Oberösterreicher bei Bergunfall am Großglockner getötet

23. Juni 2003, 12:20
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Vor Augen seiner Kameraden stürzte der Pensionist in die Pallavicinirinne

Klagenfurt - Ein Oberösterreicher hat am Sonntag auf dem Großglockner sein Leben verloren. Der 61-jährige Pensionist aus Oberneukirchen war am späten Nachmittag knapp unterhalb des Gipfels auf einer losen Felsplatte ausgerutscht und vor den Augen seiner beiden Begleiter - darunter auch sein Sohn - in die Pallavicinirinne gestürzt. Er konnte nur noch tot geborgen werden.

Die drei Bergsteiger hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits vom Sicherungsseil los gebunden, weil sie glaubten, das schwierigste Stück des Aufstiegs bereits hinter sich glaubten. Die beiden im Fels gefangenen Männer wurden vom Hubschrauber aus geborgen und zu Tal geflogen.

Vier Einsätze

Am Sonntag hatten Flugrettung und Alpingendarmerie insgesamt vier Einsätze am Glockner. Ein Bergsteiger hatte körperliche Probleme, ein anderer wurde von einem Steinschlag am Arm verletzt. Schließlich mussten noch vier tschechische Alpinisten aus der Pallavicinirinne befreit werden. (APA)

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