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Wien - Steigt der Meeresspiegel, schrumpft klarerweise der Lebensraum für Menschen und Tiere an Land. Es ist aber nicht damit getan, "nur" die künftig überschwemmten Gebiete von der bisher zur Verfügung stehenden Fläche abzuziehen. Wie die Veterinärmedizinische Universität Wien berichtet, könnten sekundäre Effekte den Lebensraumverlust noch verstärken und sich teilweise sogar schlimmer auswirken als der primäre Effekt.
Durch die globale Erwärmung wird der Meeresspiegel voraussichtlich noch in diesem Jahrhundert um bis zu zwei Meter ansteigen. Florian Wetzel und Dustin Penn von der Vetmed haben mit Forschern der dänischen Aarhus-Universität die Folgen möglicher Verlagerungen von Siedlungsgebieten auf die Verfügbarkeit von Lebensraum und die Lebensräume von Säugetieren im Computer simuliert. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Global Change Biology" veröffentlicht.
Verschiedene Szenarien
Die Forscher prüften die möglichen ökologischen Folgen des Meeresspiegelanstiegs auf Verfügbarkeit von Lebensraum für mehr als 1.200 Inseln im südostasiatischen und pazifischen Raum. Die meisten Modelle gehen von einem Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter in diesem Jahrhundert aus. Dies ist das gemäßigte Szenario, welches das Forscherteam in Erwägung zog. Zudem berechneten die Wissenschafter ihre Ergebnisse auch für durchaus mögliche Szenarien, in denen der Meeresspiegel um drei oder gar sechs Meter ansteigt. Sie berechneten zudem die möglichen Konsequenzen einer durch den Meeresspiegel-Anstieg hervorgerufenen Verdrängung von Menschen in Lebensräume ausgewählter Säugetierarten und die Folgen für deren Verteilung.
Ihre Ergebnisse zeigen, dass je nach Szenario zwischen drei und 32 Prozent der Küstengebiete dieser Inseln durch primäre Effekte des Meeresspiegelanstieges, also durch permanente Überschwemmungen, verloren gehen könnten, wodurch etwa acht bis 52 Millionen Menschen verdrängt würden. Um Nebenwirkungen zu bewerten, nahmen die Autoren vereinfachend an, dass überschwemmte städtische und intensiv landwirtschaftlich genutzte Gebiete flächengleich ins Hinterland verlagert werden und dort einen Lebensraumverlust für Wildtiere bewirken.
Die Prognosen zeigen, dass solche Verschiebungen dramatische Auswirkungen auch auf die Verbreitung der Tiere haben könnten. Im moderaten Szenario könnten sekundäre Raumverlusteffekte durch die Verlagerung von bewohnten oder genutzten Gebieten die primären Effekte durch die Überschwemmungen bei mindestens 10 bis 18 Prozent der untersuchten Säugetiere überschreiten, und im Extremfall könnte dies sogar für 22 bis 46 Prozent der Tiere der Fall sein. Zudem sind einige Arten im Hinterland nur von Sekundäreffekten der Meeresspiegelerhöhung betroffen (neun Prozent). "Unsere Ergebnisse legen nahe, dass es sehr wichtig ist, ökologisch gefährdete Regionen und Arten genau zu identifizieren und zusätzliche Auswirkungen des Meeresspiegelanstiegs, wie etwa durch Abwanderung von Menschen aus dem Küstenbereich, zu analysieren, um die ganze Bandbreite der möglichen Folgen darzustellen", betont Wetzel. (APA/red, derStandard.at, 13.6.2012)
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im nächsten Jahr. Es müssten dann ja mehr als 2 cm mehr als jetzt sein, kann es kaum glauben. Vielleicht sinkt ja auch weltweit nur das Land ab, so wie es sich jetzt bei manchen Südseeinseln zeigt, deren Küste subduziert wird. Ich zittere jeden Tag heftig angesichts der drohenden Konsequenzen, Hilfe!
http://www.tagesspiegel.de/weltspieg... 75508.html
Es wäre interessant zu wissen, ob in Griechenland der Klimawandel dafür zuständig ist, oder die Geo-Aktivitäten
küstenerosion ist kein meeresspiegel anstieg!
http://www.psmsl.org/data/obta... s/1243.php
http://www.psmsl.org/data/obta... s/1933.php
http://www.psmsl.org/data/obta... ns/634.php
http://www.psmsl.org/data/obta... ns/374.php
auch satellitenmessungen zeigen kein anstieg im mittelmeer:
http://sealevel.colorado.edu/files/cur... ent/sl.jpg
der gelinkter artikel ist reine klimawandlung-propaganda statt die küstenerosion zu bekämpfen:
"Das Land sinkt auch immer tiefer ab, um bis zu zehn Zentimeter pro Jahr – eine Folge des hemmungslosen Raubbaus am Grundwasser, den die Landwirte betreiben."
ein sinkender Meeresspiegel ist aber auch ziemlich d+ppat:
http://www.tvprogramm.sf.tv/details/b... f6bd386282
Ideal wäre es, wenn alles so bleibt, wie es ist. Dieser konservative Wunschtraum wird ewig ein Traum bleiben. Unsere Welt ist die Veränderung.
"Nur, weil die paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass du nicht verfolgt wirst."
Hier ist der Umkehrschluss zulässig: "Nur, weil du überalarmiert bist, heißt das noch lange nicht, dass die Veränderungen nicht passieren."
Das Gegenteil von etwas ist nicht nichts, sondern alles Andere.
Insoferne sind solche zukünftigen Entwicklungen nur Mutmassungen . Es könnte auch durchaus sein dass an manchen Ufern sich das Meer zurückziehen wird (Weil : Das Meer ist keine Badewanne)
Meer? Richtig die Gravitation mit 9,81 m/s^2, welche Beschleunigung wirkt der Gravitation entgegen? Richtig die Zentrifugalbeschleunigung Omega^2*r somit ist der Meeresspiegel am Äquator höher und an den Polen niedriger. Dann kommen kleine lokale Einflüsse wie z.B. der Luftdruck dazu. Wenn das Meeresvolumen steigt steigt der Meeresspiegel. Und zwar recht gleichmäßig.
Tektonische Verschiebungen (Erdbeben) führen zu regionalen Meeresspiegeländerungen, ebenso Landhebungen und -senkungen beeinflussen Pegelstände, geänderte Windverhältnisse haben auch einen Einfluss und noch einiges mehr.
zB weil das Meer nicht überall gleich tief ist - verschiedene Meeresströmungen - verschiedene Temperaturen/Dichten - Luftströmungen - Meerwasser ist nicht gleich Meerwasser - usw usf . Aber bleib ruhig bei der Physik für AnfängerInnen - macht das Leben bedeutend einfacher (Abgesehen davon ist selbst dein Gravitations/Beschleunigungsbeispiel nicht richtig . Wenn das stimmen würde hätte die Menschheit ein Problem)
ich denke an eindeichung wie es in holland gang und gäbe ist. die bisherige küstenlinine mit deichen absichern, querdeiche dazubauen, damit ein deichbruch nicht sofort riesen landstriche unter wasser setzt. dann gehts schon.
toll ist was anderes, aber es wäre so handhabbar.
Das ist pure Fantasie.
Darauf eine Studie aufzubauen ist nonsense-Forschung und Verschwendung von Steuermitteln.
Warum er allerdings - gegen jede reale Beobachtung in den letzten Jahrzehnten - plötzlich um ein Vielfaches ansteigen soll, wird immer nur mit Computermodellen erklärt, die sich in der Realität als nicht brauchbar erwiesen haben.
Die Grundlage dieser Studie läuft nach dem Motto: "wenn mei Tant vier Radeln hätt, wär's a Omnibus". Auf Grund dieser Aussage machen wir nun eine Studie wie sehr sich der CO2-Ausstoß verändern würde, wenn alle Tanten zu Omnibussen mutierten.
Sinnvoll? Ganz sicher nicht.
es geht ja nicht darum, was du oder ich gerne hätten oder aufgrund unserer einstellung erwarten, sondern, was gemessen wird.
und da gibt es nun mal einen immer schneller steigenden meeresspiegel in den letzten jahrzehnten.
der wird offensichtlich durch die steil ansteigende temperaturkurve in den letzten jahrzehnten verursacht. mit der letzten eiszeit hat das nichts zu tun, sondern mit uns menschen und der industrialisieerung.
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