Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Die "Business Arm Prosthesis" soll nicht nur ein fehlendes Gliedmaß ersetzen, sondern auch technisch mögliche Funktionen in die Prothese implementieren.
vergrößern 500x333Konzept für eine digitale Spiel-Konsole zur Benutzung im Freien von Jessica Covi, Christoph Döttelmayer und Tamas Nyilanszky.
Ein Schnuller, ein silbern funkelnder Zukunftsmercedes oder doch ein Vibrator? "Was bereitet uns weiterhin Freude?" So lautet eine der Fragen, die hinter der Mak-Ausstellung Made 4 You - Design für den Wandel steht.
Gut 80 Projekte auf 1400 Quadratmetern, darunter auch die eingangs erwähnten Wonnespender, sind derzeit im Wiener Mak zu sehen und sollen auch andere Fragen beantworten.
Zum Beispiel: "Wie smart sind die Technologien von morgen?", "Wie schaffen wir Gesundheitssysteme für alle?", "Was sichert unser (Über-)Leben?" Mit klassischer Behübschung will die Schau nichts am Hut haben. Hat sie auch nicht. Es sind vor allem komplexe sozioökonomische Prozesse, die hier sichtbar gemacht werden sollen. Gezeigt werden Prototypen ebenso wie Serienprodukte, Entwürfe, digitale Applikationen oder Filme, das Spektrum ist ein breites.
Kuratiert wurde das Ganze von Mak-Design-Kustode Thomas Geisler, Mitbegründer der "Neigungsgruppe Design" und ehemaliger Vienna-Design-Week-Mitmacher, sowie Hartmut Esslinger, international umtriebiger Gestalter-Haudegen, dessen Entwurf des Apple IIC vom Time Magazine zum Design des Jahres 1984 gekürt wurde und den die BusinessWeek den einflussreichsten Industriedesigner seit den 1930er-Jahren nannte.
Lobby, Labor und Fabrik
Sphärisch unterteilt sich die Schau in drei Bereiche: In der sogenannten "Lobby" werden unter anderem bisher unveröffentlichte Entwürfe Esslingers aus seiner Zusammenarbeit mit Apple gezeigt. Dahinter präsentiert das "Labor" circa 30 Projekte von Designstudenten und Absolventen, die zwischen 2006 und 2011 bei Esslinger an der Universität für angewandte Kunst Industriedesign studierten.
Hier wird vor allem die Auseinandersetzung mit dem Thema Forschung sichtbar gemacht. Und dann ist da noch die sogenannte "Fabrik" wo bereits am Markt befindliche, aber auch noch im Konzept steckende Objekte zu begutachten sind. Die Firmen, die hier präsent sind, reichen von Amazon bis Zumtobel, die Produkte von Elektromotorrädern über OP-Gewand bis hin zu einer Idee für einen Wasserfilter oder einem Zellanalysator für medizinische Labors.
Affirmativer Beigeschmack
"Wie ein Werksbesuch in einem Unternehmen der Zukunft", formuliert es Geisler, soll der Besuch der Ausstellung erlebt werden. Tatsächlich wirkt die vom Studio Vandasye realisierte Ausstellungsgestaltung vor allem im Fabrik genannten Teil eher wie der Besuch einer Messe, wie eine Aneinanderreihung von Gütern, selbst wenn teilweise die Prozesse, welche einzelne Objekte durchliefen, veranschaulicht werden. Lustvoll ist etwas anderes. Man würde sich wünschen, die Inszenierung wäre weniger brav, denn Design ist auch immer Emotion, und von der kommt relativ wenig hoch. Auch ist ein gewisser affirmativer Beigeschmack beim Flanieren durch die Schau nicht loszuwerden. Aber das gehört vielleicht zum Konzept, schließlich wollen Produkte ja an den Mann und die Frau gebracht werden. Auch das ist, neben aller kultureller, sozialer und ökologischer Relevanz Design.
Unterm Strich bietet die Ausstellung eine ungeheure Fülle, die mit all ihren Begleittexten und unterstützenden iPad-Ports kaum in einem Durchgang zu bewältigen ist. Sollte einen also der Museumswärter auf seinen anstehenden Feierabend aufmerksam machen, ist es ratsam, sich den 240 Seiten starken Katalog anzuschaffen. (Michael Hausenblas, Rondo, DER STANDARD, 15.06.2012)
Alles für das Rad: Zwitscherklingel, Schädelschutz, Kartenservice, Druckluft und eine Tasche für das Picknick
Die neuen Tische und Container aus Glas sind transparent, aber nicht zerbrechlich - Sie sorgen für überraschende Effekte und Durchblick, findet Heike Edelmann
Die Ausstellung "Home of the Future" im Berliner "Haus am Waldsee" zeigt, wie der Designer Werner Aisslinger die Zukunft des Wohnens sieht
Virtuelle Achsen und Diamanten: Auf der Baselworld zeigt die Branche, in welche Richtung das Uhrenjahr 2013 gehen wird
Im Design Museum London ist derzeit die Ausstellung "Design of the year 2013 Awards" zu sehen. Christian Schachinger war dort und merkte, dass nicht jeder Sessel zum Sitzen da ist
Mit gut 50 Veranstaltungen an 30 Tagen startet am Freitag in Graz der Designmonat 2013 - Michael Hausenblas hat sich umgehört, was auf die Besucher zukommt
Im Rahmen einer Sonderausstellung zeigten beim Salone in Mailand heimische Gestalter bzw. Unternehmen unter dem Titel "Austrian Design Details", was sie so draufhaben
Manche Designer widersetzen sich dem massenkombatiblen Geschmack und folgen konsequent dem eigenen Weg - Thomas Edelmann war in Mailand vor Ort
Kleinere Uhren, größere Stände, ein Ansturm der Medien und immer wieder China: Das bringt die Baselworld 2013 - Die größte Uhren- und Schmuckmesse der Welt öffnet in knapp einer Woche ihre Tore
Ob man angesichts der Tiermöbel von Chimère den Kopf schüttelt oder gleich ein Stück bestellt - heiter anzusehen ist die animalische Meublage des französischen Duos auf jeden Fall
Auf der Auftragsliste des Designers Nitzan Cohen stehen Kunden wie BMW, Diesel oder Authentics, gelernt und gearbeitet hat er bei Konstantin Grcic, und Design vergleicht er mit der Kunst eines Jongleurs - Franziska Horn hat den Gestalter in München besucht
Optische Qualität und funktionaler Anspruch sind die Maßstäbe dieser Einrichtungsgegenstände
Der Name ist gewöhnungsbedürftig: Die Mode und Accessoires des Duos "Bradaric Ohmae" gehören aber zum Spannendsten, was Wien zu bieten hat
Der Schweizer Mario Botta entwarf Gebäude wie das Museum of Modern Art in San Francisco und gestaltete Alltagsgegenstände wie Wasserflaschen - Zum 70. Geburtstag besuchte ihn Michael Marek
Die Juristen Nicole Horn und Peter Daniel arbeiten seit 15 Jahren als Designer und beschäftigen sich vor allem mit dem Raumtyp Stube - Michael Hausenblas hat sie getroffen
Claudio Luti ist Architekt und Eigentümer des Design-Unternehmens Kartell - Thomas Edelmann sprach mit ihm über den Wert von Geschichte, Ikonen und den Ruf von Kunststoff
Immer mehr Möbel fallen durch ihren skulpturalen Charakter auf - Dieser ist mehr als nur ein Stilelement
Einen auf alt machen und Nagelneues künstlich angammeln gehört bei immer mehr Möbelproduzenten zum Programm
Endlich gibt es in Wien einen Ort, an dem Designobjekte präsentiert werden, die einem sonst meist nur in Magazinen unterkommen
Die Ausstellung "Isn't it romantic?" in Köln widmet sich unter anderem einer Definition von Design - Thomas Edelmann war vor Ort
Staubsauger-Tycoon James Dyson stellte in Hamburg einen Wasserhahn vor, der auch die Hände trocknen kann - Michael Hausenblas nutzte die Gelegenheit und fragte nach
Der Mode-Großmeister Issey Miyake entwickelte mit dem italienischen Leuchtenkonzern Artemide zehn Leuchten aus ehemaligen PET-Flaschen, die aussehen wie Wolken mit Ecken und Kanten
Neuheiten für die Küche sind primär Techniken, die nach dem Kochen für Ordnung sorgen
Peter Speake-Marin steuert sein eigenes kleines Uhrenmanufaktur-Schiffchen auf der rauen See der Uhrenbranche. 2013 will er einen stabileren Kurs halten
Modernes Glas ist bruchfest, biegsam oder färbt sich auf Knopfdruck dunkel wie eine Sonnenbrille. Das verändert die Gestalt von Elektronikgeräten und das Gesicht ganzer Städte, weiß Susanne Donner.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.