durch die Rechnung. Die Liebe blieb aus, beide blieben Single.
Mehr Futter für weniger Junge
Die frischgebackenen Eltern haben im heurigen Jahr zwar auch genug zu tun, dennoch dürfte es sich heuer leichter füttern als sonst. "Die Tiere richten sich nämlich nach dem Wetter. Da wir heuer ein sehr trockenes Frühjahr hatten, sind in den Horsten nur zwei oder drei Jungstörche geschlüpft anstatt der üblichen vier oder fünf", erklärte der Storchenverein-Sprecher.
Den Alltag der Störche kann man live in Rust erleben. Auf zahlreichen Dächern in der ganzen Stadt verstreut haben sich die Tiere einquartiert. Das Leben einer Jungfamilie, nämlich den Bewohnern der Römerzeche auf dem Rathausplatz, kann man auch online über die Storchenkamera beobachten. Die "Meister-Adebar-Internetseite" wird pro Tag rund 500 Mal aufgerufen. (APA, 15.6.2012)
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