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Wien - Die am Mittwoch grundsätzlich zwischen Bund, Ländern und Kassen paktierte Gesundheitsreform wird den Österreichern nicht wohl bekommen. Diese Einschätzung trifft zumindest die Ärztekammer, deren scheidender Präsident Walter Dorner eine verschlechterte Versorgung für die Patienten befürchtet. Kritik an den Plänen kommt auch von FPÖ und BZÖ, während die Wirtschaftskammer Lob spendet.
Dorner missfällt, dass bei der Reform finanzpolitische Ziele in den Vordergrund gestellt würden. Die Pläne dienten in erster Linie der Entlastung der Länderbudgets und würden mittelfristig den niedergelassenen Bereich aushöhlen, befürchtet der Ärztechef in einer Aussendung. Die bewährte Partnerschaft zwischen Ärzten und Sozialversicherungen werde de facto aufgekündigt, ein von der Politik diktierter Stellenplan werde die Vertragsfreiheit ersetzen.
Überhaupt nichts hält Dorner von der Koppelung des Gesundheitsbudgets an das Bruttoinlandsprodukt: "Was passiert in Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrisen? Stagniert dann auch die medizinische Versorgung?", fragt der Kammer-Chef.
FPÖ: "Unsoziale Zweiklassenmedizin"
FPÖ-Ärztesprecher Andreas Karlsböck sieht in den Reformplänen die "Einführung einer beinharten unsozialen Zweiklassenmedizin". Was am Mittwoch präsentiert wurde, ist für ihn "die bislang tödlichste Stümperei der Regierung". Denn die "Ausgaben-Obergrenzen" seien nichts anderes als eine beinharte Deckelung der medizinischen Leistungen: "Gegen Ende des Jahres ernsthaft krank zu werden kann zukünftig tödlich sein. Nämlich dann, wenn für die notwendige Behandlung die vorgesehenen Mittel bereits ausgegeben sind", erklärt Karlsböck in seiner Aussendung.
Für das BZÖ erkannte dessen Gesundheitssprecher Wolfgang Spadiut hingegen gleich gar keine Reform. Es handle sich lediglich um einen erneuten Kniefall Gesundheitsminister Alois Stögers (SPÖ) vor den Bundesländern, weshalb auch keine zukunftsweisende Spitalsreform in Sicht sei. Stöger werde als "Ankündigungsminister ohne Umsetzung" in den politischen Annalen Platz finden.
Lobende Worte fand dagegen Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl. Mit der gemeinsamen Planung und Steuerung von Bund, Ländern und Sozialversicherung und der Begrenzung der Spitalskosten am Wirtschaftswachstum sei das Ziel eines effizienteren Mitteleinsatzes "einen großen Schritt näher gerückt", erklärte er in einer Aussendung und forderte gleichzeitig eine rasche Umsetzung, damit die Reform wie geplant mit 2013 ihre Wirksamkeit entfalten könne. (APA, 13.6.2012)
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warum brauchen wir über 20 verschiedene versicherungen? genügt nicht eine ?
warum gibt es bundes und länderspitäler? reichen nicht nur bundesspitäler? warum brauchen wir bundes-und landesgesetze, die zweigeleisig das land adminstrieren, ein land das weniger einwohner hat als london, new york, kuala lumpur, kairo ...
aber dann gehört die jetzige regierung mit schimpf und schande aus dem amt gejagt. övp und spö (und auch alle anderen) sind in wirklichkeit interessensvetreter ihrer politischen klientel, die einsparungen in der administration zur recht mit ihrer wegrationalisierung gleichsetzen. und wer sägt schon gerne am ast, auf dem er sitzt.
hier gehört eine verbindliche volksabstimmung her! aber wer soll die initiieren?
denn damit ist garantiert, dass es sich hier um antisoziale massnahmen handelt.
und die spö wird damit vollends unglaubwürdig. da wollens stimmen fangen mit vermögenssubstanzsteuer, aber bedrohen ihre wähler mit einsparungen in der existenziellen daseinsvorsorge.
was ist bei einer rezession? schauts nach griechenland. keine chemotherapien mehr, keine antibiotika in den spitälern, keine schrittmacher, keine teuren operationen. wer sichs leisten kann, lässt sich im privatspital natürlich uneingeschränkt behandeln. und das wird mit dieser "reform" für uns österreicher festgeschrieben?
ist diese spö noch zu retten? ist dieser gesundheitsminister von allen guten geistern verlassen?
in der spö herrscht die nackte panik ob der blaunorangen wahlerfolge und völlige ignoranz der völligen inkompetenz. ihre berater holen sie sich aus der gewerkschaft, und sonst fallen auf klinkenputzende "berater" wie diesem köck-hansl rein. na toll.
Schelling=XxxLutzmanager
Sobotka=Musiklehrer
Vesely=Versicherungsjuristin
Stöger=Vöst Schlosser
Diese "Experten" beschliessen eine neue Gesundheitsreform...
Selbstverständlich ohne Patientenanwalt, Ärzte, Pharma, Schwestern, Apothekern oder anderen "Befangenen". Da kann nur Schwachsinn rauskommen...
gefahr
kassen greifen massiv in kurative tätigkeit von ärzten ein.
das betrifft alle patienten
es kann nicht sein,dass einem arzt von der kassa ein budget von der kassa vorgeschrieben wird.
oder
wer kann sich die hochleistungsmedizin noch leisten
nur wenige,dazu gehören die,denen der euro bereits in dollar verzuckert wurde
Dh. die "Niedergelassenen" geraten an den Rand des sozialen Abstiegs.
= "Es geht um die Patienten"
Bewährte Patienten/Ärzte-Dialektik, Standesvertretung eben.
Wie schon hier richtig festgestellt, enthalten Generika denselben Wirkstoff und sind deshalb völlig gleichwertig.
Die Pharmaindustrie muss natürlich ihre Forschungs- und Zulassungskosten hereinbringen und - das ist der größere Anteil am Preis - die Marketingkosten. Auf welche Kosten fliegt sonst eine ganze Ordination in einen Kurzurlaub?
Die Herstellungskosten bewegen sich bei Markenprodukten im Prozentbereich des Verkaufspreises. Theoretisch könnte daher der Verkaufspreis eines Generikums durchaus bei einem Zehntel des Originals liegen oder darunter, meist ist er aber nur ein wenig billiger, weil die Hersteller natürlich das verlangen, was der Markt hergibt und gut daran verdienen.
dafür garantieren weltweit die zulassungsbehörden - national oder europaweit. billiger sind generika weil die forschungskosten nicht anfallen, und weil weniger ausgaben für die vermarktung anfallen. ich arbeite in der forschenden Pharmaindustrie, habe auber auch schon für Generikahersteller gearbeitet und nehme gerne in der Apotheke ein Generikum.
na sicher
die herstellung der zutaten sind gleich,der prozess ist gleich,das qualitätsmanagement ist gleich,die arbeiter sind gleich ausgebildet,die mechanischen fabrikationen sind gleich
nur so viel billiger
wer nachdenkt muss sich fragen,wer schenkt einem was?
niemand
auch calls von indien nicht
kann ja nicht sein, dass wegen der profitgier der industrie und ihrer verteiler in weiß ein volk zur gerontokratie degeneriert. - schlimm genug, wenn Blecha und Khol bei den pensionen ständig draufdoppeln.
es muss endlich bei medikamentenverschreibungen gespart werden und den patienten prävention gepredigt werden. sollen die praktiker eben für beratung mehr bekommen als fürs medikamente verschreiben.
Och, die Ärzte, die nicht gleich verschreiben, die gibt es sehr wohl, so ist es ja nicht. Ich war diese Woche wegen chronischen Schwindels bei einer Internistin und hatte mir das so vorgestellt: Ich geh rein, lass mich untersuchen und krieg ein Medikament, das meinen chronisch niedrigen Blutdruck ein bissl pusht. Da hatte ich die Rechnung ohne die Ärztin gemacht - ausführliches Gespräch (gut 45 Minuten), in dem sie mir Löcher in den Bauch gefragt hat, anschließend Überweisung zu Radiologie bzw. Neurologie, weil sie mir nicht einfach auf Verdacht irgendwas verschreiben wollte, sondern gemeint hat, es sei besser, mal alles gründlich durchzuchecken.
die ganze wirtschaftskammer mit leitl sollen generika made in china zb. therapeutisch ausprobieren-nix original
ist eh ka unterschied?
gerade ein wirtschaftskämmerer muss wissen,dass einem nichts geschenkt wird.
wenn generika bei uns zugelassen sind,dann auch für die höheren kasten verschreiben.auch dem leitl
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