Buenos Aires verurteilt Ölbohrungen vor Falkland-Inseln

13. Juni 2012, 17:41
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Neuer Konflikt dreißig Jahre nach Kriegsende

Stanley/London - Der Konflikt um große, bisher noch kaum erschlossene Erdölfelder vor der Küste der Falk lands rückt die Inselgruppe im Südatlantik 30 Jahre nach dem Ende des Krieges wieder in den Fokus. Im Fahrwasser der Feiern zum 60. Thronjubiläum von Queen Elizabeth II meldet Argentiniens Führung erneut Ansprüche an. Namentlich die Ölbohrungen britischer Firmen wie Desire Petroleum und Rockhopper Exploration vor den Inseln, von den Argentiniern Islas Malvinas genannt, seien "illegal", weil sie auf "souveränem Gebiet Argentiniens" erfolgten, wetterte Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner dieser Tage. Sie beauftragte die Justiz ihres Landes, mit allen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln gegen die Unternehmen vorzugehen.

Schon in den vergangenen Monaten hatte Kirchner Partnerstaaten des Wirtschaftsverbandes Mercosur dazu gebracht, Handelshemmnisse für Schiffe zu erlassen, die unter britischer Flagge fahren.

Großbritannien verurteilte Kirchners Vorgehen als "völlig kontraproduktiv". Und die politische Verwaltung der Inselgruppe kündigte zuletzt an, 2013 ein Referendum abzuhalten: "Ich glaube, dass sich die Bewohner der Falklandinseln wünschen, dass wir ein autonomes Überseegebiet von Großbritannien bleiben", sagte Gavin Short, Vorsitzender der Gesetzgebenden Versammlung der Insulaner. Ähnlich argumentiert auch der britische Premier David Cameron und betont: "Großbritannien wird ihre Entscheidung respektieren und verteidigen."

Sowohl London als auch Buenos Aires beanspruchen die Inselgruppe mit bloß 3000 Einwohnern für sich. Genau vor 30 Jahren, am 14. Juni 1982, endete der Krieg um die Inseln mit der Kapitulation der argentinischen Militärjunta unter Leopoldo Galtieri. Im Verlauf der 74-tägigen Kämpfe kamen 907 Menschen ums Leben. (gian/DER STANDARD, 14.6.2012)

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11 Postings

Argentinien wird wohl wieder als Imperialist auftreten und erneut einen Angriffskrieg gegen England führen...NOT! Das trauen sie sich nach der letzten Abfuhr, die sie für ihre expansive kolonialisierungspolitik erhalten haben, nimmer - wohl nurnoch blöd Brieferl schreiben. Is eh besser so, sollen sich wie getretene Hunde verkriechen und weiter winseln, aber die Falkland Inseln gehören zu London!!

GB braucht die Ölwinnahmen

Wovon GB die Zeit seit M. Thatcher gelebt hat: Schottisches Nordseeöl und englische Schrottpapiere.

Letztere verkaufen sich derzeit etwas schlecht und die Schotten wollen nicht mehr weiter innere Kolonie Englands sein.

Das öl der Malvinen ist für die Perückenträger in London unabdingbar.

die Briten

haben auf den Malvinas überhaupt nix zu suchen - neokolonialistisches Pack!

was hätten dann die argentinier als neoneokolonialistisches pack dort zu suchen.

EU-Solidarität mit Großbritannien gegen Argentinien/Südamerika

Sind die österreichischen Befürworter einer gemeinsamen europäischen Außen- und Sicherheitspolitik dafür den Latinos ihre Grenzen zu zeigen? Soll das gewaltige, atomar bewaffnete EU-Imperium mit seinen 500 Millionen Einwohnern und einem BIP, das das der USA übertrifft, den Mercosur-Staaten massive Gegenmaßnahmen androhen, sollten sie Argentinien in diesem Konflikt unterstützen? Wer sich am UK vergreift, hat 500 Millionen Europäer gegen sich! Kein Südamerikaner soll es wagen, den EU-Europäer auch nur scheel anzusehen!

Ein europäischer Bundesstaat müsste sich in etwa so verhalten. Wissen das die Befürworter der "ever closer union"? Würden die Österreicher im Kriegsfall österreichische Soldaten gegen Argentinien kämpfen sehen wollen?

waere das der fall muesste man nichtmal drohen. Frau Kirchner wuerde einfach still sein...

Wobei, ich gebe zu, die Vertragsdisziplin der Argentinischen Politik damit wohl nicht beeinflusst werden koennte.

ich melde mich freiwillig auf argentiniens seite - und wenn mercasur mit atomwaffen des EU-Imperiums angedroht werden wie dein artikel anzugeben scheint bin ich dafuer dass sie auch welche entwickeln um gleichheit herzustellen

das ist in einer union so,...

... da kann man sich nir nur die zuckerln heraussuchen. rechte bedingen auch pflichten.
im übrigen - was ist so problematisch an einem einsatz österr. soldaten? die stehen jetzt auch an diversen unruheherden.
kurz gesagt - mir wäre es lieber, wir würden das ewige trittbrettfahren aufgeben, eine klare linie finden und der nato beitreten. das ewige 'wasch mi, aber mach mi net nass' ist eines zivilisierten staates unwürdig.

Justiz in Argentinien soll für Einnahmen sorgen, für wen??

Die liebe Christina de Kirchner hat doch vollständig Recht, da erfrechen sich die Briten das bei den Falklands vermutete Erdöl fördern zu wollen OHNE dem Privatkonto Kirchner einen Obolus von etwa 20% der Einnahmen (wahrscheinlich wäre der Prozentsatz wesentlich höher, wenn die Malvinas von den I.....p....listen in B A besetzt wären) abzuliefern.

Irgendwie ähnlich wie bei der Verstaatlichung der YPF

Kaum werden irgendwo neue Lagerstätten gefunden (wie zB in Vaca Muerta) zerreissen die Argentinier alle rechtsgültigen Verträge und wollen, unter absurdesten Vorwänden, alles für sich allein. Verstaatlichen (YPF), beanstanden Territorium (Falklands)...

Die Gier is a Hund.

Dabei hätten sich die Briten mit den Argies sowieso auf eine gemeinsame Nutzung der Ölfelder geeinigt, gab schon Vorgespräche, aber jetzt will Buenos Aires eben alles alleine....

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