Killer-App gefunden: Google und Apple verdrängen klassische Navis

13. Juni 2012, 09:07

Die Riesen der mobilen Betriebssysteme bringen den Navi-Markt ins Schwanken

In einem Artikel von Donnerstag erklärt Wired, warum Apple und Google die mobilen bzw. portablen GPS Geräte "gekillt" haben. Begründet wird das mit Googles und Apples Bestreben, eigene, funktionsreiche GPS Anwendungen auf Smartphones zu bringen, die Drittanbieter in App Store und Play Store zu den Verlierern machen.

Drittanbieter am absteigenden Ast

Dies war schon kurz nach Apples Präsentation von iOS 6 deutlich spürbar. Kartenanbieter Garmin verzeichnete einen Abfall von zehn Prozent an der Börse, noch am selben Tag. Garmin ist optimistisch und denkt, dass es durchaus noch einen Markt für Karten-Apps von Drittanbietern gibt, denn die Anwendungsbereiche von GPS Geräten sind vielfältig. „Am Ende entscheidet der User, was ihm lieber ist", so Garmin gegenüber Wired.

Eingebaute Navis sind viel zu teuer

Nicht nur Hersteller von Navigationsgeräten und der dazugehörigen Software haben ein Problem auf dem Markt. Auch Autohersteller können aufgrund der voranschreitenden Entwicklung von Smartphones kaum mehr eigene Geräte und Systeme in ihre Wagen konzeptionieren und einbauen. Die Kosten für die Zusatzausstattung in Autos, die diese Systeme integriert haben, sind im Vergleich zu einem Smartphone inklusive Navigations-App preislich kaum rechtzufertigen. Lediglich die Größe der Navigationsgeräte kann hier punkten: Smartphones sind im Verkehrseinsatz nicht optimal.

Smartphone-Features statt eigener Hardware

Neben den wenigen Touchpoints, die laut Wired das Hauptproblem am Smartphone im Verkehr sein können und deshalb auch unsicherer sind als eingebaute Navigationssysteme, ist die ungenaue Verkehrsinformation aufgrund von Handydaten nicht die beste. Google verwendet diese crowd-sourced Verkehrsinformation schon seit längerer Zeit und auch Apple nutzt diese Methode in seiner neuesten Ausführung von Maps. All die anderen Features und Funktionen, die mittlerweile für Android als auch iOS verfügbar sind, wie zum Beispiel turn-by-turn-Navigation, machen es laut Wired für User immer unattraktiver andere Hardware ins Auto mitzunehmen. Es bleibt abzuwarten, ob zumindest die anspruchsvolleren Autofahrer auf die gut integrierten und eingebauten Navis der Autohersteller zurückgreifen werden. (iw, derStandard.at, 13.6.2012)

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leider hab ich noch ein älteres smartphone

das es vielleicht in einem von fünf fällen schafft eine gps verbindung mit diesen satelliten aufzubauen um überhaupt mal den momentanen standort festzustellen :]

ausserdem saugt das den akku leer...da komm ich von linz bis amstetten, das wars dann *g*

Einfach die Zeichen der Zeit ignoriert

Wie Nokia und andere, haben auch die Navi-Hersteller den mobilen Trend entweder verschlafen oder aus Aroganz verdrängt. Letzlich gabs auch Apps, die aber viel zu teuer waren, und auch deswegen nicht gekauft wurden. Die Killerapp ist wohl eher der Revolver mit denen sich Navtech, Becker und co in den Kopf geschossen haben.

die hersteller

von handys und autos sollen am besten eine dock-schnittstelle machen, damit man endlich audio und navi über das board-soundsystem laufen lassen kann.

klar gibt es jetzt dafür auch gute lösungen im zubehörprogramm zum nachrüsten, aber original bekommt man bestenfalls einen iphone-anschluss welcher nur für sound funktionieren, aber nicht zB die kurzen navi-anweisungen ordentlich über das soundsystem ausgeben. nämlich so, dass der radio sehr leise gedreht wird und darüber die navi-ansage auf normalen pegel ausgegeben wird.

Ob Google's Navilösung oder die von Apple - beide sind nur mit Internet brauchbar, offline aber unbrauchbar --> daher ist es total übertrieben, zu behaupten, dass beide Konzerne Navi-Anbieter verdrängen werden!

Benutze seit zwei Jahren Navigon an meinem Galaxy S. Bei diesen Anbieter bekommt man jährliche Kartenupdates, die man über WLAN auf's Handy herunterladen kann. Ich war mit der Navigon-App natürlich neben AT :D auch schon in CZ, DE, CH und IT unterwegs - ohne Probleme!
Navigon ist außerdem auch für's iPhone erhältlich; Kann es nur wärmstes weiter empfehlen! Auf dem iPhone 4S eines Bekannten haben wir kürzlich "Navigon D-A-CH" installiert. Er ist immer noch begeistert davon! :)

Btw: Logischerweise benutze man für's Handy eine Kfz-Halterung und wenn Navi läuft, ist es auch üblich Ladekabel anzuschließen! ;)

PS: Google Maps habe ich auch gelöscht - dessen Hintergrunddienst verbraucht wegen dauerhafter Datennetzverbindung zu viel Akku ...

Smartphones

kauft man sich eh nur mit Internetvertrag. Ich seh da kein Problem.

Im Ausland .... aber schon. KOSTEN

bye bye tom tom

Nein.

DAS glaub ich nicht, wenn Apple jetzt Google aus dem iOS wirft und TomTom Karten verwendet:
http://www.wallstreetjournal.de/article/S... 84284.html

Wer ein Smartphone in angemessener Größe hat, dem kann ich auch Navigations-Apps von Navigon, Garmin oder ähnlich empfehlen.

Wenn man Glück hat, dann gibt es gerade eine Preis-Aktion und man zahlt erheblich weniger. Ich habe für Navigon EU 50€ bezahlt und als Offline-Navi ist es einfach sehr zuverlässig.

Die App hat so mit den wichtigsten Ländern ca 2-3GB und lässt kaum Wünsche beim Navigieren.

Aber nicht nur Navigon, auch andere Hersteller haben schon richtig gute Software für Smartphones.

swg

kann ich bestätigen,

navigon hat wirklich die hausaufgaben gemacht, damit kann man ein smartphone zu einem professionellen navi machen!

Google Maps sind in einigen Fällen nicht aktuell, da ist Openstreetmap deutlich aktueller, z.B. bei neuen Bahnstrecken oder neu errichteten Straßen in Österreich, teils ist Google Maps mindestens 2 Jahre im Kartenmaterial veraltert.

google vs openstreetmap

vollständigkeit vs aktualität

um von A nach B zu kommen ist die vollständigkeit der kartendaten wichtiger als die aktualität. wobei ich trotzdem echt beeindruckt bin, wie stark openstreetmaps in den letzten zwei jahren aufgeholt hat!

Wenn Sie einen Fehler in Google Maps finden einfach an Google melden, wird sehr schnell korrigiert. Hab's selbst probiert.

Kann ich nicht bestätigen. Ich bekam als Antwort, die Qualität läge nicht im Verantwortungsbereich von Google sondern vom Kartenprovider und man könne nichts machen.

geh bitte

die besten fürs turn by turn navigieren sind weiterhin die nokias.

Mit wp7 ?

;)

ganz genau! und das offline, gratis, immer aktuell, jedes Land der Welt downloadbar und funktioniert!

Google maps funzt nur mit Internetverbindung.

Nein, geht auch offline. Muss man nur die Karten vorher abspeichern.

na ja.......

also, die absolute wollmilchsau ist so ein phone nicht!
ein guter kompromiss, aber ein echtes garmin outdoornavi ist halt was anderes. und für fusswege in einer city um ecken besser.
schon alleine die sattelitensuchzeit ist ein hohn!

ein smartphone macht durchschnittliche bilder, navigiert ganz nett und sprachqualität auch guter durchschnitt, batterielaufzeit eine frechheit.

kommt also ganz drauf an was man wirklich braucht!

aber: die fix eingebauten navis in autos sind eine frechheit! denn im grunde haben sie den gleichen chip wie ein handnavi um 400 eur und verlangen.....

Im ernst, sie gehen mit navi zu fuss durch städte. Ziemlich schräg

du hast..

...wahrscheinlich 1995 auch jene menschen schräg gefunden, die mit dem telefon am ohr durch die stadt spazieren.

ja - und?

gehen sie lieber mit einer 1 m2 grossen landkarte herum?

auch schräg

wenn die Autohersteller weiterhin für die Option Navi zwischen 2.000 und 4.000 Euro verlangen, dann sehe ich schwarz für dieses Produkt. Diese Preise sind total überteuert.

Navi fix im Auto ist zu Handy Navi

Wie ein Induktionskochfeld zu einem Rechaud. Ja, beide machen Suppe warm - aber "echt" kochen will ich auf letzterem nicht.
Detto ist das mit fixen Navis zu mobilen Navis. Ersteres hat einen wirklich klassen Bildschirm, ist schnell (grad wenn ich z.B. aus einer Garage rausfahre, weiß es sofort, wo ich hinfahren muss - gerade dann sucht ein Handy Ding erst die Position); dreht mir bei Sprachdurchsagen die Musik im Auto leiser, danach wieder lauter; TMC funktioniert sehr gut; wenn ich durch einen Tunnel fahr, weiß es immer noch, wo ich bin; ich hab Karten f. ganz Europa dabei, brauch keine Handyverbindung (grad im Ausland nicht), kein Kabelverhau im Auto mit Ladekabeln, hingepfuschten Halterungen... 40+ tkm pro Jahr - dann kennst dich aus.

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