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Kiew - Brutal soll er neun Straßenhunde gequält und getötet haben: Ein 19-jähriger Student in der Ukraine muss nun für vier Jahre hinter Gitter. Ein Kumpel, der Videos der grausamen Taten ins Internet gestellt hatte, wurde zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt, wie Medien aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew berichteten. Tierschützer gehen von deutlich mehr Bluttaten aus.
Ukraine will Kritiker besänftigen
Nach Ansicht von Prozessbeobachtern will die Ex-Sowjetrepublik mit dem harten Urteil lautstarke Kritiker vor allem in Westeuropa besänftigen. Das Co-Gastgeberland der Fußball-Europameisterschaft war im Vorfeld des Turniers wegen staatlich organisierter Tötungen von Streunern scharf angegriffen worden.
Der Verurteilte zeigte zwar Reue. Doch der Richter rechnete ihm nur erheblichen Alkoholeinfluss als mildernden Umstand an. Vor dem Gerichtsgebäude demonstrierten mehrere Tierschützer für ein hartes Urteil. Die Staatsanwaltschaft hatte mit fünf Jahren Haft die Höchststrafe gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Kastration von Streunern
"Wir hoffen, dass das Urteil abschreckende Wirkung
zeigt", sagte Tierarzt Amir Khalil von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten. Denn es handle sich nicht um Einzeltäter, ergänzt er: "Hundetötungen werden sogar im Internet
als eine Art Sport organisiert."
Khalil führt seit April in der Ukraine ein großes Kastrationsprojekt von Streunerhunden durch. Vier Pfoten hofft, dass mit dieser Methode die Hundepopulation nachhaltig und auf humane Weise kontrolliert werden kann. (red/APA, 13.6.2012)
Unnötige Grausamkeit: Tötet man einen Teil der Straßenhunde, vermehren sich die überlebenden nur schneller, berichtet Tierarzt Amir Khalil, der in der Ukraine Streuner kastriert
Mitangeklagter soll gefilmt und die Clips ins Internet gestellt haben
Tierschützer beschimpften Abgeordnete als "Mörder"
250.000 Tiere sollen aus dem Straßenbild verbannt werden - TV-Bilder zeigen drastische Methoden
Das Problem begann mit der Wende, als viele Hunde auf den Straßen landeten und sich dort unkontrolliert fortpflanzen konnten
sogar Schweine und Rinder werden bei uns gekillt.
<Sarkasmus-Ende>
Haben deiner Meinung nach Flauschpelzträger mehr Lebenrechte als Borstenvieh und Paarhufer?
Was willst du mit der Formulierung "vor allem durch Bauernhand" ausdrücken?
Das du ein ... (das fehlende Adjektiv kannst du dir denken) ... Stadtkind bist?
dem Todes Urteil in der USA geht ein rechtsstaatlicher Prozess mit Verurteilung voraus, diesen gab es bei den Hunden nicht, außerdem kann man einem Hund dass rumstreunen nicht, zur verantwortung zu ziehen wären deren frühren BesitzerInnen.
Und ja das Urteil in den USA verliert auch die glaubwürdigkeit, wenn sie selbst mord mit mord anden....
ja und dort stört es mich genauso?? und es ist ein unterschied die in den Usa verurteilten hatten einen Prozess,die Hunde hatten diesen nicht, wenn dann war das Urteil dass sie herum gestreunt sind, was man aber einem Hund nicht vorwerfen kann sondern höchstens dessen Besitzer, wer verantwortungsloser weise diesen ausgesetzt hat.
...ist ein gebot dessen, was den menschen zum menschen macht und ihn vom tier abhebt. aber in zusammenhang mit tierquälerei von "Bluttaten" zu sprechen, wie dies der artikel macht, schießt doch über das ziel hinaus. es genügt, die dinge ohne überzeichnende vernebelung als das zu benennen, was sie sind: der begriff tierquälerei ist stark genug. die tötung eines tieres ist aber kein mord. eine solche gleichsetzung, leibe tierfreunde, geht früher oder später nach hinten los und führt eher zu einer schwächung des schutzes von menschen statt einer stärkung des schutzes der tiere.
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