Möglichkeit neuer Einblicke in Nanokosmos rückt näher

5,8 Kilometer lange Tunnelanlage für "European XFEL" fertiggestellt

Hamburg/Schenefeld - Ein wichtiger Meilenstein beim Bau des weltweit einzigartigen Röntgenlasers "European XFEL" (X-Ray Free-Electron Laser, Röntgenlicht-Freie-Elektronen-Laser) in Schenefeld im Kreis Pinneberg ist geschafft. Das Tunnelsystem für die 5,8 Kilometer lange unterirdische Anlage zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein ist fertig. Ende 2015 wollen Forscher dort die ersten Röntgenlaserblitze erzeugen.

"Wir erwarten große Erfolge für Biowissenschaften, Materialforschung und Nanotechnologie mit dem European XFEL, wenn er in Betrieb geht", sagte Beatrix Vierkorn-Rudolph vom deutschen Forschungsministerium laut Mitteilung.

Von dem Röntgenlaser - er gilt als eine Art Supermikroskop - erhoffen sich die Wissenschafter neue Einblicke in den Nanokosmos. (APA, 14.6.2012)

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10 Postings

Wenn sie nicht mal wieder schware Löcher erzeugen...

Könnte man so etwas auch in den Koralmtunnel einbauen?

Das Loch wird ohnehin gemacht, die Bahn dort braucht niemand, wäre eine interessant alternative Verwendung des Lochs ;-)

Wissenschafter erhoffen sich neue Einblicke ...

Errinnert mich an:
http://1.bp.blogspot.com/-efH7jfkR... oeba+2.jpg

zum Bild:
Das "schwere Gerät" ist kein "TULA", sondern eine "TBM", bzw. der Kopfteil einer TBM (Tunnelbohrmaschine). Genau dasselbe wie für Strassen- Eisenbahn- und sonstige Tunnels.

Es ist der Name des Bohrers

In Hamburg ist es tradition jeder Tunnelbohrmaschine einen Namen zu geben der eine Abkürzung für deren Aufgabe ist. So hieß der Bohrer der beim Bau des neuen Elbtunnels eingesetzt wurde TRUDE (Tief Runter Unter Die Elbe). Die Schildvortriebmaschine für den neuen Tunnel der U4 nennt sich VERA (Von der Elbe Richtung Alster).

Aha! Danke.

Lustiger Brauch; gut, ich nenne ab jetzt die TBMs, die die 2. Röhre vom Katschberg und Tauerntunnel bohrten UTAUDU und UKADU (unterm Tauern durch, unterm Katschberg durch) ;-)
Falls es dieselbe TBM war, heist sie Utaukadu.

Ich muss jetzt den Spass verderben ;) Beim Tauern- und beim Katschbergtunnel wurden keine Tunnelbohrmaschinen eingesetzt.

Wohl aber beim Wienerwaldtunnel (LIST: Leider irgendwie sehr teuer) beim Koralmtunnel (LAST: Langer außergewöhnlich sinnloser Tunnel)

Klingt nett!

Vielleicht können sie die Betreiber davon überzeugen. In Hamburg gibt es meist einen Wettbewerb, in dem jeder einen Namensvorschlag machen kann. Ich weiß aber nicht genau, wie dann schließlich der gewinner bestimmt wird. TBM´s sind dabei übrigens ausschließlich weiblich. Ich glaube, dass die Bevölkerung sich durch die Namensgebung mit teilweise umstrittenen Bauprojekten identifizieren soll...

oder Flaze und Mire (Flachau-Zederhaus; St.Michael-Rennweg), es geht auch Zefla und Remi

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