A1 will nach Affären "Vollgas am Markt" geben

Ametsreiter: Marke hat Negativschlagzeilen gut überstanden - Neue Kombitarife vorgestellt

A1 feiert einjähriges Jubiläum. Im Juni 2011 brachte die Telekom Austria ihren neuen Markenauftritt an den Start, der den Festnetz- und den Mobilfunkbereich unter einem Dach vereint. Die neue Marke hat die Affären und Negativschlagzeilen des Mutterkonzerns nach Eigensicht gut überstanden. "93 Prozent der Österreicher kennen sie und verbinden sie mit positiven Erwartungen", sagte Firmenchef Hannes Ametsreiter am Mittwoch vor Journalisten.

100 Millionen Euro eingespart

"Wir geben Vollgas am Markt", meinte er und rechnete vor, dass sich die Telekom durch die Zusammenführung von Festnetz und Mobilfunk unter der Marke A1 wie angekündigt 100 Millionen Euro erspart habe. Gleichzeitig würden jährlich 400 bis 500 Millionen Euro in den Infrastrukturausbau investiert, was weit über den Summen der Mitbewerber liege.

Neue Kombiangebote

Mit neuen Kombiangeboten will A1 nun den Markt beackern. So können Festnetz- und Mobilfunkprodukte gemeinsam günstiger bezogen werden. Die Dienste können individuell kombiniert werden. Mit "Kombinieren & Sparen" sollen sich Neu- und Bestandskunden bis zu 20 Euro monatlich sparen können, verspricht Marketing-Chef Alexander Sperl. Der Tarif gilt ab Donnerstag. Derzeit hat A1 nach Eigenangaben eine Million Kunden, die das bestehende Kombiangebot nutzen.

Netzausbau

Im Mobilfunkbereich will A1 noch heuer 100 neue LTE-Stationen (Long Term Evolution) aufbauen. Die Nachfolgetechnologie von UMTS ermöglicht weit schnelleres mobiles Surfen. Und auch in dünn besiedelten Gebieten will A1 das Angebot verbessern. Die dazu notwendige staatliche Versteigerung der Frequenzen der "Digitalen Dividende" soll noch 2012 über die Bühne gehen. Ergänzend wird das Glasfasernetz massiv ausgebaut. Bisher habe die Telekom 3.000 Basisstationen mit Glasfaserleitungen angebunden. (sum, derStandard.at, 13.06. 2012)

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