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Linz - Ehrenbürgerschaften und sonstige von Gemeinden verliehene Auszeichnungen sollen in Oberösterreich künftig auch posthum wieder aberkannt werden können. Der Landtag wird eine entsprechende Gesetzesänderung beschließen.
Die Diskussion um die Thematik war unter anderem durch eine mögliche Ehrenbürgerschaft von Adolf Hitler in seiner Geburtsstadt Braunau ausgelöst worden. Auch Landesauszeichnungen für mit Missbrauchsvorwürfen konfrontierte Ex-Bedienstete des Heimes Linz-Wegscheid sorgten zuletzt für Aufregung.
In anderen Bundesländern hatte es in mehreren Gemeinden ebenfalls eine Debatte um die Aberkennung von Hitler-Ehrenbürgerschaften gegeben. Die Tiroler Gemeinde Kufstein will demnächst einem verstorbenen Pfarrer, der jahrelang Kinder missbraucht haben soll, die Ehrenbürgerschaft wegnehmen. (APA, 14.6.2012)
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Gut so. Aber vielleicht sollte man sich dieses im besten Falle betuliche und zweckfreie Relikt künftig ganz sparen, dient ja doch nur muffigem Lokalpatriotismus und der Selbstdarstellung der Gemeinden (und fällt ihnen dann später eben gerne auf den Kopf). Wozu braucht es das im 21. Jh.? Verdiente Personen kann man auch in anderer und für diese oft nützlicherer Weise ehren.
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