Pühringer gegen "Filetierung und Zerschlagung"

23. Juni 2003, 22:39
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Headquarter muss in Linz bleiben

Wien - Der Verkauf des 34,7 prozentigen Staatsanteils der voestalpine an Magna sei weder beschlossen noch eine bevorzugte Variante der Eigentümer. Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer (V) erklärte nach einem Gespräch mit Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V), es handle sich "vielleicht am Ende des Privatisierungsvorgangs um eine von vielen Varianten. Aber ich betrachte das als vom Tisch. Es gibt eine klare Präferenz für eine österreichische Lösung und den Privatisierungsauftrag, dass es keine Filettierung geben darf".

Pühringer betonte ferner, dass das "Headquarter, der Ort der Entscheidung in Linz bleiben muss". Angesprochen auf eine Garantie, dass der Verkauf an Magna vom Tisch sei, meinte der Landeshauptmann: "Garantien in der Politik gibt s in der Regel nicht. Für mich ist ganz entscheidend, dass Arbeitsplätze gesichert werden. Es darf keine Zerschlagung geben. Ich glaube nicht, dass Magna unter diesen Prämissen überhaupt ein Interesse hat. Und ein zweites Steyr, wo Magna nach zwei Jahren wieder verkauft hat, wollen wir in Linz nicht erleben". (APA)

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