"Super Mario"-Erfinder würde gerne Egoshooter entwickeln

Shigeru Miyamoto ist vom Konzept fasziniert, findet allerdings keine Zeit.

Shigeru Miyamoto, Erfinder der Videospielserien "Donkey Kong", "Super Mario Bros." und "The Legend of Zelda", würde gerne ein Spiel designen, dass mehr in Richtung "Doom" oder "Call of Duty" geht. "Ich will einen Egoshooter machen", sagt er in einem Interview mit Kotaku. Einziges Problem: "Ich habe keine Zeit."

Ansichtssache

Miyamoto, dessen Schöpfungen im Allgemeinen jugendfrei sind, findet bei First-Person-Shootern vor allem die Möglichkeiten der Perspektive spannend. "Interessanter als die Frage, welche Waffe ich habe oder welchen Effekt sie auf einen Gegner hat, finde ich das Konzept eines Egoshooters. Einen dreidimensionalen Raum zu haben und in der Lage zu sein herumzuschauen und diesen Raum erkunden zu können, finde ich sehr interessant.", so Miyamoto.

Strategie

Ob der erfolgreichste Designer der Gaming-Branche je Zeit finden wird, seinen Wunsch zu realisieren, steht in den Sternen. Das aktuelle Projekt heißt "Pikmin 3". Das Strategiespiel wird das Start-Line-up der Ende des Jahres erscheinenden Spielkonsole Wii U anführen. (zw, derStandard.at, 15.6.2012)

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