Theologische Fakultät Graz vergibt Elisabeth-Gössmann-Preis

23. Juni 2003, 11:56
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Verleihung an zwei Dissertantinnen am Mittwoch - Frauen- und Geschlechterthematik als Schwerpunkt der Fakultät

Graz - Die Grazer Theologische Fakultät vergibt am kommenden Mittwoch (25.6.) den Gössmann-Preis für hervorragende Arbeiten zur Frauen- und Geschlechterforschung. Ausgezeichnet werden laut Kathpress Veronika Prüller-Jagenteufel aus Wien und Ursula Rapp aus Feldkirch. Zur Preisverleihung es mit insgesamt 1.000 Euro dotierten Preises wird die Pionierin der theologischen Frauenforschung, Univ.Prof. Elisabeth Gössmann, persönlich anwesend sein.

Ausgezeichnet wurden die beiden Preisträgerinnen für ihre Dissertationen, die Chefredakteurin der Zeitschrift "diakonia", Veronika Prüller-Jagenteufel für "Werkzeug und Komplizin Gottes. Hildegard Holzers Wirken im Seminar für kirchliche Frauenberufe 1945-1968", Ursula Rapp für "Mirjam. Eine feministisch-rhetorische Lektüre". Überreicht wird der Preis von Dekan Univ.Prof. Gerhard Larcher.

Die Frauen- und Geschlechterthematik ist ein besonderer Schwerpunkt der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Graz. Einen Anreiz zur Förderung von Arbeiten in diesem Gebiet will die Fakultät mit dem alle zwei Jahre vergebenen, österreichweit ausgeschriebenen Elisabeth-Gössmann-Preis bieten.

Die Auszeichnung fördert wissenschaftliche Arbeiten, die an einer der theologischen Fakultäten oder einer philosophisch-theologischen Hochschule in Österreich angenommen worden sind. Sie können aus allen theologischen Fachdisziplinen kommen und sollen sich kritisch mit Frauen diskriminierenden Elementen und Tendenzen in den christlichen, anderen religiösen oder weltanschaulichen Traditionen auseinander setzen sowie zugleich kreative Neuentwürfe entwickeln. Arbeiten mit einem explizit feministischen Ansatz werden prioritär gereiht. Um den Preis können sich Frauen und Männer bewerben. (APA)

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