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In Österreich sind vorwiegend die Blutgruppen A positiv und 0 positiv vertreten.
Wien - 3,4 Prozent der Bevölkerung spenden regelmäßig Blut und sorgen damit für eine flächendeckende Versorgung in ganz Österreich. Pro Minute wird eine Blutkonserve benötigt, 450.000 werden im Jahr von Krankenhäusern angefordert. Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) rief anlässlich des heutigen Weltblutspendetags dazu auf, noch vor dem Urlaub Blut zu spenden. "Wir fürchten jeden Sommer einen Engpass", sagte Eva Menichetti vom ÖRK bei einem Pressegespräch am Donnerstag in Wien.
In Wien spenden gerade einmal 1,5 Prozent der Bevölkerung Blut - die Bundeshauptstadt könnte ohne Unterstützung der Bundesländer die eigene Versorgung nicht gewährleisten. "Allerdings hat Wien die größte Krankenhaus-Dichte", sagte Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK). 30 Prozent der Patienten, die in Wien behandelt werden, stammen aus den Bundesländern.
Begrenzte Haltbarkeit
Blut kann nicht künstlich hergestellt werden, daher ist das Rote Kreuz auf die regelmäßigen freiwilligen Spender angewiesen - die Konserven sind nur begrenzt haltbar: Produkte mit roten Blutkörperchen halten maximal 42 Tage, ein Konzentrat mit Blutplättchen ist nur bis zu fünf Tage verwendbar.
"Blut hat viele Eigenschaften und es muss für Patienten auch verträglich sein", sagte Eva Menichetti. Daneben muss die Sicherheit und die Versorgung gewährleistet werden. "99 Prozent der Patienten sind einfach zu versorgen", so die medizinische Leiterin der Blutspendezentrale für Wien, Niederösterreich und Burgenland. Das restliche Prozent verfügt über sehr seltene Blutgruppen-Eigenschaften, dessen Versorgung stellt eine besondere Herausforderung dar. "Sie haben Antikörper gegen Eigenschaften entwickelt. Brauchen diese Patienten viele Konserven, wird die Versorgung schwierig", sagte Menichetti. In solchen Fälle wird gezielt in der Spenderdatenbank nach Personen mit passenden Bluteigenschaften gesucht und der Spender wird "einberufen". Ist das nicht möglich, "wenden wir uns an die internationale Datenbank in Amsterdam und lassen das benötigte Blut einfliegen", so Menichetti.
Mehr als 15 Tests
Sichere Blutprodukte zählen zu den obersten Geboten, sagte Kopetzky. Sicherheit muss sowohl für den Empfänger als auch für den Spender gewährleistet sein. Blut durchläuft nach der Abnahme mehr als 15 Tests. Geregelt sind diese Parameter durch das Blutsicherheitsgesetz, das in Österreich geltende zählt zu den strengsten, sagte der ÖRK-Generalsekretär. Darin ist auch die freiwillige und unbezahlte Blutspende festgeschrieben. Dieses ethische Prinzip spielt im Hinblick auf die Sicherheit eine bedeutende Rolle. "Blutprodukte von unbezahlten Spendern sind die sichersten. Das ist bewiesen", sagte Kopetzky.
Anlässlich des Weltblutspendetages verleiht das Rote Kreuz den "Blood Award" an die fleißigsten Spender. So darf sich der Wiener Peter Ebner über eine Auszeichnung freuen, er hält mit 306 Blutspenden den Rekord, gefolgt von Franz Berlakovits aus Gramatneusiedl in Niederösterreich (298 Spenden) und Gerhard Braun aus Biedermannsdorf (NÖ) mit 293 Spenden. Das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen gewinnt die Kategorie "Kleine Unternehmen", die Wirtschaftskammer Österreich die Kategorie "Mittlere Unternehmen" und der ÖAMTC bei den "Großen Unternehmen". Der Preis in der Kategorie "Schule" geht an die HTL Donaustadt, bei den "Vereinen" an die Pfadfindergilde Ottakring und die Kategorie "Sonderpreis" an Yakult Österreich, das ORF-Landesstudio Wien und Radio Wien. (APA, 14.6.2012)
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die österreich sind halt - wie alle völker - egoisten und nörgler und jammerer, wenn es um die eigenen belange geht. vom staat erwarten sie alles, am besten ohne persönlich viel einsatz zu bringen!
auch die spendenfreudigkeit ist gelogen: in wahrheit spenden ca. 700.000 österreich. der rest von 8,3 mill. gibt keinen cent her - man nimmt lieber gerne und neidet dem nächsten jeden cent!
nehmen ist seliger denn geben, meint der gelernte österreicher!
1. zählst du da alle kinder und jugendliche mit die nicht über ein einkommen verfügen - und das sind auch millionen
2. zählst du alle alten menschen mit, alle geistig und körperlich behinderten usw. die selbst garnicht mehr entscheiden können über ihr verhalten
3.zählst du alle mit, die als spendenempfänger der 700.000 in frage kommen und dieses geld brauchten, weil sie nichtmal für sich selbst, aus welchen gründen auch immer, für sich und ihre familie sorgen können.
das sind schon mal massiv weniger dann als 4,3 millionen.
recht hast du trotzdem - ein großteil der menschen hat überhaupt keine empathie und spendet nichts - vermutlich genau die, die sich dann auch noch darüber mockieren wenn irgendein reicher mensch "nur" 10.000 € spendet.
Wenn 30 % der Patienten in Wien aus den anderen Bundesländern kommen, müssten statistisch auch 30 % der Konserven aus den anderen Bundesländern kommen. Sonst würde ja in Wirklichkeit Wien die anderen unterstützen und nicht umgekehrt. Bin ich nur beim lesen zu kritisch oder habe ich da was falsch verstanden?
Brauchen sie wohl auch nicht, nachdem der größte Teil der Blutkonserven einfach so weggeschmissen wird (wegen der begrenzten Haltbarkeit).
Ist zwar englisch, aber interessant: http://www.health.wa.gov.au/bloodmana... d_myth.cfm
Der Stil mag nicht jedem zusagen (an Mythbusters angelehnt), aber interessant ist schon, dass das australische Rote Kreuz einen differenzierteren Standpunkt zu Blutkonserven unterstützt.
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