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Grüne haben Vertrauensbeweis erbracht: Chefin Glawischnig
FPÖ und BZÖ sind wütend, weil ausmanövriert. Die Regierung hat sich mit den Grünen auf eine Zustimmung zum Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) geeinigt. Der ESM ist ein milliardenschwerer Fonds, mit dem die Zahlungsfähigkeit der Staaten und Banken in der Eurozone gesichert werden soll.
Österreich steuert dazu rund 23 Milliarden Euro bei, hauptsächlich in Form von Haftungen. Weil es sich um eine Zweidrittelmaterie handelt, ist die Zustimmung einer Oppositionspartei nötig. Die Rechtsparteien sind von Anfang an auf Verweigerung gefahren, die Freiheitlichen sowieso, das BZÖ, das interessiert sein müsste, als regierungsfähig zu gelten, stellte unüberwindliche Hürden auf.
Staatspolitisch bedeutend
Die Grünen zeigten mit ihrer Zustimmung, dass sie a) bei staatspolitisch bedeutenden Fragen zu ihrer Verantwortung stehen und b) doch einen demokratiepolitischen Mindeststandard herausgeholt haben. Um wichtigen Entscheidungen im ESM - Gewährung von neuen Hilfen, Vertragsänderungen, Aufstockung des Kapitals - zuzustimmen, braucht die Finanzministerin künftig eine Ermächtigung des Nationalrats. Diese Mitbestimmung des Parlaments war ursprünglich nicht vorgesehen gewesen.
Möglicherweise ist das auch eine größere Weichenstellung. Wenn nach den nächsten Wahlen eine Mehrheit nur noch mit drei Parteien zu erreichen ist, haben die Grünen hier einen Vertrauensbeweis erbracht. (Hans Rauscher, DER STANDARD, 15.6.2012)
Der neue Prozess ist arg genug, jetzt fällt auch die ÖVP um
Colin Crouch im Gespräch mit Hans Rauscher über den Neoliberalismus - Mit Auszug aus dem neuen Buch
Wenn Grünen-Politiker Efgani Dönmez so etwas sagt, klingt er wie ein Vertreter einer ganz anderen Partei
So wie Erdogan stellen sich sehr viele in der Türkei die Gesellschaft nicht vor
Er will nur "echte Österreicher" in den Berufen beschäftigen, in denen es immer weniger von ihnen gibt
Nach der Flut wird den Betroffenen das Leben schwer gemacht
Die Kosten des täglichen Lebens steigen gewaltig. Die Gebühren sind da nur der kleinere Teil
In den USA wird ein Schnüffelstaat aufgebaut, mit Zugriff auf praktisch alle Internet-Daten
SPÖ und ÖVP vertreten nur noch ihre jeweilige Kernklientel und wagen es nicht, anderen Interessen Raum zu geben
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Vor 40 Jahren bekämpften die ÖVP und die "Krone" die Donauinsel wütend
Manche längerfristige Entwicklungen sind sehr wohl relevant für das Wohlergehen eines Landes
Biografen schätzen, dass Churchill im Laufe seines langen Lebens rund 20.000 Flaschen Champagner trank
So ist das bei Sekten: Der Guru befiehlt, die Anhänger folgen
Gibt es Faderes als Politiker, die im TV so tun, als würden sie kochen?
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Im Verdrängungswettbewerb zwischen Autofahrern, Radfahren und Fußgängern braucht es ein durchdachtes Konzept und eine großzügige Umsetzung
Vermutlich wäre im Moment eine Konzentration österreichischer Bemühungen auf die EU angesagt
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Im Umfeld von Martin Graf sind häufig einschlägige Phänomene feststellbar
Das Mietrecht ist nach wie vor ein völlig unübersichtliches Konstrukt mit starken Regulierungen
Und wie wieder vorgeschobene Vernunftargumente
ein "Österreich ist zu klein um zu überleben" suggerieren
oder gar "wir müssen solidarisch sein",
zur Aufgabe der Souveränität verleiten .
Und man muß sich fragen mit wem solidarisch , wem wird Macht gegeben .
Genau denen
die mit Zockerei und Versagen den heutigen Zustand zu verantworten haben
und mit dem EMS die Allmacht zugesprochen bekommen
Alles geht in die Richtung das eine kleine Gruppe von personen, die macht ausüben und entscheiden können über uns alle , man merkt das und fühlt das auch und die politiker haben sich zu Sklaven machen lassen die dieser kleinen gruppe gefühgig sind , egal ob rechts oder links partein alle haben die macht aus denn händen abgegeben und Dieser sogenannten Elite übergeben ,das ist nun mal Die realität!! wir können hier viel diskutieren aber ändern wird sich garnichts ich hab das gefühl das alles von wo anders gesteuert wird und deshalb bin ich traurig das es soweit gekommen ist !!!
Wie oft soll man es noch posten: wir können in diesen Zeiten der Globalisierung nicht mehr der Kleinstaaterei frönen und "stolz auf Österreich" sein, aber Europa jedwede Kompetenz absprechen. Wir sollen ja stolz auf Österreich sein, aber auch, was es im Zusammenspiel mit diesem geeinten Europa leistet. Es tun sich doch alle zusammen: Asean, Afrikanische Union (eher milit.), USA ist wowieso ein riesiger Staat.
Also warum sind Sie "traurig"?
Eine gemeinschaft ist für mich persönlich gesprochen anfälliger auf manipulation der menschen auf undursichtigkeit auf eigene machtlosigkeit gegenüber einer zentralisierung des systems, das empfinden heutzutage viele so nicht nur ich,und sagen sie mir bitte nicht das kleine österreich man ist nur so klein oder so gross wie man glaubt zu sein selbst ein kleines land kann viel vollbringen das sieht man auch an der schweiz, warum glauben immer alle das wir in einer gemeinschaft sein müssen hmm ich denke das die medien dazu beigetragen haben das menschen so denken !! wie oft bekommt man zu hören nur europa zusammen kann überleben oder wenn der euro zebricht dann explodiert europa seht ihr denn nicht das die uns das ganze nur einreden wollen !!
ich bin kein pessimist aber auch kein optimist eher realist und ich hab augen und sehe was sich in europa abspielt ! alle länder verschuldet,die politiker setzen die falschen weichen anstatt denn kern des problems zu lösen arbeiten sie an denn symptomen diese Mutlosigkeit der Politik erschreckt mich !! und alle sind wie ferngesteuert !!!! eine Merkel sagt etwas alle sagen das gleiche das ist für sie Europa na dann gute nacht europa und euro !!
..wenn er in F-Pension geht wird der womöglich nicht mehr zu den "Sauschädelessen" vom Herrn Konrad eingeladen....
http://www.krone.at/Videos/Pa... deo-307744
Hr. R.
und spendens dem EMS die Summe
die schon jede Europäische Familie zur Banklen"rettung" beisteuern durfte :
40 000 .-
Es ist unglaublich wie die Finanzindustrie
die Steuerzahler ausnimmt und
mit dem ESM ist ein neuer ,
unangreifbarer Verein gegründet ,
der beinahe nach belieben (das österr. Parlament ist dem vollkommen wurscht ),
die Beiträge der Zahlungen (auf viele Billionen) erhöhen kann .
Die Mitglieder dieses Vereins sind laut Statuten juristisch unangreifbar ,
und jede Ministerin kann ein Parlament ignorieren .
Im übrigen gibt es auch keine Möglichkeit ,
aus diesem Verein wieder auszutreten .
Es gibt keine Notwendigkeit zur Einstimmigkeit ,
eine Entscheidung gegen Österreich ist möglich .
Trotzdem erscheint er mir nur mit dieser Stellung im Ernstfall wirklich handlungsfähig. Leider ... Insofern hätte ich es genauso wie die Grünen gehalten, bei aller berechtigten Kritik.
Hier aber ein grundlegender, systemverändernder Lösungsvorschlag zur Finanzkrise, der mir sehr plausibel erscheint:
http://www.monetative.de/
Ansonsten bin für die Abtretung finanz- und fiskalpolitischer Hoheitsrechte - die Zeit für die ewige nationale Rosinenkackerei ist vorbei. Die EU soll besser zusammenwachsen und stärker werden. EU-weite Wahlen sollen die Regel werden und die Demokratie neu beleben.
zu den rechten des esm;
zu den pflichten der mitglieder;
zur ausgestaltung des grundkapitals;
zur nachschusspflicht von mitgliedern bei kapitalveränderungen vor alle bei kapitalaufstockungen;
zur rechtsstellung des esm und seiner organe;
zur entscheidungsfindung im esm - kopf- & stimmrechtsbestimmungen;
zu vetorechten einzelner mitglieder.....
zu letztem hat sich das nur finnland ausbedungen, womit auch bei einhaltung des parlamantarischen mandats der/die österr. fm in zukunft sehr wohl bei entscheidenden fragen überstimmt werden kann.
eine sehr gute zusammenfassung finden sie hier:
http://www.taxpayers-europe.com/infos/akt... 2-esm-stop
für mich haben sie bewiesen, daß ich sie bei der nächsten nationalratswahl NICHT wählen werde. daß es einen neoliberalen wie rauscher freut, ist gut nachvollziehbar. aber mich haben sie (nicht nur durch diesen schritt, sondern generell durch ihre neoliberalismus-freundlich politik der letzten zeit) - zumindest auf bundesebene - wohl auf jahre als wähler verloren. syriza zeigt vor, wie eine neoliberalismus-kritische haltung ausschaut. so was erwarte ich mir von einer partei, die ich bei der nächsten nationalratswahl wählen möchte.
aber schon gar nichts.
ein vertrag, der völlig außerhalb der rechtsordnung steht, steht dem genau gegenüber wofür liberale und neoliberale eintreten.
diese treten für die gleichheit vor dem gesetz, vertragstreue und rechtsstaatlichkeit ein.
der esm - vertrag ist nichts anderes als die einrichtung einer demokratiepolitisch und rechtsstaatlich grenzwertigen institution ohne verantwortung irgendwem gegenüber.
er ist der ausdruck des verzweifelten versuches den euro mit dem argument zu retten, dass der "rettungsschirm" zu klein, zu wenig glaubwürdig etc. sei.
im prinzip läuft das ein quasi-autoritäres gremium hinaus.
und es ist demokratiepolitisch ähnlich problematisch wie der eu-rat.
ich kenne keinen (neo-) liberalen, der dem zustimmt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neol... rwendungen
Wenn es für Sie (fast) alle einen Begriff falsch verwenden, dann sind nicht Sie der Kluge, der zu der Minderheit gehört die die eigentliche Bedeutung eines Begriffs kennen, sonder Sie sind derjenige der den Begriff eine falsche Bedeutung zuschreibt.
Neoliberalismus steht nicht (mehr) für Gleichheit vor dem Gesetz, Vertragstreue und Rechtsstaatlichkeit.
Ganz einfach weil die Mehrheit damit etwas anderes assoziert.
S.g. Hr. Rauscher, bitte erinnern Sie sich an das Frühjahr 2007, als sie - zu spät - schrieben, ui, wir haben da was übersehen und nicht rechtzeitig informiert und aufgeschrieen.
Ich bin überzeugt davon, dass sie sich den Text des Initiativantrages nicht angeschaut haben, sondern jemandem vertrauen, der das für sie - falsch - interpretiert.
einfach zum Nachlesen:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/... 255696.pdf
ein Highlight daraus:
"...kann der ständige Unterausschuss beschließen, dass ER ….DIE NACH DIESEM BUNDESGESETZ DEM nATIONALRAT ZUSTEHENDEN BEFUGNISSE WAHRNIMMT"
Weiteres in meinem posting unter dem Kommentar von A.Schnauder
mfg C.R.
eigentlich haben die grünen gestern n i c h t dem esm zugestimmt, sondern nur durchbekommen, dass eine zustimmung nicht nur von den regierenden (fektermarionette), sondern auch ein bissi gremien abhängt. das, was rauscher behauptet, ist ja die intrige, zu der es die rechten aufbauschen.
so kamma jemand auch zum schaden loben. was ich von solchem "journalismus", noch dazu in zeiten, wo eine ernsthaftigkeit statt ideologischen propagandamedien gefragt wären, halte? ach
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