"Aufschiebende Wirkung": ORF darf Facebook-Seiten wieder betreiben

14. Juni 2012, 15:31

Verwaltungsgerichtshof: Bis zum endgültigen Urteil kann der ORF seine Facebook-Präsenz wieder betreuen

"Wir sind zurück" und "lassen jetzt mal die Sektkorken knallen", schreibt Hitradio Ö3 auf seiner Facebook-Seite. Grund für den Jubel bei Ö3 gibt der Verwaltungsgerichtshof, der dem ORF im Streit um seine Facebook-Seiten - nach Angaben des ORF - aufschiebende Wirkung eingeräumt hat.

Der ORF darf damit seine Facebook-Auftritte, die ihm zuvor von der KommAustria und dem Bundeskommunikationssenat untersagt worden waren, vorerst bis zur Entscheidung der Höchstrichter weiterführen.

Einen ausführlichen Artikel finden sie auf etat.at.

Kommentar posten
13 Postings
Warum auch nicht?

Soweit ich weiß wurde die FB Präsenz des ORF, speziell jene von Ö3, rege von den Sehern/Hörern genutzt.
Es ist ein zusätzlicher Kanal um Musikwünsche, etc. zu deponieren.

Also was soll da dagegen sprechen?

Das ORF-Gesetz. Ob Sinnvoll oder nicht, sei dahingestellt.

Die eigenen Foren lassen sie sich ohne Protest abdrehen aber bei Facebook gehen sie auf die Barrikaden?

Das soll mal einer verstehen

Vielleicht einfach wegen der Reichweite?

Nun ja,

die eigenen Foren sind keine Werbeplattform.

Facebook hingegen schon. Niemand der nicht in den eigenen Foren unterwegs ist bekommt mit, dass es den ORF/Ö3/FM4/... gibt. Aber "Jeder" ist auf Facebook.

Also für mich durchaus verständlich.

Der ORF sollte sich auf den Bildungsauftrag konzentrieren

Dann können Sie vielleicht einmal ein Budget halten und nicht weiter mit Gebühren knebeln.

Ich schlage folgendes vor:
- GIS Auflösen
- Budget direkt aus dem Haushalt
- Ö1 und ORF2 wird behalten
- keine Sportübertragungen mehr (zu teuer und kein Bildungsauftrag)
- transparenter Kulturbudget
- Fall es überhaupt zu Filmen/Serien/Dokus kommt: nur in O-Ton mit Untertitel

--> VOILA. ORF gerettet.

welcome to the fifties!

So viel Sand und keine Förmchen...

Also eine wohlüberlegte Reform mit Einbindung der zahlenden Bürger und -Rinnen wär mir lieber als ihr extrem konservatives Beispiel.

Naja, meine Linie ist weniger so gehalten weil ich wahnsinnig konservativ wäre, sondern eher dem absoluten Misstrauen der Politik gegenüber, ihr gewünschtes Reformbestreben inkl. Einbindung der Zahlenden ordentlich über die Bühne zu bringen.

Privattv ist eben genau das, Privattv. Und ich sehe nicht ein, warum aus dem Öffentlichen Budget oder über Abgaben der Spaß finanziert werden sollte, den sich ORF1 und Ö3 leisten. Die machen Privatprogramm auf öffentlichen Kosten.

Wer also FB nutzt,

ist künftig GIS-pflichtig.

ist man doch jetzt schon,
Internetempfang = GIS

... und das ist wohl die größte Frechheit. Niemand anderer nimmt es sich heraus pauschal auf die abwegisten Arten Gebüren einzuheben, für etwas was nicht wirklich genutzt bzw. gebraucht wird.
Oh doch. Da war noch wer. Festplattenabgabe wäre da noch so etwas.

klar, es heisst ja auch

Gebühren Internet Servicewüste.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.