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An Samstag findet ein Tag der offenen Tür im Lainzer Tunnel statt. Es ist die letzte Gelegenheit, das unterirdische Bauwerk zu erkunden.
Wien - Nach mehr als einem Jahrzehnt Bauzeit ist es nun vollbracht: Die 1999 begonnenen Arbeiten am ÖBB-Großprojekt Lainzer Tunnel sind abgeschlossen. Das 12,8 Kilometer lange Bauwerk wird am 9. Dezember gemeinsam mit der Neubaustrecke Wien-St. Pölten in Betrieb genommen - vorerst wird allerdings nur Güterverkehr durch den Tunnel geführt. Personenzüge werden erst mit der Vollinbetriebnahme des Hauptbahnhofs 2014 durch das unterirdische Verbindungsstück brausen, wie die Bundesbahnen am Donnerstag im Rahmen eines Pressetermins mitteilten.
1,3 Milliarden Euro Baukosten
Mit insgesamt 1,3 Mrd. Euro schlägt der Bau zu Buche. Bis zur Eröffnung werden nun noch eine Reihe von nötigen Maßnahmen durchgeführt, etwa Mess- und Testfahrten oder Übungen mit Einsatzkräften. Mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember wird dann der Güterverkehr nicht mehr über die oberirdische Verbindungsbahn abgewickelt, sondern durch den Tunnel geführt.
Ursprünglich war geplant gewesen, ab diesem Zeitpunkt auch schon den Nachtzug zwischen München und Budapest über den Hauptbahnhof, der ebenfalls im Dezember dieses Jahres seinen Teilbetrieb aufnimmt, unter dem Erdreich fahren zu lassen. Diesen Plan habe man aber wieder fallengelassen, da es sich zeitlich einfach nicht ausgehe, hieß es nun seitens eines ÖBB-Sprechers auf APA-Nachfrage.
Teils kürzere Fahrzeiten
Der Lainzer Tunnel verbindet künftig West-, Süd- und Donauländebahn. Für Zugreisende ergeben sich ab Ende 2014 teils auch kürzere Fahrzeiten. So benötigt man dann etwa für die Fahrt Wien - St. Pölten nur mehr 25 Minuten ab dem Hauptbahnhof statt derzeit 45 Minuten ab Westbahnhof. Die ÖBB verwiesen heute noch einmal auf die Sicherheitsstandards, darunter 28 Notausgänge und beidseitige Löschwasserleitungen.
Interessierte haben am Samstag eine letzte Gelegenheit, einen Blick in die Röhre zu werfen. Die Bahn lädt im Rahmen eines Tags der offenen Tür zu einem Rundgang durch das unterirdische Bauwerk. (APA, 14.6.2012)
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das allerhirnverbrannteste ist, dass man keine umstiegsmöglichkeit im westen eingeplant hat.
bei wolf in der au wäre das gegangen. da hätte man einen riesenbahnhof inklusive park & ride hinstellen können, und jene, die aus dem westen wiens kommen, hätten dort per ubahn (verlängerung U4!) einsteigen können.
ich fahr sicher nicht zum hauptbahnhof, um dann wieder in den westen zu fahren.
Es bleibt zu hoffen, dass es genügend Regionalzüge geben wird.
Im Fahrplan 2012/13 sind - soweit ich das Bahnforen entnehmen konnte - z.B. über die Neubaustrecke nur in der Hauptverkehrszeit Regionalzüge geplant. Und obwohl auf der Altstrecke Kapazitäten frei werden, wird der Regionalverkehr dort nicht nennenswert verdichtet (mangels Finanzierung von Seiten Niederösterreichs).
Das ist natürlich nicht gut, aber bevor die Stadt Wien neue Ubahngleise neben 4 bestehende Bahngleise legt und die darauf fahrenden Ubahnzüge zahlt ist es besser mit einem Viertelstundentakt bis zur Stadtgrenze auf der bestehenden Strecke zu beginnen. Irgendwann wird der Pröll schon merken, dass das nicht so schlecht ist.
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