"Durchbruch" bei Behandlung von Prostatakrebs gemeldet

23. Juni 2003, 12:56
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Australische Forscher sprechen von 90-prozentiger Heilungschance

Sydney - Im Kampf gegen Prostatakrebs hat ein australisches Forschungsteam nach eigenen Angaben den Durchbruch geschafft. Bei nur minimalen Nebenwirkungen habe die auf drei Jahre angelegte Strahlentherapie eine Heilungschance von 90 Prozent, berichtet die Fachzeitschrift "Australasian Radiology" in ihrer neuen Ausgabe. Der Patient wird demnach mit der so genannten Brachytherapie, bei der Strahlungsquellen durch Injektionsnadeln direkt in die Prostata eingebracht werden, sowie parallel dazu mit einer herkömmlichen Strahlentherapie behandelt.

Die Ärzte des St. Vincent-Krankenhauses in Sydney hätten die in den USA entwickelte Methode mit einer hoch dosierten Strahlendosis erfolgreich bei 82 Testpersonen angewendet, hieß es in dem Bericht. Die Kombitherapie ist den Wissenschaftern zufolge vor allem für Männer geeignet, die an einem besonders hartnäckigen Krebsleiden erkrankt sind, das mit einer konventionellen Behandlung nicht besiegt werden konnte. (APA)

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