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Wien - Die seit Mitte Februar 2012 der russischen Sberbank gehörende Volksbank International (VBI) hat das letzte Jahr unter ÖVAG-Dach tiefrot abgeschlossen. Grund waren hohe Wertberichtigungen in Höhe von 158,6 Mio. Euro auf Banktöchter. In Ungarn gab es massive Verluste.
Wie aus der Bilanz 2011 hervorgeht, lag der Jahresverlust der VBI bei 160,4 Mio. Euro, nach einem kleinen Gewinn im Jahr davor (15,1 Mio. Euro).
Unterm Strich blieb ein Bilanzverlust von 95,47 Mio. Euro.
Vergleich nur eingeschränkt möglich
Eine Vergleichbarkeit mit früheren Daten ist nur eingeschränkt möglich. Die Volksbank Rumänien, die von der ÖVAG nicht im Paket mit der VBI an die Russen mitverkauft wurde, ist per Firmenbucheintragung von Oktober 2011 schon aus der VBI abgespaltet worden.
Hauptgrund für den massiven Verlust der VBI im Jahr 2011 war die Volksbank Ungarn. Sie meldete nach lokaler Währung einen Jahresfehlbetrag nach Steuern von 33,5 Mrd. Forint (rund 112 Mio. Euro). Vergleichsweise leicht negativ bilanzierte auch die Tochter in der Slowakei (minus 4,6 Mio. Euro).
Im Februar haben die Russen der Volksbanken AG (ÖVAG) die langjährige Osteuropa-Tochter Volksbank International für 505 Mio. Euro abgekauft.
Vom Verkauf erfasst waren die Volksbank-Töchter in Ungarn, der Slowakei, Tschechien, Slowenien, Kroatien, Serbien, der Ukraine sowie zwei Banken in Bosnien-Herzegowina.
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