Wo Botschafter und Konsuln in Wien ihre Arbeit tun

Fotoreportage15. Juni 2012, 05:30
180 Postings

Mondäne Palais und renovierungsbedürftige Mietshäuser: Ein Streifzug zu diplomatischen Vertretungen in der Bundeshauptstadt

Bild 1 von 10
foto: derstandard.at/michael matzenberger

Wer den Vorplatz der chinesischen Botschaftsresidenz beim Wiener Schloss Schönbrunn fotografiert, wird verhaftet. So zumindest stellte es ein Security-Mitarbeiter der Vertretung kürzlich dar. Weil das Fotografieren von öffentlich einsehbaren Gebäuden aber kein Gesetz verbietet, relativierte die chinesische Botschaft: Man werde künftig davon Abstand nehmen, Menschen mit Kameras in den Händen zu tadeln.

Ich habe für diese Ausgabe von "Zehn Bilder" Botschaften in Wien fotografiert. Nicht als Mutprobe oder Provokation. Sondern weil es oft bemerkenswerte politische Statements sind, wie und wo Botschaften und Konsulate untergebracht sind.

Auf ein Beispiel machte mich schon vor einiger Zeit der Vorsitzende der IG Passivhaus, Johannes Kislinger, aufmerksam. Er erzählte bei einer Presseexkursion von der österreichischen Botschaft in Indonesien: Das Gebäude in Jakarta ist eines der ersten nach Niedrigenergie-Standard errichteten Häuser in den Tropen.

Das Bild zeigt ebenfalls ein markantes Aushängeschild, aufgenommen in Wien-Penzing: die Botschaft der Tschechischen Republik im ehemaligen Palais Cumberland, das sich die Vertretung unseres Nachbarlandes mit dem Max-Reinhardt-Seminar teilt.

weiter ›
Share if you care.