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Wien 1, Schottengasse 6-8: Bis 2016 noch der Hauptsitz der Bank Austria.
Spekuliert wurde darüber schon länger, nun ist es fix: Die Bank Austria wird ihre alte Unternehmenszentrale in der Wiener Schottengasse verkaufen - und zwar noch heuer. Das gab die UniCredit-Tochter am Mittwoch in einer Aussendung bekannt. "Im Rahmen eines Bieterverfahrens soll der Zuschlag an den Bestbieter für diese Immobilie bis Ende dieses Jahres erfolgen", so die heimische Großbank.
Ein "ausgewählter Interessentenkreis aus nationalen und internationalen potenziellen Investoren" sei eingeladen worden, sich an dem Bieterverfahren zu beteiligen. "Dieser erhält die Möglichkeit einer detaillierten technischen und rechtlichen Due Diligence und daran anschließend der Abgabe eines verbindlichen Angebots." 70 Prozent der ausgewählten Interessenten befinden sich im Ausland.
Verkaufsabwicklung und Projektmanagement wurden der BA-Tochter Domus Facility Management GmbH überantwortet, die rechtliche Beratung und Abwicklung erfolgt durch Freshfields Bruckhaus Deringer LLP. Ansprechpartner für nationale Interessenten ist die ÖRAG, für internationale Interessenten Jones Lang LaSalle.
Neuer Campus von Boris Podrecca
Bis zum Umzug des Instituts auf den neuen Bank-Austria-Campus, der ab Frühjahr/Sommer 2013 nach Plänen von Boris Podrecca im zweiten Bezirk unweit des Pratersterns um 490 Millionen Euro errichtet werden soll, wird das denkmalgeschützte Palais noch als Zentrale genutzt. Für Anfang 2016 ist die Übersiedlung der rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Leopoldstadt geplant.
Man wolle sich im Fall eines Verkaufs der alten Zentrale die Nachnutzung "genau ansehen", denn man trage "Verantwortung für diesen sehr markanten Punkt der Stadt" an der Ecke Schottengasse/Schottenring, betonte Bank-Austria-Vorstandschef Willibald Cernko im Jänner auf der Pressekonferenz anlässlich der Präsentation der Pläne der neuen Zentrale. Das repräsentative Gebäude mit dem imposanten "Oktogon" im Zentrum hat erst kürzlich seinen hundertsten Geburtstag gefeiert, es war in den Jahren 1909 bis 1912 vom Wiener Bankverein errichtet worden. Die Baukosten betrugen damals 14 Millionen Kronen, nach heutigem Geldwert rund 60 Millionen Euro. (map, derStandard.at, 13.6.2012)
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Also, Am Hof 2 - leider a bissl abgebrannt - hat mir besser gefallen, vorallem der denkmalgeschütze ca. 7-8 Meter hohe Raum in dem Aufsichtsratssitzungen etc. abgehalten wurden. Aber die Räumlichkeiten der Generaldirektion mit den dicken Teppichen (wurden anscheinend einmal geschoren weil das so ist wie im Tiefschnee laufen) und den Zimmern mit Ledertapeten und Bidlern von nicht unbekannten Französischen Malern - das ist schon der Hammer...
...ich gehört habe sparen die in Österreich alles ein was geht. Die IT kommt nach Verona oder München, investiert wird null. IT-Security, Backups, etc. werden jetzt 'italienisch' gehandhabt. Sobald sie auch meine Kundenbetreuerin einsparen bin ich weg. Wenn nicht sowieso die ganze Bank zu diesem Zeitpunkt weg ist.
1) Da haben beim Bau ein paar Leute mitgenascht
2) Gold war damals etwas unterbewertet
3) Gold ist heute etwas überbewertet
4) Es war keine Goldkronen sondern Silberkronen
Ich tippe auf Möglichkeit no. 4
4,175 g fein stimmt ja noch. Der Rest ist Nonsense:
http://en.numista.com/catalogue... s7003.html
angeblich war 1912 - 1914 die österreichische Krone zu ca. 70 % durch Gold gedeckt. Nachdem ja diese - auch damals - enorme Summe nicht mit Münzen bezahlt worden ist, würde selbst bei einer 70 % Golddeckung, der Geldwert heute (das nicht durch Gold gedeckte ist als wertlos zu betrachten) ca. 1.6 Mrd. Euro betragen, alleine durch die Wertbeständigkeit des Goldes (hier über 2 Weltkriege). Also für damalige Verhältnisse ein wahnsinnig teurer Prunkbau.
ps/1918 betrug die Golddeckung der österreichischen Krone gerade noch 1 %, die Druckermaschinen liefen unentwegt, um den Krieg irgendwie zu finanzieren.
Ich sehe gewisse Parallelen mit der gegenwärtigen Entwicklung.
14 Mio Kronen entsprechen auf Vergleichsbasis des Edelmetalls heute ca. 173 Mio €. Aber nur wenn man mit Goldkronen rechnet.
Wenns die Bank irgendwie drehen konnte, wovon man fast ausgehen kann, mit dem geringhaltigerem Kleingeld (1-5 Kronenmünzen oder Papier) zu zahlen, dann wärens noch viel günstiger weggekommen.
Immer noch viel zu viel.
Dank f. Korrektur d. witzigen Berechnung.
Nach Goldgehalt wird ´s billiger.
20 Kronen hatten 6,7 gr. (900-)Gold = ca. 5,2 Gr. Feingold.
http://www.vg-edelmetalle.com/20-kronen... achpragung
1 Unze Gold = ca. 130 Kronen
107692 Unzen (= 14 Mio. Kronen) x 1290,-
138,9 Mio. Euro Gebäudewert :-)
http://de.wikipedia.org/wiki/List... tandard%29
In der Tabelle ist die Golddeckung der Krone im Verhältnis zur Mark.
Nachdem in Kalifornien und Mexiko um 1870 grosse Silbervorkommen entdeckt wurden, gingen silbergedeckte Währungen wie die indische Rupie oder der KuK Gulden durch die Silberschwemme unter. Österreich ging zur Abwechslung wieder mal staatsbankrott.
Abhilfe sollte die Krone bringen, sie war mit rund 0,30g Gold gedeckt.
Die silbernen Scheidemünzen 4,175g Ag/Krone waren aber viel weniger wert und deswegen halt auch nur "Scheidemünzen".
Wahrlich interessanter Beiträge...lt. Popovics Geldwesen:
Bis 1910: >70%,
Bis 1914 nur mehr >61% Golddeckung.
Sagen wir 65%.
Dazu gab´s Papier- & (höherwertige) Goldkronen
Womit man von den 2,4 Mrd. eig. ca. 35% abziehen müsste = 1,56 Mrd. Gebäudewert.
wenn ich mir die bilanz von der bude mal so anschaue, die sich ja nicht wesentlich von denen anderer banken unterscheidet, kann ich nur annehmen, daß die zeiten der glaspaläste und herrschaftsbauten vorbei sein dürften - als nächste firmenzentrale wäre folgender prunkbau anzuraten:
http://gartenhuette.info/bilder/ga... huette.jpg
Oder wird es vielleicht ein Service-Appartment-Komplex?
Wie auch immer: Hoffentlich ist der Denkmalschutz mit Argusaugen dran!
Und passt auf bei Flämmarbeiten. Vielleicht sollte man die nur noch unter Aufsicht gestatten - vor allem bei denkmalgeschützten Gebäuden in Wien, die von einem Investor umgebaut werden!
Gehen'S doch einmal im 1. Bezirk spazieren und schaun Sie sich die diversen Dach(terrasen)aufbauten dort an. Danach wissen Sie, dass unser Denkmalamt zeimlich blind ist/sein kann. Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung ;-)
Die UNESCO hatte vor einiger Zeit schon gedroht Wien den Weltkulturerbe-Status zu entziehen, wenn die Innenstadt weiter so verschandelt wird.
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