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London - Nur etwa jedes vierte Männchen der Spinnenart Nephylengys malabarensis überlebt den Geschlechtsakt - dies aber normalerweise unter dem Verlust eines oder beider Geschlechtsorgane. Wie Daiquin Li von der Universität Singapur in den britischen "Biology Letters" berichtet, sind diese "Eunuchen" (so Lis eigener Wortlaut) allerdings die besseren Kämpfer, wenn es darum geht, ihr Weibchen gegen nachfolgende Konkurrenten zu verteidigen.
Wie der Forscher beobachten konnte, bleiben diese Eunuchen beim jeweiligen Weibchen und verteidigen es gegen weitere Männchen. Ohne die auffälligen Geschlechtsorgane, die wie kleine Boxhandschuhe an den beiden kurzen Beinen am Kopf der Spinnen sitzen, scheinen sie sogar besonders effektiv zu sein.
Selbst Hand angelegt
Der Forscher ging dieser Beobachtung nach, indem er jeweils neun Männchen eines oder beide Geschlechtsorgane entfernte und maß, wie lange die betreffenden Tiere bei ständiger Störung in Bewegung blieben. Dabei fand er heraus , dass die "Voll-Eunuchen" im Durchschnitt fast doppelt so lange durchhielten wie unoperierte Tiere. Bei den "Halb-Eunuchen" lag der Wert in etwa in der Mitte.
Der Grund für das größere Durchhaltevermögen könnte ganz einfach der Gewichtsfaktor sein, meint Daiquin Li. Immerhin machen die Geschlechtsorgane bei den Spinnenmännchen etwa neun Prozent des Körpergewichts aus. Deren Verlust dürfte für die Tiere also eine deutliche Energieeinsparung bei jeder Bewegung bedeuten. Dies könnte auch die bessere Effizienz im Kampf erklären.
Letztlich, so der Forscher, macht das Ganze auch biologisch einen Sinn: Auch wenn die Tiere nur einmal ein Weibchen begatten können, so fördern sie doch die Weitergabe ihrer eigenen Gene, indem sie anschließend andere Männchen besser von ihm fernhalten. (APA/red, derStandard.at, 16.6.2012)
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Der Gewichtsfaktor der Geschlechtsorgane würde beim Menschen wohl nur in seltenen Fällen einen messbaren Faktor ausmachen :-)
Das ist schon etwas tierquälerisch würde ich sagen...zuerst die Geschlechtsorgane wegschneiden und dann terrorisieren bis das Tier zusammenbricht?
Eigentlich wäre es logisch, dass Männchen, welchen bei der Begattung die Samenfabrik abhanden kommt, die allerletzte Chance auf Weitergabe ihrer Gene wesentlich härter verteidigen, als solche, die eh noch können. Wenn Spinnen logisch denken könnten. Da dies nicht der Fall zu sein scheint, wird es wohl das gerigere Kampfgewicht sein...
(Was halt zu der Bewegung führt, welches bei den meisten Menschen Angst und Ekel auslöst)
Und da ein "neuntes Bein" zu haben, das auch blutzirkuliert werden will ist schon ein Nachteil.
Sollte man bei den Menschenmännern auch so machen, sie tun ihre Pflicht, zeugen einen oder zwei Nachkommen und danach ab mit dem Zeugs, das ihnen selber und den Frauen später eh nur Ärger bringt. :-) Kein Fremdgehen mehr, sie werden dick und gemütlich und bleiben bei ihren Weibchen und das dauernde Drängen auf Sex hört auch auf. :-)))
Mein Mann, mit dem ich schon sehr lange zusammen bin, ist eine extrem seltene Ausnahme und ich bin so froh, ihn zu haben, wenn ich mir die ganzen Dödln umadum so anhöre, ansehe oder anlese! :-) Mir gehts hier nur um Diskussion, nicht - wie den meisten anderen - um frustrietes Ausdrücken der eigenen Situation!
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