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Protestieren gegen steuerliche Benachteiligungen: Nicht-Religiöse
Wien - Die laizistische Initiative "Religion ist Privatsache" ortet eine steuerliche "Diskriminierung der Konfessionslosen" und will dagegen vorgehen. Grund ist die Absetzbarkeit von Beiträgen an Kirchen und Religionsgemeinschaften, die Anhängern weltlicher Anschauungen nicht zustehe. Mit einem "Antrag zur Gewährung eines Religionsfinanzierungs-Steuerabsetzbetrages" wolle man das ändern, kündigte Heinz Oberhummer von der Initiative am Donnerstag auf einer Pressekonferenz an.
Für Oberhummer ist der Antrag an das Finanzamt ein "Meilenstein". Ihn stört, dass die Regierung in den vergangenen Jahren die Absetzbarkeit etwa des Kirchenbeitrages mehrfach erhöht habe. "Gerade in einer Zeit, wo alle sparen müssen, beschließt die Regierung die Verdoppelung des Absetzbetrages." Eytan Reif von der Initiative "Religion ist Privatsache" kritisierte den Umstand, dass Religionsgemeinschaften überhaupt einer staatlichen Anerkennung bedürften, um etwa vom Finanzamt berücksichtigt zu werden, als "nicht nachvollziehbar".
Gesamter Instanzenweg
Die Initiative rechnet damit, dass man wahrscheinlich den gesamten Instanzenweg werde beschreiten müssen, damit ihre Mitglieder ihren eingezahlten Beitrag ebenfalls absetzen können. Denn auch vom Verfassungsgerichtshof erwartet man sich nicht viel in der Sache: "Der VfGH hat bisher gezeigt, dass er nicht wirklich an einer Veränderung im Bereich Religion interessiert ist", so Reif. Bedenken gebe es aber "ohne Ende", etwa des Gleichheitsprinzip betreffend. "Das ist alles nicht Kirchenkritik, es geht eigentlich um die Verfassung", so Reif.
Politische Unterstützung hat sich die Initiative neben der grünen Abgeordneten Daniela Musiol auch von den Jungen Liberalen (JuLis) geholt. Deren Vertreter Elias von der Locht prangerte an, dass etwa theologische Fakultäten zwar von der Uni bezahlt würden, den Lehrplan allerdings von der Kirche erhielten. "Es stellt sich die Frage, ob man von freier Wissenschaft und Forschung reden kann."
Papstkreuz
Ein weiterer Dorn im Auge der Laizisten ist das wiedererrichtete Papstkreuz im Wiener Donaupark. Für Oberhummer ist dieses ein "pompöses Prestigeobjekt, um zu zeigen, wer der Herr in der Stadt Wien ist". Die Initiative ortet "einige Ungereimtheiten" bezüglich der öffentlichen Finanzierung und hat nun eine Sachverhaltsdarstellung an Staatsanwaltschaft und Rechnungshof übermittelt. (APA, 14.6.2012)
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Das ist eine Art Feigheit und Dummheit..
Wenn auch man keine kulturhistorische Ahnung hat,
soviel müsste es schon klar sein, dass die Christliche Kirche in Europas Entwicklung eine entscheidende Rolle gespielt hat, auch wenn man vieles als negativ beurteilen kann. Und auch heute sind die Schulen und Krankenhäuser, die in (mindestens teilweise) in kirchlicher Betreuung sind,
immer noch unter den besten.
Wenns um die katholische Kirche geht, so ist das ein ungerecht Steuerbegünstigter wirtschaftlicher Weltkonzern mit religiösen Aushänge Schild! Was würd Jesus sagen wenn er den Vatikan, die Vatikanbank und des Papst, seine roten Pradaschuhe inspizieren würde! Ah und die 28% Grundbesitz von gesamt Südamerika!
dann hätte ich also es statt er sagen sollen...
(es für das konzept). es ist ja auch ein konzept derjenigen, die es anwenden.
aber abgesehen davon, bin ich nicht mal sicher, ob ein wesen nicht doch wirksam sein kann, obwohl es nicht existiert oder nicht in irgendeiner uns bekannten from existiert, gerade wenn man die wirkung so deutlich beobachten kann.
es KEINEN Osterhasen gibt?
Diese Frage stammt leider nicht von mir, sondern so oder so ähnlich von James Randi, der damit humoristisch begründen wollte, dass die Beweisführung für die Nichtexistenz von Gestalten jeder Art nie vollziehbar ist.
Ich finde auch total ungerecht, dass nur Alleinerzieher anrecht auf einen Alleinerzieherabsetzbetrag haben...
Genauso, dass nur real getätigte Spenden von der Steuer abgesetzt werden könne.
Wieso bekommen nur Pendler eine Pendlerpauschale?
....
Die Welt ist so ungerecht :-(
Rapid ist meine Religion, ich will die Eintrittskarten und Fanartikel absetzen können.
Ich finde die Absetzbarkeit der Kirchenbeiträge nicht unbedingt ideal(von mir aus komplett abschaffen), aber wenn man die Absetzbarkeit zulässt muss man irgendwo eine Grenze ziehen, und die ist nunmal bei anerkannten Religionen.
Ansonsten kommt so Schwachsinn dabei raus wie meine Post-Einleitung.
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