Ubisoft: Zu früh, um PS Vita einen Flop zu nennen

Hersteller hofft trotz schwacher Verkaufszahlen auf Blockbuster wie "Assassin's Creed" und "Call of Duty"

Der französische Videospielhersteller Ubisoft hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass Sonys Handheld PlayStation Vita noch ein Erfolg wird. Trotz enttäuschender Verkaufszahlen habe die im Februar in Europa und den USA gestartete Plattform Potenzial, ein Hit zu werden. "Es ist eine wirklich gute Plattform und wir haben sie immer gemocht", sagt Ubisoft-Verkaufschef Tony Key gegenüber IGN. "Sie ist ein wunderschönes Stück Hardware. Sie hat coole Features, die man nirgendwo anders bekommt."

Große Titel in Sicht

Ubisoft hofft speziell auf das Weihnachtsgeschäft und auf das eigene Vita-Flaggschiff "Assassin's Creed III: Liberation". "Es ist definitiv zu früh zu sagen, dass die Vita kein Erfolg wird", so Key. "Assassin's Creed III ist nicht das einzige große Vita-Spiel, dass diese Weihnachten erscheint und ich denke, das ist gut so." Damit spielt Key auf Activisions Shooter "Call of Duty" an, der ebenfalls in den kommenden Monaten erscheinen wird. "Das wird viel Interesse für die Vita generieren und Sony wird viel Geld und Ressourcen investieren, um sicherzustellen, dass die Vita relevant bleibt."

Hoffnungsträger

Sony setzt für die kommenden Monate ebenfalls hohe Erwartungen an die PS Vita, von der im abgelaufenen Geschäftsjahr 1,8 Millionen Geräte verkauft wurden. 600.000 Stück gingen seit dem US- und Europa-Start im März über die Ladentische. Bis März 2013 sollen die kombinierten PSP/PS Vita-Verkäufe von 6,8 Millionen Stück auf 16 Millionen Stück gesteigert werden. (zw, derStandard.at, 15.6.2012)

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