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Dieselabgase sind laut WHO eine Ursache von Lungenkrebs, zudem gebe es eine Verbindung zu Blasenkrebs.
London - Das Einatmen von Dieselabgasen ist nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gefährlicher als bisher angenommen. Die WHO sieht die Abgase des Treibstoffs nun nicht mehr nur als potenziell krebserregend an, sondern erkennt Belege für einen eindeutigen Zusammenhang mit der Krankheit. Damit stuft die Organisation Dieselabgase wie Asbest, Arsen, Senfgas, Alkohol und Tabak ein.
Zusammenhang mit Lungen- und Blasenkrebs
1988 wurden Dieselabgase von der der International Agency for Research on Cancer (IARC), der dafür zuständigen WHO-Behörde, als möglicherweise karzinogen eingestuft. Eine Expertengruppe habe nun Belege gefunden, dass sie eine Ursache von Lungenkrebs seien und es zudem eine Verbindung zu Blasenkrebs gebe. Nach Beratungen unabhängiger Experten, die jüngste wissenschaftliche Forschungen auswerteten, erhöhte die WHO nun die Gefahreneinstufung von Diesel. Die Entscheidung fiel einstimmig aus.
Die Einschätzung von Benzinabgasen veränderte die WHO dagegen nicht. Diese werden weiter als "wahrscheinlich krebserregend" bewertet.
Auswirkungen auf die Gesundheit
Für die Gesundheit sind die ultrafeinen Kleinstpartikel besonders gefährlich, wie zahlreiche medizinische Studien belegen. Dieselruß-Emissionen beinhalten besonders viele Kleinstpartikel, die bis in die Lungenbläschen und in den Blutkreislauf eindringen können. Zudem werden diese Partikel in Bodennähe emittiert und sind daher in hoher Konzentration in der Atemluft vorhanden.
"Asbest ist ein guter Vergleich", sagte Otto Burghuber, Vorstand der I. Internen Lungenabteilung am Wiener Otto Wagner Spital in einer Reaktion. Auch wenn Asbest im Unterschied zu den Dieselabgasen zu einem Mesotheliom führt, einer Form von Lungenkrebs, die das Brustfell befällt, ist der Zeitablauf bis zum Ausbrechen der Erkrankung ähnlich. "Bei Asbest treten die Schäden nach etwa 20 bis 30 Jahren auf, auch bei Diesel ist von einem ähnlichen Zeitablauf auszugehen."
Und eines sollte laut Lungenexperte Burghuber nicht vergessen werden: "Die Situation durch das Passivrauchen ist weitaus dramatischer für den Menschen" und nach dem aktiven Rauchen weiterhin die zweitwichtigsten Noxen (Stickoxide) für das Lungenkarzinom. Der Mediziner gibt in diesem Zusammenhang auch zu Bedenken, dass die WHO-Vorgaben bezüglich Tabakrauch nicht in allen EU-Ländern gleich konsequent umgesetzt wurden.
Dieselabgase verringern
Dieselbetriebene Fahrzeuge sind bei Privatkunden vor allem in Westeuropa beliebt. In Ländern außerhalb Europas und Indiens werden vor allem Lkws mit dem Treibstoff betankt. Von den rund 2,5 Millionen Diesel-Pkws in Österreich haben mehr als 1,5 Millionen keinen serienmäßig eingebauten Filter, teilte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) Anfang des Jahres mit. Dazu kämen viele alte Lkws und Klein-Lkw.
Bezüglich der Schädlichkeit der Dieselabgase wies ÖAMTC-Techniker Fritz Eppel auf die Wichtigkeit der Wartung hin. "Derzeit gibt es sehr viele Dieselschwerfahrzeuge. Dieselfilter sind teuer, die Wartung kostet viel Geld, daher wird sie oft so lange wie möglich hinausgezögert." Aber nicht nur bei Maschinen und Lkw, auch bei Autos sei die Instandhaltung wichtig. "Man sieht immer wieder Diesel-Pkw, vor allem ältere Modelle, die rauchend durch die Gegend fahren." Grundsätzlich seien die Abgasgrenzwerte sehr niedrig angesetzt, "auch um die Industrie anzutreiben".
Die IARC-Experten appellieren, die Dieselabgase in Anbetracht der gesundheitsschädigenden Wirkung weltweit so weit wie möglich zu reduzieren. Der Europäische Automobilherstellerverband (ACEA) zeigte sich überrascht von der Entscheidung und kündigte an, die Studienergebnisse nun im Detail zu untersuchen. (APA/Reuters/red, derStandard.at, 13.6.2012)
Weiterlesen:
Dieselabgase: Autohersteller üben Kritik
Nähere Informationen
Die Zusammenfassung der Experten-Evaluation wird am 15. Juni in der Fachzeitschrift "The Lancet Oncology" online erscheinen.
Studien zum Thema
The Diesel Exhaust in Miners Study: A Nested Case-Control Study of Lung Cancer and Diesel Exhaust
The Diesel Exhaust in Miners Study: A Cohort Mortality Study With Emphasis on Lung Cancer
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setzen im alltagsbetrieb das tausendfache an schdstoffen frei als in den genormten messzyklen nachgewiesen wird. autos verbrauchen in der regel +30% mehr als angegeben ect. dazu kommt das immer mehr gefahren wird und alternativen natürlich nicht entwickelt werden. weiters lebt unsere wirtschaft und der staat von der melkkuh automobil sehr gut.
wie gehabt ob in der textil-, bank- oder kfz-branche es wird gelogen und betrogen... strafen müssen sie eh nicht fürchten!
"Die Situation durch das Passivrauchen ist weitaus dramatischer für den Menschen"
Er meint an anderer Stelle auch: die Südosttangente bei Stau sei ein Höhenluftkurort für Lungenkranke gegen eine Gaststätte...
Entweder ist dieser Experte dumm, oder ein Mineralölaktienbesitzer?
Ganz sicher ist der ein militanter Nichtraucher.
Fällt dem einen oder anderem eigentlich auf, dass hier immer nur Amerikanische Studien gebracht werden?
Gibt es keine Europäischen? Das hegt den Verdacht der Manipulation durch die USA. Oder wird damit spekuliert, dass die Wenigsten so gut englisch können, um es zu lesen??? Dieses Land (Politiker), das bereits 2 Erden braucht und sich jemals einen Dreck um die eigene Bevölkerung scherte, spielt sich hier auf?
Achtung, dies ist KEIN USA bashing! Die Menschen dort sind okay, nur das Regime nicht.
die kommen jetzt drauf, dass kleine Partikel Lungengängig sind? SUPER, in 10 Jahren hat die Industrie ihre Tests abgeschlossen und in weiteren 10 die Politik reagiert. Wenn das so weiter geht sterben wir aus bevor Entscheidungen greifen!
Jedenfalls kann man nicht einfach sagen es sind die Dieselfahrzeuge. In der Analyse lassen sich die Partikel aus Triebwerken vom Fahrzeug nicht unterscheiden, nachweislich ist die Anzahl bei identer Masse aber wesentlich höher, heißt sie sind wesentlich kleiner und damit gefährlicher.
Messungen mit Partikelzählern werden aber im Bereich des Flughafens nicht durchgeführt. Dafür hat man sich aber Jahrzehnte gegen Messung und Grenzwerte für PM2,5 gewehrt und uns mit PM10 abgespeist.
Nur das die Partikel beim Flugzeug nochmals kleiner und damit gefährlicher sind und dass es dort auch nicht einmal den Versuch gibt, die Partikelfilter zu filtern.
http://www.fluglaerm.at/liesing/G... staub.html
Die meisten Emissionen entstehen übrigens in der Startphase - durch die Verlagerung des Feinstaubs sind aber nicht nur die Menschen unter den Startrouten betroffen.
Fliegen ist doch Standard und sooo gut für alle. Stellen sie sich vor, was los wäre, wenn Hofer keine Weintrauben aus Chile mehr in seine Filialen liefern könnte..
Im Ernst, Flugzeuge sind ein ECHTES Problem mit einer exorbitanten Schadstoffbelastung für ALLE Menschen.
Stichwort billiges Kerosin: Kerosin ist ein sehr "billiger" Treibstoff. In der Qualität der Herstellung liegt es noch unter dem Diesel.
Stell dir vor irgendein ....... würde jetzt sagen:
Flugzeugabgase sind VÖLLIG HARMLOS und der gleiche ....... würde dich dann auffordern, einen einzigen monokausal an Flugzeugabgasen verstorbenen Menschen zu nennen....
..... dann wüßtest du, mit was für ........ man bei der Giftabgas-Diskussion man manchmal konfrontiert ist...
Das ist seit Jahren bekannt, eine deutsche Konsumentenstudie besagte vor ca. 8-10 Jahren bereits, dass zudem die Katalysatoren für Diesel nichts als Betrug seien, entweder sie filtern die Kleinstpartikel gar nicht raus oder aber sind sofort verstopft - die Hersteller bauen nur billigste Produkte ein. Beim dt. TÜV wurden diese kleinsten Partikel nie gemessen und daher auch beim Kat nie bewertet - dazu hätten sie empflindlichere Messgeräte anschaffen müssen, was sie nicht taten.
Der Betrug gilt wie üblich auch für Ö. oder generell, die Autoindustrie wollte nur ihre Autos loswerden, der Rest war ihnen egal. Und die Wirtschaft wollte billige LKW-Kosten. Umwelt, Gesundheit? EGAL, Hauptsache die Ministerien schauen weg.... absichtlich...
Dann bezahlts mir einen passenden Alternativmotor und passt.
Mir is des wuascht, wichtig kostengünstig im Betrieb. Aber die Karosse bleibt, weil seit 20 Jahren ist Euch nix besseres eingefallen zu diesem Fahrzeugkonzept.
Wissenschaftler des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin und des Instituts für Neurobiologie und Molekularmedizin in Rom haben nun nachgewiesen, dass Rußpartikel aus modernen Dieselmotoren (Euro IV) deutlich mehr Makrophagen (Fresszellen des Immunsystems in der Lunge) töten, als Partikel aus einem Dieselmotor, der schwarzen Qualm ausstößt (BS - Black Smoke). Die toten Zellen sind mit schwarzen Pfeilen markiert....
http://bit.ly/MxnUMs
1. viel Auto fahren
2. an einer stark befahrenen Straßn wohnen
3. Tschicks qualmen (aktiv oder passiv)
4. Arbeitslos und/oder arm zu sein
Letzteres müsste allerdings ehrlicherweise auf Platz 1, siehe:
http://www.unikosmos.de/6831,arbe... rueher.htm
Ich kenne keine Alkoholiker, die rauchen und arbeitslos sind und deshalb früh starben. Mir wird hier davon erzählt.
Wie viele kennen Sie?
Ich kenne Alkoholiker die rauchen, meistens am Dieseltraktor sitzen, Spritzmittel einatmen, die ziemlich lange leben und dann rasch sterben! Davon gibt es in den klassischen Weingegenden in Österreich, und nicht nur dort, viele tausende Menschen.
Meinen Sie die Antwort ernst? Fällt Ihnen der nächste logische Schritt ned ein?
Na gut...
Man kann sie auch einfach nachbesetzen.
Der frühe Tod der Minenarbeiter hat die Metallindustrie im 19. Jahrhundert auch nicht behindert. Und heute sterben die Produzenten billiger Kunststoffe mit Schadstoffen auch nicht aus. Weil man einfache Arbeiter mit Kontakt zu Schadstoffen austauschen kann.
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