Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Das österreichische Parlament darf künftig beim Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) mitreden. Der gemeinsame Initiativantrag von SPÖ, ÖVP und Grünen, der am Donnerstag für Proteste der Rechtsparteien gesorgt hat, gibt dem Nationalrat Mitbestimmungsrechte bei Entscheidungen des ESM, in dem Österreich von der Finanzministerin vertreten wird. Um wichtigen Entscheidungen im ESM - Gewährung von neuen Hilfen, Vertragsänderungen, Aufstockung des Kapitals - zuzustimmen, braucht die Ministerin künftig eine Ermächtigung des Nationalrats.
Da die ESM-Gremien solche Entscheidungen nur einstimmig beschließen können, hat das Parlament damit ein Vetorecht. Die Ermächtigung durch den Nationalrat erfolgt mit einfacher Mehrheit. Die parlamentarischen Beratungen finden in zwei Unterausschüssen des Budgetausschusses statt, die extra dafür eingerichtet werden.
Ausschuss nach deutschem Vorbild
Der Grund dafür, dass zwei Ausschüsse mit dem Thema befasst sein werden, liegt darin, dass einer nur vertraulich beraten wird. Dieser Ausschuss wird sich mit möglichen Käufen von Staatsanleihen auf den Sekundärmärkten befassen und muss, um diese nicht zu gefährden, vertraulich bleiben. Dieser Ausschuss wird laut Informationen aus dem Parlament nach deutschem Vorbild geschaffen. Er wird in der kleinstmöglichen Zusammensetzung errichtet, um möglichst rasch und sicher agieren zu können. Bei der derzeitigen Mandatsverteilung wird er sich aus jeweils zwei SPÖ- und ÖVP-Mitgliedern und jeweils einem Mitglied der drei Oppositionsparteien zusammensetzen. 90 bis 95 Prozent der Angelegenheiten werden aber im nicht-geheimen Ausschuss erledigt.
Grundsatzentscheidungen müssen im Plenum des Nationalrats beschlossen werden, für technische Details reicht ein Beschluss in den Ausschüssen. Mit der geplanten Änderung des Geschäftsordnung des Nationalrats und der ebenfalls vorgesehenen Verfassungsänderung sollen auch ein Stellungnahmerecht und ein Unterrichtsrecht verankert werden.
Finanzministerin muss informieren
Das Unterrichtsrecht verpflichtet die Finanzministerin, den Ausschuss ausführlich über alle Maßnahmen des EMS zu unterrichten. Mit dem Stellungnahmerecht bekommen die Abgeordneten die Möglichkeit, dem Minister gegenüber eine Stellungnahme abzugeben. Die Ministerin muss diese bei ihrer Entscheidungsfindung und ihrem Verhalten in den ESM-Gremien berücksichtigen, sie ist für sie bindend. Ein mögliches Thema für eine solche Stellungnahme wäre die Auszahlung von Hilfstranchen. Die Grundsatzentscheidung, einem Land Hilfsgelder zukommen zu lassen, bedarf zunächst einer Ermächtigung. Die Entscheidung über die Gewährung der einzelnen Hilfstranchen kann in der Folge durch das Stellungnahmerecht geklärt werden.
Die erforderlichen Änderungen sollen schon Ende Juni im Verfassungsausschuss beschlossen werden, so dass der ESM im 1. Juli gemeinsam mit den Mitbestimmungsrechten des Parlaments in Kraft treten kann. (APA, 14.6.2012)
Bei der Wahl der Volksanwälte kam es zu Auseinandersetzungen zwischen FPÖ und Grünen
Alle Fraktionen dafür, Beschluss voraussichtlich im Juni - Opposition erfreut
Sondersitzung zur Vergabepraxis im Innenressort: Die Opposition reagierte sich an Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) stellvertretend für ihre Vorgänger ab - und sogar die SPÖ übte etwas Kritik
Opposition hatte Streichung bzw. Kürzung der parlamentarischen Sommerpause gefordert - Rot-Schwarz lehnen ab
Mikl-Leitner beantwortet Vorwürfe gegen Fekter
Gemeinsame Planung und Steuerung von Arztpraxen und Spitälern im Mittelpunkt - Töchterle in Fragestunde
SPÖ, ÖVP, FPÖ und BZÖ für Reform - Uneinig bei Details
Katharina Cortolezis-Schlager und Ridi Steibl kandidieren nicht mehr
Parlamentsumbau: Im Mai werden zehn Architekturbüros mit Entwurf beauftragt
Auch Fachkräftestipendium kommt - Rot-Weiß-Rot-Karte wird verbessert
Neuregelung des Uni-Zugangs beschlossen - Team Stronach stellte Dringliche Anfrage zu Finanzen in Niederösterreich
Das Spekulationsverbot schaffte es zwar nicht auf die Tagesordnung, aber doch in die Parlamentsdebatte. Der neue Verteidigungsminister nahm zum ersten Mal auf der Regierungsbank Platz
Faymann und Spindelegger wollen umstrittenen FPÖ-Politiker weder als Nationalratspräsidenten noch als Volksanwalt
Gegen Opposition - Auch Stiftungen betroffen
Gerade noch selbst im Clinch um das neue EU-Budget, verteidigt die Regierung den Kompromiss von Brüssel im Nationalrat gegen die Opposition
Landeshauptmann Wallner gegen Nachverhandeln, man sei schon an den "Rand des Möglichen" gegangen
Verkommt das Parlament zur Marionette? Barbara Prammer, Präsidentin des Nationalrats, über ohnmächtige Mandatare und den Segen von Parteien
Gesamtpaket für Wehrdienst-Reform bis Ende Juni - Lage am Golan wird genau beobachtet
Umsetzung in nächster Legislaturperiode für Kanzler nicht ausgeschlossen
Offenlegungsregeln bringen weniger statt mehr Transparenz: Vorstände, Geschäftsführer und Bürgermeister "vergessen"
Spindelegger wenig erfreut: "Werden weiter auf eine Verkleinerung drängen"
Strutz ist Gemeinderat in Maria Wörth, wo Schloss verkauft wurde - Auch BZÖ-Huber ausgeliefert
In der Steiermark wird der Landtag ab 2015 von 56 auf 48 Sitze reduziert
Auch leichtere Entschädigungen bei Zugverspätung kommen - Misstrauensantrag gegen Darabos mit Hilfe der ÖVP abgelehnt
Auch Frauen und frühere Präsenzdiener sollen Zivildienst leisten können - Wehrpflicht-Befragung sorgt für Wahlkampf-Stimmung im Parlament
Immerhin passt die Quellenangabe - APA.
Nur: Wer schickte die Nachricht an die APA??
Scheinbar jemand, der so wenig vom ESM weiß, dass er ihn auch als EMS bezeichnet.
Losgelöst davon sind da glatte Lügen drin.
Wenn die Gouverneuse sich keine Legitimation vom Parlament holt - kann sie trotzdem rechtlich bindend entscheiden - und kann nicht deswegen geklagt werden. Sie kann überstimmt werden - ja sie muss nicht einmal bei Abstimmungen dabei sein und es gilt trotzdem für uns.
Rauh schwärmt ja auch schon brav vom ESM...
Ich tippe auf Rote und Grüne Inserate, man darf aber gespannt sein, welche Zufälle sich nun ergeben |-D.
zu vielen Artikel im standard gibt es am ende relevante links zum Thema.
bitte setzen sie auch hier zumindest einen relevanten link:
http://www.european-council.europa.eu/media/582... 2.de12.pdf
so kann jeder den vertrag nachlesen und sich selbst ein Bild über die Berichterstattung und die Parteien machen.
persönlich würde mich auch der Passus interessieren, mit welchem sie die artikelüberschrift und die "mitbestimmungsrechte" begründen!
es wäre ein Zeichen von qualitätsjournalismus, derartiges auch zu begründen und nicht nur zu übernehmen.
vielleicht (hoffentlich) ist ihnen das ein posting wert :-)
der esm lässt kein mitreden zu - weder vom europäischen und schon gar nicht vom österreichischen parlament.
das österreichische parlament kann vielleicht mit seiner finanzminsterin plauschen, dass war's dann aber schon. unfassbar, für wie dumm wollen die grünen eigentlich die bevölkerung verkaufen?!
La, le, lu, nur der Mann im Mond hört zu....
Sind die von der APA völlig übergeschnappt, brainwashed oder gar beides?
Und muss man jeden APA-Artikel unredigiert übernehmen????
ESM-Vertrag-Leser wissen mehr!
Ich würd einmal den Artikel 4 (2) genauer anschauen und mir dann überlegen, ob solch eine Zeitungsente gerechtfertigt ist. Saure-Gurken-Zeit schön und gut, aber SO WEIT muss die Ver@rsche nun wirklich nicht gehen!!!!
Tatsächlich können sich die Länderparlamente brausen gehen, und das, was jetzt in unserem Kasperl-Parlament beschlossen wurde, könnte man genauso gut in ein Plastiksackerl rülpsen und in die Donau schmeissen.
befassten Personen der ÖVP, der SPÖ und der Grünen der Lüge und Irreführung.
meine E-mail adresse ist der red. bekannt und besteht aus meinem vor-und zunamen.
anfang dieser woche wurde mir von der wiener außenstelle des europaparlaments dieser link geschickt.
hierbei handelt es sich um den entgültigen und offiziellen ESM-vertrag:
http://www.european-council.europa.eu/home-page... ed?lang=de
(2) Der Gouverneursrat und das Direktorium beschließen nach Maßgabe dieses Vertrags in
gegenseitigem Einvernehmen, mit qualifizierter Mehrheit oder mit einfacher Mehrheit. Bei allen
Beschlüssen ist die Beschlussfähigkeit erreicht, wenn 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder, auf die
insgesamt mindestens 2/3 der Stimmrechte entfallen, anwesend sind.
Klingt für mich nicht gerade nach Einstimmigkeit?
da gehts auch im ESM-interne abstimmungen. Da ist niemand von unseren Kasperln eingeladen.
Soweit ich das verstanden habe, gehts nur darum wie unser Parlament mit einem Kapitalabruf von Seitens ESM umgehen soll.
Der laut Vertrag ja "verpflichten sich unwiderruflich und uneingeschränkt" erfüllt werden muss.
ach sie wissen doch genau, wer gemeint ist ;)
die beiden parteien, die sofort die nerven verlieren, wenn sie das wort EU hören. meistens stimmen sie dagegen, diesmal flüchten sie sogar. auch wenn es in wirklichkeit um eine ausweitung der parlamentarischen befugnisse ging. wen kümmern schon die details
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.